Pfirsiche in Nuevo Casas Grandes

Die Pfirsichbäume in der Nuevo Casas Grandes Gegend blühen in diesem Jahr besonders sehr schön. Doch vom Frost vor ein paar Wochen sind anscheinend etwa 40 Prozent der Blüten verfroren.
Es gibt viele verschiedene Sorten von Pfirsichen. Die verschiedenen Sorten sind auch in verschiedenen Zeiten reif. Sara Reimer meinte, dass sie in ihrem Garten in Las Virginias wahrscheinlich von Ende Mai bis im September die ganze Zeit pflücken werden, obzwar es nur zwei Wochen für jede Sorte dauert. Aber so verschieden ist die Zeit der Reife des verschiedenen Sorten.
Oft bezeichnet man sie einfach als feststeinig oder lossteinig. Aber es gibt viele Sorten die feststeinig, oder auch lossteinig sind. Jede Sorte schmeckt noch verschieden.
Sie haben Catarinas, Red Top, Elegant Lady, Sun Crest, Ryan Sun, Oh Henry, September Sun , Tair Time, Atun Flame, Baby Gold 5, Baby Gold 8, Early Big Red, Earley June, July Flame, June Flame und Crinson Lady.
Je nach dem wozu man die Pfirsiche will, sind gewisse Sorten besser geeignet. Zum einkochen sind es am besten die Catarinas, Baby Gold 5 und Baby Gold 8, und zum Saft (Juice) machen sind es Oh Henry, weil diese am besten die Farbe halten, ohne dunkel zu werden.

Der Erdnussspeicher von Nuevo Holanda säubert immer mehr Erdnüsse

Die Cacahuatera hat sehr gute Einrichtungen und Maschinen, welche die Erdnüsse säubern. Doch einzelne Steinchen oder schlechte Erdnüsse geraten hindurch. Diese Frauen entfernen diese Steinchen oder Erdnüsse, damit die Kunden ganz sicher sein können, dass die Erdnüsse von dieser Cacahuatera von guter Qualität sind.
Hein Rempel, Verwalter der Cacahuatera, steht vor Säcken gefüllt mit Erdnusskörnern. 1200 Kilos enthält jeder Sack. Sie dürfen aber nur neue Säcke benutzen, sie dürfen keine benutzten Säcke zurücknehmen und frisch benutzen.

Während meinem Besuch in Nuevo Holanda zeigte der Verwalter Hein Rempel mir die vollständige Einrichtungen der Cacahuatera. Der Name Cacahuatera sagt schon aus, dass hier mit Erdnüssen gearbeitet wird.
Um Erdnüsse gut verkaufen zu können, muss die Schale (Schluw) entfernt sein, da die Kunden nur für die Körner interessiert sind. Doch die Körner müssen nicht nur sauber und ohne Steinchen sein, aber auch ohne schlechte Erdnüsse. Wenn an der Pflanze eine Erdnuss ist, die entweder ein bisschen verstockt oder angefault ist, muss diese auch entfernt werden.
Dieser ganze Prozess der Säuberung verlangt sehr gute Einrichtungen, und gute Maschinen.
Wenn man an die Menge der Erdnüsse denkt, die gesäubert und geknackt wer-den muss, kann man schon verstehen, dass es große Maschinen bedarf.
Als die Cacahuatera gegründet wurde, nahmen sie im ersten Jahr, 2015, schon 4400 Tonnen Erdnüsse. Sie gründeten diese großenteils wegen der langsamen Bedienung der anderen Abnehmer. Rempel meinte, es hätte bis zu einer Woche gedauert, das sein Truck in Delicias hatte warten müssen, bis die Erdnüsse abgeladen wurden. Die Entscheidung, eine schnelle und gute Bedienung zu geben, erhielt gute Unterstützung, denn im zweiten Jahr erhielten sie schon 11500 Tonnen Erdnüsse, und im Jahre 2017 bereits 15 000 Tonnen.
Inzwischen werden in Las Virginias auch schon viele Erdnüsse angebaut. Die Cacahuatera von Nuevo Holanda kauft die Erdnüsse dort auf. Die Erdnüsse werden dort gespeichert bis die Erdnüsse von den Ojinaga Kolonien verarbeitet sind.
Die Speicher in Nuevo Holanda haben Speicherraum für etwa 12000 bis 13000 Tonnen. Aber im vorigen Jahr kauften sie 21000 Tonnen, etwa ein Drittel in Las Virginias.
Zurück zur Säuberung. Wenn so viele Erdnüsse so sehr gesäubert werden müssen, muss die Einrichtung auch dementsprechend sein. Die Maschine, die das „gröbste“ Müll, Erde und Steine heraussiebt, kann 16 bis 20 Tonnen die Stunde „sieben“. Oft gibt es viel Erde, Steinchen und Stroh, dass hier schon herausgenommen wird. Aber von dem Produkt, dass hier herauskommt ist noch etwa 3 Prozent Abgang, das später entfernt werden muss.
Die Maschinen sieben und schütteln bis die Erdnüsse sozusagen sauber sind. Dann werden sie aus den Hülsen (Schlüwen) entfernt von einer Maschine, die sich nach der Farbe richtet, herausgenommen. Aber Steinchen, die gerade die Farbe und Größe einer Erdnuss haben, bleiben noch drinn. Eine andere Maschine, die mit Rayos X durchleuchtet, entfernt diese Steinchen. Zudem müssen dann noch die ganzen Erdnüsse von den „tweinjen“ Erdnüssen getrennt werden.
Es ist ein schwieriger Prozess, wenn man so viele Erdnüsse so sorgfältig säubern und trennen muss.
Die meisten Erdnüsse werden nach Guadalajara, Puebla und Mexiko City verkauft. Bisher werden die Erdnüsse nur in gewöhnlichen Säcken oder in den großen Säcken (1200 Kilos) versand. Es wäre gut, wenn die Erdnüsse noch zuerst verarbeitet würden, doch das ist eine ganz andere und schwierige Aufgabe, welche die Cacahuatera nicht machen will, da sie nicht das notwendige Personal dazu hat.

Funk macht ihr Leben vom Malen

Sie hat nie Malunterricht genommen, aber trotzdem hat sie ihr Malen so sehr entwickelt, dass sie davon ihr Leben macht. Martha Funk aus der Colonia El Llano malt Bilder zu Hause, oder malt Bilder an Wänden.
Als Martha ein Alter von 13 Jahren hatte, begann sie zu zeichnen. Sie zeichnete Gesichter von Menschen und Landschaften. Man merkte sofort, dass es ihr im Blut lag, es war ein Talent, das ihr angeboren war.
Sieben Jahre später suchte eine Gemeinde in der Colonia El Valle nach jemand, der ein Bild an einer Wand in einem Sonntagschulzimmer malen würde. Marthas Schwester erwähnte , dass Martha eine sehr gute Zeichnerin sei. Sie übernahm die Aufgabe und tat die Arbeit sehr zufriedenstellend.
Seitdem wird sie öfters angenommen, Bilder an Wände zu malen. Wenn sie damit nicht Arbeit hat, malt sie Gemälde, kleinere und größere, de sie dann verkauft.
Ihr bestes Werk war eine Zeichnung von 4 bis 8 Fuß. Es stellte eine Landschaft dar, mit Bergen, Schnee, Fluss, Bäumen und so weiter. Dieses konnte sie für 800 Dollar verkaufen. Da das Bild zuerst „Texture“ hatte, bevor sie es färbte, sah es besonders gut aus.
Es gibt nur wenige Maler unter den Mennoniten in Mexiko die ihren Lebensunterhalt davon machen, aber Martha Funk hat es bisher geschafft und fühlt sich gut in der Arbeit, auch wenn es anstrengend und ermüdend sein kann.

500 Pesos Abschlag im Microtel

Weil die wirtschaftliche Lage in Mexiko schwierig ist, bietet das Microtel Hotel in der Manitoba Kolonie einen Abschlag von 500 Pesos. Das Hotel bietet alles grundsätzliche, was ein Hotel bieten kann. Es hat saubere Zimmer, Betten mit den besten Matrazen und weichesten Kissen, ein Schwimmbecken (Swimming Pool) und Jaccuzi, wie auch ein vollständiges Frühstück und anderes.
Da Mexiko wirtschaftlich durch eine schwere Zeit geht und viele Menschen wirtschaftlich durch schwierige Zeiten gehen, kommt das Hotel zuvor und bietet 500 Pesos Abschlag pro Nacht, wer in dem Microtel übernachtet.
Doch um das Angebot zu nutzen, soll man den Kupon von auf Seite 19 aus dieser Ausgabe der Rundschau mitnehmen.

Die Funeraria der Manitoba Kolonie wird schon gebaut

Vor einigen Monaten wurde die Entscheidung gemacht, eine Funeraria in der Manitoba Kolonie zu bauen. Jetzt stehen die Wände auch schon, und der Bau kommt gut vorwärts.
Die Funeraria wird in Gnadenfeld, (Campo 2B) gebaut. Ursprünglich war geplant, dass die Funeraria für den südlichen Teil der Manitoba Kolonie geeignet sein sollte, doch kommt es einigen Einwohnern der südlichsten Dörfer zu weit entfernt vor. Doch für die Dörfer nördlich von der Bahn ist es ein sehr passendes Angebot.
Es wird gebeten, 4000 Pesos pro Familie zu zahlen. Mit diesem Geld soll die Funeraria errichtet werden. Ein großer Teil der Familien hat die gebetene Zahlung gemacht, oder versprochen, sie zu machen.
Die Funeraria wird so gebaut, dass sieben Leichen zu selben Zeit können aufbewahrt und zur Besichtigung hingestellt werden. Bei jedem Sarg ist ein kleines Zimmer für die Angehörigen oder Gäste.
Außerhalb dieser Zimmer ist ein größeres Zimmer, wo genügend Raum für mehr Menschen ist.
Auch gibt es einen Raum für größere Gruppen, wenn eine Familie das Singen da in der Funeraria haben will. Außerdem gibt es noch mehrere kleinere Zimmer für Unterhaltungen.
Im Baukomitee sind Johan Froese, Bernhard Dyck und Johan Thiessen.

Die Funeraria ist ein paar 100 Meter von der Hauptstraße an einer breiten Straße gelegen, so dass man leicht hinfahren kann.

Endlich Räajen en Argentinien

Von 2 bat 3 Zoll räajend daut aum 8. bat 9. Moaz en El Tupa, Argentinien. Wiels daut doa seeja dräch un stoffich wia, freiden dee Menschen sich seeja fe den Räajen.
Foto: Jacob Neufeld

Aul lang hauden see no Räajen jeluet. En Siedamerika wia daut opp ne groote Plack seeja dräch. Von dee Medd Argentinien bat gaunz Wastparaguay bat en Bolivien nenn haft daut dit Joa tsimlich weinja jeräajend aus daut jeweenlich deit.
Doch vom 8. bat 10. Moaz räajend daut endlich en El Tupa, San Luis, un en dee gaunze Jäajend en Argentinien.
Fe den Korn kjeem dee Räajen noch seeja too pauß. Dee wia krakjt em voll-waußen aus daut aul aun Räakjen fäld. Uba noch kjeem dee Räajen seeja too pauß.
Väle Foarma en El Tupa hant uck Veeh. Fe de Veehweid kjeem dee Räajen uck seeja fe pauß.
Wieda Nueden, uck en Wastparaguay (Chaco) bleef dee Räajen uba doch noch wada ut.

Was für ein Fahrzeug fahre ich?

Diese Frage kam in einer Unterhaltung mit Cornelius Thiesen Fehr, Campo 2A. Er fuhr mit seinem 1993 Nissan Pickup in die Stadt zur Bank. Dort stellte er seinen verkratzten Pickup zwischen zwei neuen, großen, teuren Pickups ab. Einer der Eigentümer von diesen Pickups spasste Thiessen an, dass er so ein altes Fahrzeug fahre.
Thiessen meinte sofort, er bräuchte kein anderes Fahrzeug. Er hat eine Möbelfabrik, und habe schon Material im Wert von vielen Millionen mit diesem Fahrzeug nach Hause geholt, und das ohne mechanische Schwierigkeiten. Wenn dieser alte Pickup dabei einen Kratzer erhält, ist es nur ein Kratzer mehr. Hingegen, wenn man ein neues Fahrzeug hat, schmerzt jeder Kratzer, auch wenn er auch nur ganz klein ist, meinte Thiessen.
Außerdem, du hast deinen Pickup ganz bezahlt. Wir aber haben noch viel Schuld auf unsere, und müssen jeden Monat sehen, das Geld zu haben, um die Zahlungen zu machen.
In den letzten Jahren sind viele Mennoniten in Chihuahua in Schwierigkeiten, weil sie zu viele Schulden gemacht haben. Die Rechnungen wurden so gemacht, dass alles so sein würde, wie man es sich vorstellte. Man rechnete, wie groß die Ernte sein würde, was der Preis sein würde, wie hoch die Zahlungen sein würden. Alles würde gut ausreichen.
Doch das große Haus, die teueren Fahrzeuge und teure Gerätschaft war da und musste bezahlt. Jetzt wurde alles schwer.
Thiessen betonte sehr, dass man nicht über sein Können hinaus kaufen sollte. Man kann besser schlafen, wenn man ein älteres Fahrzeug fährt, das aber in guter Ordnung ist, als ein teures Fahrzeug, auf das eine Schuld drückt. Schließlich ist das Entscheidende nicht, was für ein Fahrzeug man fährt, sondern was für eine Person man ist. Es ist nicht das Fahrzeug, das da zeigt, wer man ist, sondern das Verhalten, das Benehmen und die Herzenseinstellung.

Cornelius Thiessen aus Gnadenthal zieht es vor, seine geschäftlichen Fahrten mit diesem 1993 Pickup zu machen, statt mit einen neueren Pickup. Lieber einen Pickup, der ganz bezahlt ist, statt einen, für den man noch Geld borgen müsste. Thiessen hat eine ernüchternde Einstellung über Zufriedenheit. Sei zufrieden mit dem was du hast und nicht unglücklich darüber, was du nicht hast.
Ein Fahrzeug macht den Menschen nicht besser, sondern die Herzenseinstellung ist entscheidend.

Hast schon deinen Stand für die Ausstellung auf dem Kürbisfest bestellt?

Auf dem Kürbisfest am letzten Wochenende im September soll Gelegenheit gegeben für Ausstellstands. Noch fehlen einige Kleinigkeiten zu regeln, aber Interessenten können ihren Namen im Casa Siemens angeben. Später soll sich dann jemand vom Ausstellkomitee mit euch in Verbindung setzen.
Die Telephonnummer von Casa Siemens ist 625-587-7070 und die WhatsApp Nummer ist 625-130-0200.

Wolen en Boliven

Daut bolivianische Volk wia soo vestalt äwa äaren President Evo Morales, daut see am unja Druck stalden, sien Aumt auftoosajen. Hee kun no Mexiko reisen. Von doa reisd hee dann no Kuba un lota no Argentinien.
En Bolivien word dann opp veriescht eene Fru Jeanin Añez aus President enjesat. See sull soo lang dee Rejierung väastonen, bat wada en President jewält word. Daut stauckad aunfenjlich tsimlich, uba schließlich berujden sich dee Menschen, aus dee Wol opp den 3. Mai faustjelacht word.
Wem unjastetten dee Menschen en Bolivien bat nu? Añez kjricht dee Unjastettung von blooß 16.5 Prozent. Een jewäsna Präsident, Carlos Mesa, erhelt 17.1 Prozent. Dee Kandidot von dee Partie, too dee waut Evo Morales jehieet, es Luis Arce.
Hee kjricht 31.6 Prozent Unjastettung. Daut es dee Movimiento al Socialismo. Soo aus daut nu utsit, woat dee Partie, too dee waut Evo Morales jehied, wada dee Wol jewennen.

Daut Coronavirus es ne Jripp, waut de gaunze Welt en Angst brinjt

Bie 100,000 Menschen send dit Joa von den Coronavirus krank jeworden, un bie 3000 von dee send jestorwen. Dee Virus kjeem en Wuhan, China em Schwung. Äwa de Halft von de Menschen, waut den Virus kjräjen, wia en dee Jäajend von Wuhan. Uba de latzte Wäakjen es daut Virus aul bat äwa 4 Lenda jekumen, uck bat de Stets un Brasilien. En Mexiko word, bat väaje Wäakj wenigstens, noch kjeen Faul jefungen.
Wuarom es daut Covid-19, so aus dit Virus uck jesacht woat, soo jefädlich? Wann uck mau dree Prozent von dee Menschen stoawen waut aum Covid-19 krank woaren, es dit doch en Virus, waut sich seeja vebreeden deit. De mieschte Menschen, waut jestorwen send, wieren oole Menschen, waut aul jesundheitliche Trubbels hauden. Uba krakjt endoont, daut Virus es fe aulem jefäadlich.
Doamet daut Coronavirus nich bosja vebreet woat, woaren Beziehungen unjabroaken. Jets fläjen doa nich han, Schäp derwen doa nich han foaren, Zueg woaren oppjehoolen.
Nich blooß, daut Menschen doa nich reisen kjennen, uba Fabrikjen kjennen nich meeja schaufen, wielst dee Oabeida tus bliewen motten. Dee Sachen kjeennen nich meeja jefiet woaren.
Dee gaunze Wirtschaft woat unjabroaken en lum jelacht.
Doa woat seeja aun jeobeit, ne Medizin too entwekjlen, met dee Menschen wuat dit Covid-19 hant, heelen kaun. Dee Unjascheed von dee Covid-19, oda Coronavirus, un ne Jripp, es woo, daut Virus oabeit. Daut Coronavirus es stoakj un jeit leicht enne Lungen nenn.
Opp dee Zeitunggseiten en disse Rundschau well wie Artikel äwa disse Krankeheit nennstallen, so aus dee en dee Zeitungen en Dietschlaund nennjestallt woaren.