Eine neue Siedlung in Angola würde Zusammenarbeit erfordern

Eine Ansiedlung in Angola könnte auf die lange Sicht einen großen Aufschwung bedeuten, mit einer großen Entwicklung nicht nur für Bauern, aber auch für alle anderen Arbeitsrichtungen wie Industrie, Handel, Viehzucht, Milchproduktion und anderes.
Doch weil es zur Zeit in Angola zu wenige Möglichkeiten gibt, müsste vieles zuerst aufgebaut werden, und das wäre schwierig, wenn man sich nicht gegenseitig unterstützen würde.
Es wird von mehreren Personen der Rat gegeben, eine Sociedad zu gründen. Die Interessenten für das Angola Projekt könnten Aktien (Shares) kaufen, und in Angola als Sociedad den Anfang machen.
Nicht alle Socios würden sofort dorthin ziehen, aber die Sociedad könnte dort schon anfangen zu arbeiten. Als Sociedad würde man schon den Weg öffnen, und nicht jedermann müsste selber alles kaufen.
In Rio Verde Paraguay hat man in den letzten Jahren mit einer Kredit Union angefangen. Dieses funktioniert sehr gut. Durch solche Sociedad kann man vieles erreichen, das man alleine nicht erreichen kann.
In Angola wäre es genau so. Die Socios würden durch gemeinsame Projekte Verschiedenes einrichten. So würde es nicht sofort an Geld fehlen wenn, die Arbeiten beginnen würden.

Peter Neudorf und Cornelius Neudorf aus Rio Verde, Paraguay besuchten Mexiko genau in der Zeit, als die Vorstellungen über Angola gemacht wurden. Sie sahen große Möglichkeiten einer mennonitischen Siedlung in jenem Land, doch schlugen sie vor, zuerst eine Sociedad zu formen, welche mit der Organisation und Finanzen helfen würde, um die Zeit der Ansiedlung zu erleichtern und später eine Entwicklung zu fördern.
Hier stehen sie zusammen mit Abram Wiebe, der die Reise nach Angola koordinierte.
Auf der Vorstellung in Low Farm von der Reise nach Angola wurde großes Interesse über jenes Land gezeigt. Viele Fragen wurden gestellt. Doch fehlt es, dass noch mehr Menschen sich anmelden als Interessierte für weitere Untersuchungen über Angola. Es haben sich schon über 40 Personen gemeldet, doch sollten es eigentlich mehr sein. Melden kann man sich am besten an Abram Wiebe, Campo 72 (Agrisa) aber auch im Casa Siemens.

Strohverbrennen, auch im neuen Jahr

Auf Papier kann man für die Landwirte alles planen, doch kann man nicht immer alles nach diesem Plan ausführen. Laut Genehmigung der Regierung sollte nur an gewissen Tagen im Dezember das Stroh von den Feldern verbrannt werden. Alles schien gut geplant worden zu sein. Der erste Tag kam und auch der zweite. Es wurde viel Stroh verbrannt, wie geplant. Doch dann kam der Regen, auf Stellen auch Schnee. Auch in den folgenden Wochen regnete es noch etwas, und es blieb zu feucht, um das Stroh abzubrennen. Die Zeit, an welcher das Stroh verbrennen erlaubt war, war verstrichen.
Die Autoritäten gaben den Bauern noch eine Frist, sie durften auch noch im Januar das Stroh verbrennen.
Voriges Jahr meinte die Regierung von Cuauhtemoc, dass sie das Stroh verbrennen ganz beseitigen wollen, dass in diesem Jahr schon sehr viel weniger Stroh verbrannt werden soll. Sie haben einige Projekte, die sie durchführen wollen, wie zum Beispiel die Produktion von Elektrizität. Doch dieses ist ein teures Projekt. Es bleibt abzuwarten, ob solche Projekte ausgeführt werden.

Unfall fordert das Leben von zwei Jugendlichen aus

So sah der Duramex Pickup von Knelsen aus Las Bombas nach dem Unfall in Nuevo Holanda aus. Der Pickup schlug mit dem Hinterrad gegen die Brück, und brach ein großes Stück der Brücke ab. Vermutlich waren die Personen im Fahrzeug nicht angeschnallt, so dass zwei von ihnen hinaus geschleudert wurden und starben.
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Ein trauriger Unfall geschah am Sonntagabend, den 3. Februar, in Nueva Holanda, in der Nähe des Erdnussspeichers der Cacahuatera.
Die Jugendlichen fuhren mit einem 4 türigen Duramax Pickup. Der Fahrer war Heinrich, Sohn von Jakob Knelsens aus Las Bombas. Er fuhr mit einer hohen Geschwindigkeit den Hochweg entlang, geriet vom Weg und fuhr gegen die „Kante“ einer Brücke, von welcher noch ein ziemlich großes Stück abbrach.
Den Berichten nach rollte das Fahrzeug nicht über, doch die Wucht war so groß, dass beide Mitfahrer an der rechten Seite, sowohl aus dem Vordersitz wie auch aus dem Hintersitz hinausschleuderten.
Benny (17) Sohn von Peter Wieben, und Sara Fehr, aus Las Bombas, wurde bis in den Pickup Bax geschleudert, wo seine Leiche liegen blieb, und Lisa (14, fast 15) Tochter von Jakob Wolf und Maria Giesbrecht aus Campo 15 1/2, kam an der gegenüber liegenden Seite des Wegen zu liegen, wo sie starb.
Der Fahrer Heinrich Knelsen, erlitt nur leichte Verletzungen, und Aganetha Tochter von Cornelio Giesbrechts, erlitt einen Beinbruch

Geld für Schulbau sammeln

Mit verschiedenen Aktivitäten will die Provenza Schule von Blumenort am 16. Februar Geld sammeln. Sie planen es so vielseitig zu gestalten, dass etwas für jedermann geboten wird. Sie wollen verschiedene Sachen versteigern, (ausrufen) wie zum Beispiel einen Rasenmäher Traktor, ein Motorrad und vieles mehr. Ausgelost soll verschiedenes werden, auch Bargeld durch 50-50. Die Jugend bietet einen Carwash und verschiedene Aktivitäten. Essen soll verkauft werden, und das beides Mittagessen und Abendessen, wie auch Süßigkeiten.

Einige Zimmer in dem neuen Schulgebäude werden schon benutzt, und den Kindern interessiert es da sehr.
Doch steht noch eine Schuld auf den Bau, so weit er bisher steht. Daher soll jetzt am 16. Februar durch verschiedene Aktivitäten Geld gesammelt werden.
Das Gebäude der Provenza Schule ist bereits errichtet, doch fehlen viele Klassenzimmer noch fertig zu machen. Dieses ist sehr notwendig, da der 2. Stock für die Sekundar-stufe fertig gemacht werden soll.

Versteigert werden sollen viele Sachen, einschließlich dieses Motorrad und Rasenmäher-Traktor.

Das Land für die Schlachterei Felder ist schon gekauft

Von Campo 12B östlich wurde schon Land für das Fleischprojekt Felder gekauft. Es wurde genügend Land gekauft, um Vieh zu haben (Engorda) und auch um das Vieh zu schlachten und das Fleisch zu verpacken und zu versenden.
Bisher ist genügend Unterstützung, um mit der Engorada-Fütterung und Fleischverarbeitung anzufangen, doch wird wieder die Gelegenheit gegeben, um Aktion (Shates) zu kaufen, damit die Einrichtungen ganz ausgebaut werden können.
Die Organisation Felder arbeitet ganz unabhängig von allen anderen Organisationen. Für die ersten paar Monate wurde der Büroraum (Office) von Agromesa geliehen, weil man noch nicht wusste, wieviel Unterstützung da sein würde. Doch jetzt hat Felder das eigene Büro bei Kilometer 21.5 am Corredor Comercial Manitoba.
Im Februar sollten an verschiedenen Stellen Informationen gegeben werden. Hier soll im Einzelnen erklärt werden wie weit man ist und was die Pläne für dieses Jahr sind.

Das Büro für das Fleischprojektes Felder befindet sich bei Kilometer 21.5 am Corredor Comercial Manitoba, gegenüber von der Tankstelle. Für Angelegenheiten des Projektes kann man hier Bedienung finden.

Dee Dicken Sestren moaken sikj fa dee nationale Tonnenreessen reed

Em Somma sellen dee nationale Barriles Reesen stautfinjen un dee baste Mejalles, dee Barrileras, enn disse Reesen kjennen doa metmoaken.
Mathilda Dyck un äara Sesta Adelia wellen doabie sennen. See hant aul joarelang enn dee Carreras de Barriles opp veschiedne Städen met jemoakt, un see sent äwadem aul vedollt goot jeworden, det Pieet rom dee Tonnen too lenkjen un too dee rechtje Tiet ensaten too loten, om den Rees en dee kjartste Tiet too rannen.
Om too bewiesen, daut see goot jenuach fe dee nationale Tonnenreessen sent, motten see sikj ieescht mol aun dee Selectiva vom 1. bat 3. Feebiwoa enn Chihuahua bedeeljen. Blooß doa es een Hoaken. See reesen nijch mett äa äjnet Pieet. Jieda Deelnehma nemmt en Riedpieet met, und dart woat dann jrots ver dem Rees jesajcht, woone Mejall met woon Pieet reesen deit. Doa wiest sikj daut rut, wäa werkjlich festeit, daut Pieet too lenkjen.
Matilda un Adelia sent aul seeja jespaunt, woo see doonen woaren un hant daut volle Vetruen, daut see dann em Somma no dee „Nacionales“ foaren woaren. Sikj aun soone „Nacionales“ too bedeeljen kjemmt dia, wielst see wudden dee lange Reis motten moaken. Dee Foat es miere Doag. Dee Pieed motten see metnehmen un daut Lewen selfst betolen. Uba wann daut sowiet es, jleewen dee Dycken Sestren, woat sikj aul en Wajch updoonen, daut see sikj dee Reis woaren leisten kjennen.

Hia sent Matilda und Adelia Dyck opp äare Pieed bei eenen Tonnenrees (Carrera de Barriles). See rieden doa romm, omm äare Pieed reed fa den Rees too han. Emm Somma wellen see no dee Nacionales, wua de baste ut gaunz Mexiko sikj bedeeljen kjennen. Foto: Mathilda Dyck

Ryan brocht siene Show wada no Chihuahua

Der Komiker Ryan Bomgardner besuchte die Mennoniten Kolonien in Chihuahua. Hier erzählt er den Kindern eine Geschichte. Dazu benutzt er einen Puppet, den Vogel.

Der Puppet Jeffrey ist der Lieblings „Friend“ von Ryan. Mit ihm trägt er viel Humor (Spaß) vor. Ryan trägt aber nicht nur Humor vor. Er betont auch die Notwendigkeit, Jesus im Herzen zu haben, um einen Sinn im Leben zu haben und um wirklich froh zu sein.
Ryan macht nicht nur mit seinen „Friends“ Humor, aber auch mit seiner magischen Maltafel. Hier tut er so, als ob er Cornelio Loewen malt. Wie er es vorstellt und tut gab viel Spaß.
Um seine Späße vorzubringen, bittet Ryan Bomgardner Mithelfer vom Publikum. Hier hilft ihm Armando mit einigen Späßen von Großpa und Großma. Diese Vorstellung wurde beim Museum, in der Manitoba Kolonie gemacht.

Ryan brocht siene Show wada no Chihuahua

Ryan Bomgardner kjeem nu aul toom tweeden Mol met siene Poppen no Chihuahua. Menschen interessieet daut, wann hee doa verschiednet Spoß väa haft, hee brinjt uck Woarheiten rut.
Ryan haft sass Poppen. Hee deit soo aus wann hee met dee räden kaun. Uba wann daut soo loten saul, daut eene Popp räden deit, es daut werkjlich Ryan, waut doa rädt. Hee kaun fein, kloa räden, meist ohne daut sikj sien Mul bewäacht. Uba krakjt too deeselfskje Tiet bewäacht hee dee Popp met siene Haund, daut et krakjt so sit, aus wann daut dee Popp es waut doa rädt.
Opp disse Oat un Wies brinjt hee de Menschen äara Oppmoaksamkjeit opp dee Jeschicht, waut hee vetalt. Am jeit daut scheen Spoß too han, uba hee well Menschen uck toom Nodenkjen brinjen, un aunspornen toom rajcht läwen.
Ryan brocht sien Programm opp veschiedne Städen väa. Dee worden goot besocht. Too iescht wia hee en dee Colonia El Valle, wua tweschen 300 und 400 Menschen too jäajen wieeren. Hee wia seeja tofräd met dee goode Oppnum.

Interesse für Landkauf wird bei der Vorstellung gezeigt

Hier gräbt Abram Wiebe ein Loch um zu sehen was für Erde auf diesem Stück Land in Angola ist. Die Erde scheint sehr gut zu sein.

Auf die Frage, ob die Möglichkeit wegen in Angola ansiedeln weiter untersucht werden sollte, meinten viele Anwesenden auf der Vorstellung „ja“.
Am 19. Januar wurde in Campo 79 ein Bericht gegeben. Die Gruppe Mennoniten, die in Angola war, zeigte Bilder von dort und berichtete über die Lage dort. Etwa 300 Personen erschienen zu dieser Vorstellung.
Zuerst erklärte Abram Wiebe, wie es dazu kam, dass die Reise geplant wurde. es kam auf eine Einladung von einer Camara de Comercio, die von Angola aus geformt wurde.
Nachdem wurde über 60 Bilder gezeigt, damit die Anwesenden eine bessere Idee haben sollten, wo Angola ist und wie es dort ist, über das Wetter, die Menschen, die Landschaft und Möglichkeiten.
Nach der Vorstellung wurde eingeladen, die Namen anzugeben, die interessiert sein könnten, nach Angola zu ziehen. Noch gibt es viele Fragen, über welche noch Information gesammelt werden muss. Doch ist es wichtig zu wissen, ob es Interesse gibt, um weitere Anstrengungen zu machen. Dieses Interesse schien da zu sein.
Es wird gewünscht, dass ein jeder, der wünscht, dass weiter über Angola untersucht wird, sich anmelden, den Namen, Wohnort und Celular Nummer angeben. Angeben kann man es an irgend jemand aus der Gruppe, die in Angola war. Der Leiter war Abram Wiebe (Agrisa) aus Campo 72. Man würde sich auch im Casa Siemens, bei Gnadenthal, melden können.
Wenn sich genügend melden, dass sie interessiert sind, würden diese eingeladen werden zu einer Sitzung. Auf dieser Sitzung würde man sehen, wer damit weiter arbeiten soll.