Buschfeuer nahe Sydney 300.000 Hektar stehen in Flammen

Sydney verschwindet im Rauch, immer mehr Buschfeuer verschmelzen in Australien zu einem «Mega-Brand». Aus einem Wildpark mussten 300 Tiere in Sicherheit gebracht. Die Feuerwehr steht den Flammen zunehmend machtlos gegenüber.
Nördlich von Sydney haben sich mehrere Buschfeuer zu einem riesigen Flächenbrand vereint, dem die Feuerwehr machtlos gegenüber steht. Eine Gesamtfläche von 300.000 Hektar stehe in Flammen, sagte der stellvertretende Brandschutzbeauftragte des Bundesstaats New South Wales, Rob Rogers.
Die Feuerwehr könne nichts mehr unternehmen, um die Brände zu löschen, sagte Rogers. «Sie werden solange brennen, bis sich die Bedingungen verbessern, dann werden wir wieder unser Bestmögliches tun, um sie unter Kontrolle zu bekommen. Die Feuerwehr tue aber alles, um wenigsten Menschenleben und Privateigentum zu schützen.
Sydney, rund eine Autostunde von dem Brand entfernt, war erneut von einer giftigen Rauchwolke eingehüllt.
Kleine Feuer wachsen zu «Mega-Brand”
Nach Angaben des Vize-Brandschutzbeauftragten wuchsen mindestens acht kleinere Feuer zu dem «Mega-Brand» zusammen. Aus dem Walkabout Wildlife Park wurden vorsorglich 300 Tiere in Sicherheit gebracht, darunter Eidechsen, Pfauen, Beuteltiere und Australische Wildhunde.
Brände breiten sich «extrem schnell» aus
Buschbrände sind in Australien an der Tagesordnung. Die Brandsaison setzte allerdings in diesem Jahr früher ein.
Der oberste Brandschützer von New South Wales, Shane Fitzsimmons, warnte vor den Folgen einer «weitreichenden Dürre». Der Feuchtigkeitsmangel führe dazu, dass Brände schnell entstünden und sich «extrem schnell» ausbreiteten.
Seit dem Beginn der Brandsaison im September wurden mehr als 600 Häuser verwüstet, sechs Menschen kamen ums Leben.

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