Abendessen für die Gefangenen in Cuauhtemoc

Zum dritten Jahr in Folge brachte eine Gruppe Mennonitenfamilien den Gefangenen im Cereso Gefängnis in Cuauhtemoc eine Weihnachtsmahlzeit und bot ihnen ein Programm, bestehend aus Lieder, einem Zeugnis und einer kurzen Botschaft.
Wenn man durch die Gittertüren (Sprotentüren) geht, und den Gang entlang geht, wo alle Wände aus Zement und alle Fenster mit dicken Eisenstangen vergittert sind, kann man sich vorstellen, welche Gefühle ein Mensch wohl haben mag, wenn er als Gefangener den Gang entlang geht.
Am Ende des Ganges wird man noch photographiert und man muss noch durch zwei „Sproten“ Türen gehen. Dann tritt man in den Hof des Gefängnisses ein. Es ist ein verhältnismäßig großer Hof mit einigen Ballspielplätzen und die großen Gebäude, in welchen die vergitterten Wohnzellen sind. Umgeben ist der Hof von einer hohen Mauer.
Einige Gefangene müssen hier viele Jahre für die Verbrechen die Strafe absitzen, andere nicht so lange. Mennoniten waren zur Zeit keine unter den Gefangener.
Das Essen ist für die Gefangenen sehr wiederholende, sehr oft Bohnen und Tortillas. Viele von ihnen erhalten nie einen Besuch, und haben keine Ahnung, was sie tun werden, wenn sie entlassen werden.
Um diesen Gefangener etwas Aufbauendes zu bieten, machte eine Gruppe von vier mennonitischen Frauen eine Mahlzeit für sie am 20. Dezember. Sie machten Chile Colorado mit Bohnen und Reis, und sie hatten noch für alle 326 Gefangene und die Angestellten ein paar Kekse (Kueken) gebackt.

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