Postre-Wettbewerb auf dem Kürbisfest

In diesem Jahr soll es wieder einen Postre-Wettbewerb auf dem Kürbisfest geben. Der Wettbewerb soll in mehreren Kategorien eingeteilt werden. Jede Kategorie erhält einen Gewinner, und jeder Gewinner erhält eine Prämie.
Voriges Jahr wurde eingeladen etwas aus Äpfel zu machen. In diesem Jahr soll es aus irgend Früchten von Chihuahua gemacht werden, sei es aus Pfirsichen (Peaches), Aprikosen, Pflaumen, Erdbeeren, Himbeeren, Nektarinen oder Kirschen. Es soll irgend etwas Gebackenes sein. Äpfel, Rabarber und Kürbisse sind dieses Jahr nicht miteingeschlossen.
Es gibt viele Rezepte, wofür Frucht notwendig ist. Diese Sorte Rezepte sollen gefördert werden. In diesem Jahr wird es anscheinend viele Früchte geben. Es sollte daher ein Jahr sein, in welchem man mit Fruchtrezepten experimentieren kann.
Damit alles gut vorbereitet werden kann, sollen Teilnehmer sich aber zeitig anmelden. Zur Anmeldung wird aber einiges verlangt.

  1. Der Name des Teilnehmer mit Wohnort und Celular Nummer.
  2. Das Rezept.
  3. Ein Bild von dem Postre.
    Es gib sehr verschiedene Rezepte, von Postres, wo Früchte benutzt werden. Sei es Fruchtpizza, Pai, Kuchen (Cake) und verschiedenes mehr.
    Warum wird so ein Wettbewerb angestellt? Um die Vielfalt von Frucht-Postres zu fördern. Natürlich soll es für die besten Postres Belohnungen geben, aber ein jeder, der mitmacht, hat einen wertvollen Teil dazu beigetragen, mehr Verschiedenheit in Postres zu zeigen. Die Rezepte sollen alle in einem Rezeptheft veröffentlicht werden, damit die Rezepte für alle Interessenten erhältlich sein sollen.
    Von den Anmeldungen werden 30 ausgewählt werden, die sich beteiligen können. Es wird danach geschaut werden, dass so viele verschiedene Rezepte wie möglich vorgestellt werden.
    Teilnehmer müssen sich persönlich an der Vorstellung beteiligen. Die Vorstellung soll am Sonnabend, den 28. September auf dem Kürbisfest stattfinden. Die Postres sollen zur Besichtigung der Teilnehmer ausgestellt sein.

Groote Rebusen opp det Kjarpsfast?

Dee jratsta Kjarps es dee Kjenikj von dee Utstalung oppen Kjarpsfast, uba doa sellen nich blooß groote Kjarps utjestalt woaren, uck groote Tsiplen, Appel, Jalmäaren un Rebusen. Daut jeft seeja groote Sorten Rebusen. En Chihuahua haft daut aul Rebusen von äwa 40 Kilos jejäft. Uba en de Stets haft daut uck soone von äwa 150 Kilos jejeft.
Wäa woat ne groote Rebus nom Kjarpsfast brinjen? Dee Stud mot too Tiet jeplaunt, daut dee Rebus utgangs Septamba reed es.
Daut Kjarpsfast Komitee lot en, soone Rebusen too saten om groote Rebusen uttostalen.
Det Kjarpsfast saul vom 27. bat den 29. Septamba stautfinjen. Dit Joa saul daut em Gimnasio bie Kilomeeta 29 sennen, uba nich blooß Fridach un Sinuwent, uba uck aum Sindach too Meddach un Nomeddach.
Dit Joa saul doa wada välet jeboden woaren, uck feschiednet niejet. Daut woat sikj goot loonen, det Kjarpsfast 2019 too besätjen.

Die Neu-Reinländer Gemeinde der Manitoba Kolonie baut ein Gebäude

Noch nicht vor langer Zeit fing die Neu-Reinländer Gemeinde in der Manitoba Kolonie an. Sie hielten die Gottesdienste in einem geliehenen Speicher ab. Doch es fehlte an einem eigenen Gebäude, wo die Gottesdienste abgehalten werden können, wo der Schulunterricht gegeben werden kann, wo die verschiedenen Aktivitäten stattfinden können.
Daher einigte die Gemeinde sich, ein eigenes Gebäude zu bauen. Sie erwarben bei Kilometer 14 ein geeignetes Stück Land und fingen an zu bauen. Der gegenwärtige Versammlungsplatz ist etwas zu klein für Nachfrage von Teilnehmern.
Prediger aus Alberta wollen der Gemeinde bei einer Predigerwahl beistehen, damit sie eine größere Leitungsgruppe erhält. Für die Gemeinde sind es jetzt sehr wichtige Zeiten.
Am 15. Juni soll bei dem neuen Gebäude eine Geldsammlung-veranstaltung stattfinden. Verschiedene Sachen sollen auf einem Ausruf versteigert werden, und es soll auch Essen verkauft werden.

Dieses ist das Gebäude bei Kilometer 14, in welchem sich die Neu-Reinländer Gemeinde treffen will. Die Schule des Gebäudes, 80 bei 160 Fuß sind schon errichtet, und drinnen wird sehr gearbeitet, um die Schulzimmer fertig zu machen.

Viele Indianer besuchen die Evangelisation

Über 1000 Personen besuchten den vierten und letzten Versammlungsabend im Zelt bei Kilometer 24 am 16. Mai. Es wurde viel gesungen und Evangelist Walter Neufeld aus Paraguay erklärte was es bedeutet ein Christ zu sein und wie man ein Kind Gottes werden kann. Auffahlend viele Personen meinten, dass sie interessiert seien, dieses zu tun, indem sie nach vorne gingen, als dazu aufgefordert wurde.
Ein Komitee bestehend aus den CMM und CME Gemeinden der Cuauhtemoc Gegend organisierte die Versammlungen. Sie suchten einen Weg, um besonders spanischsprechende Menschen zu erreichen, insbesondere auch die Indianer, die in dieser Jahreszeit in diese Gegend kommen, und in den Apfelgärten arbeiten.
Damit diese Arbeiter auch die Gelegenheit sollten, die Versammlungen zu besuchen, hatte das Komitee viele Arbeitgeber eingeladen, die Arbeiter zu dem Zelt zu bringen. Außerdem hatten sie 10 Busse geliehen, welche Arbeiter aus verschiedenen Gegenden abholten. Dieses trug viel dazu bei, dass so viele Menschen erschienen.
In den Bergen gibt es einige christliche Gemeinden, von denen Menschen in den Dörfern arbeiten. Diesen ist es schon bekannt, dass zu ihnen gepredigt wird. Viele sind auch schon Christen. Doch für viele ist es fremd. Besonders diese wurden eingeladen. Das Komitee ist dankbar für die Segnungen und hoffen, dass die Anwesenden die Botschaft ins Herz genommen haben und sie nicht vergessen werden.

Vor einigen Wochen kam der Evangelist Walter Neufeld nach Mexiko um hier das Wort Gottes zu verkündigen. Hier spricht er zu über 1000 Anwesenden. Die Ansprachen waren auf Spanisch, damit auch die Indianer und Mexikaner es verstehen sollten.
Als der Evangelist Walter Neufeld in Mexiko war, sprach er auch noch zu Gemeindearbeiter, wie Diakone, Prediger, Jugendarbeiter und andere. Er forderte sehr scharf auf, das Wort Gottes klar auszuleben und es mit Klarheit weiter zu geben, damit noch viele Menschen sich bekehren möchten.

Berg verlor sein Leben in einem Verkehrs-unfall in Kansas

Johnny Berg verlor sein Leben am 18. Mai, als er in der Nähe von Mascow, Kansas, einen Verkehrsunfall hatte. Er, und seine Tochter Megan (16) waren auf dem Weg zum Feld wo er ackerte, als sie bei einer Kreuzung mit dem Fahrzeug, gefahren von Elmer Enns, zusammen stießen. Es waren Straßen auf dem Land (Erdweg) wo keine Schilder (keine Stopschilder) angebracht waren. Das Fahrzeug von Enns fuhr Berg´s Fahrzeug von der Fahrerseite hinein. Johnny Berg starb von diesem Zusammenstoß, und seine Tochter Megan wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht, wo sie sich von den Verletzungen erholte.
Johnny, Sohn von Wilhelm und Elena Berg, zog im Jahre 1992 nach Sublette Kansas, wo er sich am 5. März 1995 mit Mary Sawatzky verheiratete. Er hinterläßt seine Frau und fünf Kinder.
Johnny, war sehr aktiv in der Gemeinde. Auch war er ein starker Mitarbeiter und Förderer von Men´s Encounter (Encuentro de hombres).

Corny Fehr wird in Auseinandersetzung getötet

Corny Fehr geriet in eine Auseinandersetzung mit einem Mann in Seminole bei Tractor Supply. In diesem Handgemenge wurde Fehr schwer am Kopf verletzt, wahrscheinlich weil er an ein Fahrzeug geschubst wurde, und möglicherweise hart mit dem Kopf auf den Boden aufschlug. Die Verletzungen waren so grob, dass er starb.
Die ärztliche Kräfte versuchten, ihn zu helfen, doch konnten sie schon nichts für sein Leben machen.
Fehr lebte getrennt von seiner Frau Nancy Neufeld. Er war der Sohn von Cornelius Fehren (stammend aus Casas Grandes,) jetzt wohnen sie schon eine Zeitlang in Seminole. Corny erreichte ein Alter von 39 Jahren.

Dieses ist Corny Fehr, aus Seminole

Der Rodeo bei Blumenthal brachte gute Resultate

Enrique Froese aus Reinland und Isaak Dyck aus Schönwiese interessieren sich für Bullriding. Am 4. Mai beteiligten sie sich auf dem Rodeo bei Cuauhtemoc. Dieses Foto wurde gemacht, als sie den Reportern davon erzählten.

Rennen um Tonnen, Einzel und Doppeltschlinger (Lazo sencillo und doble) wie auch auf Bullen reifen war auf dem Programm vom Rodeo am 4. Mai.
Im Bullen reiten gab es eine Überraschung. Der Neuling Enrique Froese aus Reinland gewann den 1. Platz. Um überhaupt eine Qualification zu erhalten, muss der Reiter 8 Sekunden auf dem wilden Bullen reiten. Und je nach dem wie sehr, der Bulle „bockt“ erhält der Reiter mehr Punkte.
Froese blieb nicht nur die verlangte Zeit auf dem Bullen, aber erhielt zudem mehr Punkte als seine Gegner.
Es war das erste Mal, dass Froese sich am Rodeo mit Bullenreiten beteiligte. Isaak Dyck der in den letzten vier Jahren schon oft mitgemacht hat, ist einer der besten Bullenreiter in Chihuahua. Dieser unterrichtete Froese. Dyck selber hatte nicht das Glück, auf dem Bullen zu bleiben, und erhielt keine Qualifikation.
Im Rennen um Tonnen gab es auch einen Überraschungssieg. Susie Wiebe de Klassen war einige Jahre eine der besten Reiterinnen der Cuauhtemoc Gegend. Doch aus persönlichen Gründen zog sie sich zurück aus dem Wettbewerben.
Als sie sich einigte, sich wieder zu beteiligen, machte sie einfach mit, ohne viel zu üben. Sie zeigte, dass es noch in ihrem Blut steckte, sich an solchem Wettbewerb mitzumachen. Sie gewann den ersten Platz.
Ihre Schwester, Jana Angelica, zeigte auch, dass ihr das Reiten ganz leicht fällt. Sie siegte in der Kategorie der Menores. Wenn sie auf dem Pferd sitzt, sieht es aus, als sei es eine Leichtigkeit das Pferd zu lenken und auf ihm zu reiten.

Susie Wiebe de Klassen hatte in der letzten Zeit wenig mit Reiten geübt. Doch als sie die Gelegenheit hatte, am 4. Mai auf dem Rodeo sich in den Carreras de Barriles (Um Tonnen rennen) zu beteiligen, wollte sie es mal wieder versuchen. Vor einigen Jahren beteiligte sie sich öfters. Als sie jetzt wieder auf dem Perd saß und das Rennen (der Race) begann, fühlte sie sich sofort „zu Hause“ (tussich) und die Erfahrung trug dazu bei, dass ihr Pferd das Beste hingab und sie zum Sieg trug. Sie schaffte es in 16.72 Sekunden. Fotos: Barbara
Enrique Froese schaffte es, die verlangten 8 Sekunden auf dem Bullen zu bleiben. Er erhielt die notwendigen Punkte um zu siegen. Es war das erste Mal, dass er sich beteiligte, und gewann sofort.

Leiter von INEA aus Mexiko besucht die Schule von Gnadenthal

Die 29 Schüler der 5. Klasse von der Komitee Schule aus Gnadenthal sind eifrig dabei, die Bücher von ICHEA zu studieren. In der Schule sind 209 Schüler. Unterrichtet wird bis zur 8. Klasse.

Jedes Jahr erhalten Dutzende Mennoniten ihr Zertifikat von ICHEA, dass sie die Primaria oder Secundaria erfolgreich beendet haben. Dieses ist möglich, weil die Regierung das Programm etwas angepaßt hat.
Eigentlich soll das INEA (ICHEA) Programm den Erwachsenen, die nicht die Gelegenheit hatten zur Schule zu gehen, das Lernen ermöglichen. Dich Mennoniten haben die Gelegenheit zur Schule zu gehen. Doch die Schulen sind nicht von der Regierung anerkannt, auch nicht, wenn sie sehr gut sind, wenn man nicht das Regierungsmaterial der SEP benutzt.
Doch oft fehlt es an einen Ausweis, dass man eine anerkannte Schule besucht hat. Diese Lösung fand ICHEA. Die Schüler können nebenbei die Bücher von ICHEA studieren und die Examen schreiben. So können die Schüler in dem gewünschten Schulprogramm lernen und mit Hilfe von ICHEA die Anerkennung der Regierung erhalten.
Gerard Molinar ist der Leiter von diesem Programm. Er freut sich, dass sie den Mennoniten diese Gelegenheit geben können. So können Mennoniten das behalten, was ihnen wichtig ist, aber auch die Anerkennung von der Regierung erhalten.
Molinar war bereits in den mennonitischen Schulen in Campeche und Zacatecas. Er betonte sehr, dass es stets genügend Lehrbücher für die Schulen geben soll.
Er meint, dass jede Person in Mexiko die Gelegenheit haben soll, das Lesen und Schreiben zu lernen, und einen Ausweis dafür haben, dass man es gut genug machen kann.
INEA bedeutet Instituto Nacional de Educación para Adultos. Jeder Estado hat eine Abteilung. In Chihuahua heißt sie Instituto Chihuahuense de Educación para Adultos (ICHEA) in Durango IDEA.