Gutes Wetter für Apfelbäume

Damit Apfelbäume gut gedeihen können, müssen sie genügend Kälte im Winter haben. In diesem Winter sehen die Wetterverhältnisse sehr gut an. Die Bäume müssen mindestens 800 Kalteeinheiten erhalten, aber ideal sollte es über 1000 sein. In diesem Jahr sind es schon rund 600 Kalteeinheiten, etwa 35 Prozent mehr als voriges Jahr.
Kälteeinheiten werden gezählt, je nachdem wie kalt es ist. Eine Temperatur von 2 Grad für eine Stunde von 9 Grad zählt schon nur eine halbe Einheit. Wenn es mehrere Grad unter Null ist, zählt es auch etwas weniger.
Der Apfelbaum braucht diese Winterkälte, um „richtig auszuschlafen“ und Kraft für den Sommer zu haben. Agronomen erklären es mit einer Vorbereitung der Wurzeln und der Äste. Wenn der Baum genügend Kalteinheiten erhalten hat, ist er nicht nur kräftiger fürs Früchte tragen, aber hat auch Widerstand gegen Krankheiten.
Dieses Jahr könnte es daher eine große Ernte geben. Damit kommt aber eine andere Befürchtung, ob der Preis trotzdem wird gut sein.

Bilderbericht Schnee Chihuahua

Von Weihnachten an schneite es mehrere Male im nördlichen Estado. In den Kolonien von Nuevo Casas Grandes, Janos und Ascencion schneite es so sehr wie noch selten. Über acht Zoll fiel in den ersten Tagen nach Weihnachten, und einige Tage später fielen noch ein paar Zoll. Auf einem Bild sehen wir Lisa und Jaqueline, Töchter von Abram Guenthers aus Buena Vista, und im anderen Bild sind die Mädchen von Isaak Rempels, ebenfalls aus Buena Vista.
In Las Virginias hatte es Weihnachten sehr geschneit. Die Mädchen von Jacob Ennsen, Campo 5, bauten einen Schneemann. Das ist zwar kalt an den Händen macht aber viel Spass.
In Buenos Aires hatte es Weihnachten auch sehr geschneit. Wenn es so sehr schneit, gibt es viel Spass und viele Bilder werden gemacht.

Bilderbericht Shnee in Chihuahua

Von Weihnachten an schneite es mehrere Male im nördlichen Estado. In den Kolonien von Nuevo Casas Grandes, Janos und Ascencion schneite es so sehr wie noch selten. Über acht Zoll fiel in den ersten Tagen nach Weihnachten, und einige Tage später fielen noch ein paar Zoll. Auf einem Bild sehen wir Lisa und Jaqueline, Töchter von Abram Guenthers aus Buena Vista, und im anderen Bild sind die Mädchen von Isaak Rempels, ebenfalls aus Buena Vista.
In Las Virginias hatte es Weihnachten sehr geschneit. Die Mädchen von Jacob Ennsen, Campo 5, bauten einen Schneemann. Das ist zwar kalt an den Händen macht aber viel Spass.
In Buenos Aires hatte es Weihnachten auch sehr geschneit. Wenn es so sehr schneit, gibt es viel Spass und viele Bilder werden gemacht.

Auspicken als Hobby

Peter Reimer schaut zu, wie seine Frau Helena Redekopp ein Bild auspickt. Sie macht solche Arbeit gerne als Hobby, zum Zeitvertreib. Wenn man keine Arbeit hat, wirkt es beruhigend, wenn man dann auspickt.
Diese Decke hat Helena Redekopp de Reimer genäht und das Bild ausgepickt, um damit die Tiefkühlertruhe zu bedecken.

Wenn sie freie Zeit hat, geht Helena Redekop de Reimer zu dem Platz, wo sie ihr Bild zum Auspicken hat. An diesem Bild mit den Rehen und dem Wasserfall arbeitete sie drei Monate. An einigen Tagen hatte sie dazu nicht Zeit, zum Beispiel wenn sie backte oder wusch, doch an anderen Tagen arbeitete sie viele Stunden daran.
Auspicken wird immer populärer, ähnlich wie Ausnähen. Zum Auspicken braucht man eine hohle Nadel, durch welche das Band gezogen ist. Am einfachsten nimmt man eine kleine „Unterspritze“. Die kann man gut anfassen, und durch die Nadel passt der Band.
Man hat das Bild, das man auspicken will, zuerst auf den Stoff (Zeug) gezeichnet, und mit den richtigen Farben pickt man das Bild aus. Da der Band sehr dicht zusammen durch den Stoff gepickt werden muss, kommt die Arbeit nur langsam voran.
Schon bevor sie heiratete fing Helena an Bilder zu picken. Sie lernte es von ihren Nachbarsmädchen. Seitdem hat sie schon viele Bilder gepickt, meistens für ihrem Haushalt. Sie hat eine Decke für den Tiefkühler, Handtücher mit jedem Wochentag, und andere Sachen mehr gemacht.

Bilderbericht Kolumbien

Die Maisernte ist in diesem Jahr in Kolumbien gut, von vielen Feldern acht bis zehn Tonnen vom Hektar. Die Unkosten betrugen etwa 4 Tonnen pro Hektar, so dass in diesem Jahr ein guter Verdienst bleibt.
Die Landwirte in Liveney haben vollständiges Gerätschaft. Das erkennt man, wenn man sieht, wie sie den Mais dreschen und abladen.
Plagen, Ungeziefer und Unkraut gibt es in Kolumbien auch. Es ist eine Herausforderung zu wissen, wann man spritzt und welche Gifte man anwenden muss.
Um das Getreide zu speichern, haben 26 Socios diese Silos in Kolunbien aufgestellt. Je nach dem wie das Wetter ist, muss der Mais getrocknet werden, wenn er gedrescht wird, doch jetzt ist es nicht notwendig.
In der Nähe der Liveney Kolonie in Kolumbien fließen drei Flüsse ineinander. Der Rio Meta führt viel Wasser, und mit dem Zufluss von dem Rio Acacial wird er noch größer. Siedler von der Kolonie fahren hier gerne hin für Familienaktivitäten.

Brennstoff wird knapp im zentralen Mexiko

Der Diebstahl von Brennstoff im zentralen Mexiko war schon außer Kontrolle geraten. Jeden Tag wurde Brennstoff im Wert von Millionen Pesos gestohlen.
Es gibt Leitungen von Hunderten Kilometern, um den Brennstoff durch Rohre zu pumpen statt ihn mit Fahrzeugen zu befördern. Diese Rohre werden angezapft und ganze „Pipas“ voll gestohlen. Es gibt Banden, die diese Diebstähle durchführen. Diese Banden stellen dort auch die Tankstellen (Gasolineras) unter Druck, ihnen den Brennstoff abzukaufen. Es wird sogar vermutet, dass gewisse Regierungs-menschen damit verwickelt sind.
Aber es gibt auch andere Wege, wie die Banden den Brennstoff stehlen.
Um die Diebstähle zu bekämpfen, hat der Präsident Manuel Lopez Obrador einige Leitungen zuschrauben lassen, damit die Banden nicht den Brennstoff herausnehmen können, da es für das Land einen Riesenverlust bedeutet.
Der Präsident ist der Meinung, dass der Diebstahl vom Brennstoff besiegt werden kann. Doch wird es eine große Anstrengung bedeuten. In großen Teilen in Mexiko wird der Brennstoff schon knapp.
Im nördlichen Teil des Landes ist das Problem nicht so groß, da viel Brennstoff direkt aus den USA geholt wird.
Die Preise des Brennstoffes sind in den letzten Jahren regelmäßig gestiegen. Magna (grün) Benzin kostete im Januar 2018 noch nur 15.80 Pesos, und im Januar 2019 schon 19. 50 Pesos.

Bilderbericht Weihnachtsferien und Unfälle

In den letzten Weihnachtsferien gab es wieder viele Unfälle. Da in dieser Zeit mehr gefahren, aber auch mehr alkoholische Getränke getrunken werden, gibt es auch mehr Unfälle.
In der Weihnachtszeit vom 1. Dezember bis 6. Januar gab es auf den Hochwegen von Chihuahua 2362 Unfälle, in welchen 216 Personen verletzt wurden und 26 Personen ihr Leben verloren.
In derselben Zeit wurden 780 Fahrer festgenommen, weil sie im angetrunkenen Zustand fuhren.

Avisos 18 Januar

* Zum Verkauf ist ein Stück Land bei Felipe Angeles Lot 35, da ist ein Brunnen droben und Rohren verleiht ist 2 mal beackert. Bei: Martin Klassen El Agate Cel. 656-600-4367

* Gasschweizer, 1 20 zolliger Hammermühle, 1 Melker mit eine Kanne, 1 Mauergrapen mit Gasbrenner, 1 Kompressor, 1 Miststreuer, und vieles mehr, auf den selben Ausruf soll verstorbene Jacob Loewen Campo 22 ihre Wirtschaft verkauft werden von 60 Acker in 2 teilen, der Hof soll in 2 teilen verkauft werden, auf gut Bedingungen.Bei: Manitoba Ausrufer  Cel.(625) 102-1210

* Zum Verkauf sind große Kornstrohbunde, Bohnenstrohbunde, und Haferbunde mit Gras mang.Bei: Peter Krahn Campo 107 Cel.(625) 837-4378

* Grasmäher Traktor fast neuer, 3 Draht Schweizer, viele Schmiedesachen und Haussachen mehr.Melden an: Manitoba Ausrufer Cel.(625) 102-1210

Die Steinreich Bibelschule beginnt mit einer hohen Teilnehmerzahl

Hier ist ein Teil der Mitarbeiter an der Bibelschule.

Etwa 108 Studenten hatten sich für die dreimonatige Bibelschule 2019 gemeldet. Am 6. Januar war die Eröffnung. Viele Familienangehörige und Gäste waren für das Eröffnungsprogramm erschienen.
Die Studenten kommen aus verschiedenen Gegenden, aus Paraguay, Belice, Kanada, USA und verschiedenene Gegenden aus Mexiko.
Diese über Hundert Personen wohnen für die drei Monate auf einem Hof, wo ein Heim für Mädchen, und ein Heim für Jungen und Wohnungen für Verheiratete eingerichtet sind.
In diesen drei Monaten lernen die Studenten nicht nur in den Klassen, aber auch von dem Zusammenleben. Freundschaften werden gemacht, und dadurch werden Gemeinden in verschiedenen Gegenden verbunden.
Diese Kontakte helfen in Zukunft, die Zusammenarbeit der verschiedenen Gemeinden zu erleichtern.
Die Bibelschule hat jedes Jahr ein Motto, einen Leitspruch. In diesem Jahr ist es „Sei ein Samariter“. Alle werden angespornt, wie der barmherzige Samariter die Augen offen zu haben und zu sehen, wem Hilfe fehlt, und dann bereit sein zu helfen wie es geht.
Die Aufgaben der Steinreich Bibelschule sind groß. In diesen drei Monaten wird nicht nur in den Klassen gelernt, aber es werden auch mehrere Programme eingeübt, um sie später in verschiedenen Gemeinden vorzutragen. Am Endes des Schuljahres werden dann noch einige große Programme gebracht. Dieses dient dazu, dem Herrn zu loben, aber auch um den Menschen etwas Gutes zu bieten und ein kurzen Einblick zu geben, was die Bibelschule ist, und wofür sie steht.
Doch jetzt gilt es für die Studenten sich in ihren Fächern zu vertiefen und zu lernen. Es geht darum, die Bibel besser kennen zu lernen aber auch zu lernen, wie man es anwendet und es auslebt.


Angolaner sind nicht razistisch

Hautfarbe macht keinen Unterschied. „Bei uns in Angola ist es verboten, razistisch zu sein. Bei uns spielt die Hautfarbe keinen Unterschied. Das war bei uns nicht ein Problem wie in Südafrika, und soll auch nie ein Problem sein,“ sagte der Ackerbauminister Marcos Alexandre Nhunga, als ihm wegen Razismus gefragt wurde.
Es gab in Angola zwar Kriege seit 1968. Zuerst wurde Angola unabhängig. Portugal hatte Angola vor etwa 400 Jahren unter ihre Kontrolle gebracht. Inzwischen gab es damals noch einen Streit mit Holland, die Angola auch einnehmen wollten, doch Portugal siegte. Angola war im Ackerbau stark geworden, auch hatte es gute Einnahmen von Erdöl (Petroleo), Diamanten, Gold und andere Erze. Doch wurde es von Portugal regiert. Die Portugiesen stellten die Regierung, machten Gesetze und forderten immer viel Geld.
Davon hatten die Angolaner genug. Sie wollten ihre eigene Regierung haben. Angolaner sollten regieren. Sie wollten selber über ihr Land bestimmen. Es ging nicht um weiße oder schwarze Hautfarbe, es ging um die Macht.
Nach heftigen Auseinandersetzungen gab Porugal die Macht im Jahre 1974, an Angola ab. Doch jetzt kam das wirkliche Problem. Es gab zwei Hauptgruppen, die das Land regieren wollten. Einerseits sah Russland es als eine Möglichkeit, den Kommunismus nach Afrika zu erweitern. Da Kuba zu Russland gehörte, forderte Russland die Kubaner auf, sie in Angola zu helfen. Viele kubanische Lehrer kamen nach Angola, viele Menschen aus Angola konnten sich in Kuba ausbilden lassen. Aber Kuba schickte auch Soldaten nach Angola, um die sozialistische Partei zu helfen. Russland half mit Kriegesmaterial.
Auf der anderen Seite wurde die kapitalistische Partei von den USA und einigen anderen Ländern unterstützt, da Angola Erdöl und Bodenschätze hat. Ein blutiger Bürgerkrieg brach aus und dauerte etwa 15 Jahre.
In dieser Zeit brach die Wirtschaft zusammen. Die Landwirtschaft (Ackerbau) fiel auseinander. Die Eigentümer verließen das Land, weil sie in Gefahr waren. Von den 35 Millionen Hektar Ackerland, das Angola hat wird jetzt knapp 10 Prozent eingeackert. Es gibt nur wenige größere Betriebe. John Deere hat in den letzten Jahren nur 800 Traktore verkaufen können, so wenig wird auf den Feldern gearbeitet, (John Deere ist eine der bekanntesten Marken im Land).
In den letzten Jahren ist Angola zum Frieden gekommen, und hat im Jahre 2017 zum ersten Mal in 37 Jahren freie Wahlen durchgeführt. Und zur Freude des Landes, die Wahlen liefen friedlich ab, und die Hauptpartei die MPLA erhielt einwenig über 60% der Stimmen.
Diese Regierung sieht die Wirklichkeit der heutigen Bevölkerung. Der größte Teil des Volkes ist arm und sozusagen arbeitslos. Viele beackern ein viertel Hektar Land, und haben genug zu essen, um nicht zu verhungern, aber haben keine Einnahme.
Jetzt ladet die Regierung Firmen (Companien) vom Ausland ein, in Angola zu ackern, damit sie wieder genug für das Land produzieren können, und nicht teuer importieren brauchen. Doch die Firmen werden den Verdienst ins Ausland nehmen.
Daher interessiert die Regierung sich sehr für Menschen, wie es die Mennoniten sind, die nach Angola ziehen würden, um da zu wohnen und selber arbeiten würden. So würde das Land wirklich aufgebaut werden, da die Einnahme im Lande angewandt werden würde.
Doch die Regierung erwartet dafür etwas Wichtiges. Die Menschen von Angola sollen auch einen Nutzen davon haben. Sie sollen Arbeitsstellen erhalten, entweder als Arbeiter für die Mennoniten oder als Angestellte von Geschäften, die wegen den Mennoniten wachsen (Schaue nach Cuauhtemoc. Wie viele mexikanische haben wegen den Mennoniten entstehen und wachsen können).
Aber die Regierung erwartet auch direkte soziale Beteiligung. Angolan-ische Dörfer in den Gegenden wo Mennoniten ansiedeln würden, sollen auch die Möglichkeiten haben, sich zu entwickeln. Die Mennoniten könnten Projekte vorschlagen, um das Leben (wie Schulen, Trinkwasser) zu verbessern, und mit der Regierung zusammen die Projekte ausführen.
Wenn Mennoniten nach Angola ziehen würden, sollen sie sich empor-wirtschaften können, aber sollen auch die Angolaner einen Nutzen davon haben.
Im positiven Sinn könnte es heißen, „Wie ich dir, so du mir.“ „Ich verhelfe dich zu Land, und du hilfst mir, unsere Armut zu bekämpfen.“
Die Gruppe Mennoniten die nach Angola reiste, sah überaus viele Möglichkeiten, diese Erwartungen nachkommen zu können. Man würde sich gut fühlen, dieses zu tun.
Es wäre vielleicht das erste Mal, dass Mennoniten nicht nur nach Land suchen, um vorwärts zu kommen, aber es sich zur selben Zeit vornehmen, die Nachbarn zum Aufschwung mitzuhel-fen, das heißt zielbewusst eine Sied-lung anfangen, in dessen Vorwärtskommen die Nachbarn miteingeschlossen sind.