Die Volkszählung soll jetzt im März durchgeführt werden

Jedes zehnte Jahr wird in Mexiko die Volkszählung durchgeführt, der Censo de Población y Vivienda. Es ist ein großer Aufwand, denn innerhalb von vier Wochen im März sollen alle 45 Millionen Wohnungen in Mexiko besucht werden. Tausende Personen müssen dazu angenommen werden. Alleine für die Cuauhtemoc Gegend sind es etwa 400 Personen.
Diese Personen sollen verschiedene Fragen stellen, über die Familie und die Lebensbedingungen. Sie wollen wissen, wie viel Personen in jeder Ortschaft wohnen un in was für Wohnungen die Menschen leben.
Dieses soll der Regierung wichtige Informationen geben über Entschei-dungen von Regierungsprogrammen. INEGI macht verschiedene „Censos“, aber jedes zehnte Jahr ist es die Volkszählung. Es ist gewünscht, dass jede Person mitmacht und die Fragen nach bestem Wissen beantwortet.
Die Resultate sollen am Ende des Jahres bereits erhältlich sein. Wer sich dafür interessiert, kann viele der Informationen im Internet auf der INEGI Seite hinunterladen.
Vom 1. bis 27. März sollen die Fragen gestellt werden, und das persönlich in jedem Heim. In den letzten zehn Jahren, seit der vorigen Volkszählung, hat sich bestimmt vieles verändert. Viele Menschen sind umgezogen, viele haben Veränderungen in ihren Häusern unternommen. Dieses sind Details, welche dieser Censo zeigen soll.

Geldsammlung für das „Centro“ war lohnenswert

Am 11. Januar fand eine Geldsammlung für das Centro Luz en mi Camino statt, Sachen, die freiwillig gegeben wurden, wurden versteigert. Über 180 000 Pesos brachte dieser Ausruf.
Außerdem wurde Essen zu Mittag und Abendessen verkauft. Sehr viele Menschen kauften Mahlzeiten und unterstützen damit die Geldsammlung.
Auch hatte man viele Lose verkauft, und an dem Sonnabend wurden die Prämien ausgelost.
Da viele Menschen im Centro Luz en mi Camino nach Hilfe suchen, die es sich nicht leisten können die Unkosten zu bezahlen, soll die Einnahme dieser Geldsammlung helfen, dass diesen Personen dennoch geholfen werden kann.

Viele Menschen halfen mit dem Essen zubereiten für den Verkauf von Mahlzeiten während der Geldsammlung für das Centro Luz en mi Camino. Sie verkauften verschiedene Mahlzeiten.
Auf der Geldsammlung für das Centro Luz en mi Camino wurde viel Essen verkauft. Viele Menschen halfen freiwillig mit dem Essen zubereiten.

500 Pesos Abschlag mit Kupon im Microtel

Wenn jemand in einem Hotel übernachtet, kann man viel Geld ausgeben. Damit man billiger übernachten kann, jetzt wo das Geld knapper ist, macht das Hotel Microtel ein besonderes Angebot. Wer den Kupon aus dieser Ausgabe der Rundschau einhändigt, erhält einen Preisabschlag von 500 Pesos. Dieses ist ein Abschlag, der sich wirklich lohnt.
Das Microtel hat schon mehrere Auszeichnungen erhalten als bestes Hotel seiner Kategorie. Die Auszeichnungen waren für Bedienung, Sauberkeit, Dienste und anderes.
Das komplette Frühstück und der Schwimmbad sind große Anziehungen für die Gäste.
Wer das Angebot der 500 Pesos Abschlag nutzen will, braucht nur den Kupon ausschneiden und es einreichen, wenn man die Zahlung macht.

Det Mell saul bäta oppjeriemd woaren

Besied de mieschte Wäaj un Gaußen un de Kolonien sit daut tsimlich rein un oppjeriemt. Dann uba sent doa Städen, voaken in bät aufjeläajen oda aun dee Riefasch, wua väl Mell too seenen es. Dit saul sich opphieren, velangt de Rejierung von Cuauhtemoc. See hauden de Vorsteher weeten jeloten, aule Menschen en dee Koloniejen opptofodren, dit Mell nich opp Städen auftooloden, wua daut nich hanjehiet.
Wann daut Darp in Mellacka haft, wua daut Mell hanjefiet woaren doaf, dann saul daut doa hanjebrocht. Wann daut nicht dee Faul es, dann kaun daut no de Staud äaren Mellacka jebrocht woaren. Eena kaun daut met de Melltrucks metjäwen oda selfs doahan fieren.
Daut Mell oppriemen es aul väle Joaren in Teema jewast. Dee Kolonien send auljemeen bekaunt aus renliche Jäajenden. Daut jeft Menschen en de Darpa, dee wiesen leicht no de Ranchen. Wann de Rejierung well han, daut Mell saul enne Darpa bäta oppjeriemt, dann woat aul leicht jesacht, dee Ranchen send väl schwienscha, see sellen doa iescht aunfangen.
Dee Auntwuat es seeja eenfach too vestonen.
Dee Rejierung lat dee Rancha uck weeten, uba daut meent nicht, daut dee Menschen en de Darpa doawäajen den friejen Wellen hant met äa Mell. Butadem wenscht dee Rejierung, daut dee Kolonien väabildlich send.

Woat 2020 in schwoaret Joa sennen?

Doano no waut eena kjikjt sit daut soo aus wann dit in schwoaret Joa sennen woat. En Durango in en Zacatecas jeef daut mau kjliene Arnte, un en Chihuahua word in grootet Poat von de Arnt noch von dee Hoafsträajens beschädicht.
Daut dee mexikaunische Rejierung met meist aule Unjastettungen (Apoyos) aun de Foarma opp jehiet haft hinjalat siene Foljen. Dee Foarma hant nicht daut Vetruen, daut see soo goot doonen woaren. Wua daut besondasch entoowoaren es, es em Laundhaundel. Dee Laundpriesen opp dee Utroops sent raufjegonen, un wann doa wäa Laund met Räajnasch vekjeepen well, finjt nicht soo leicht in Koopmaun.
Uba välet vekjaft doawäajens noch goot. Utroopa sajen, daut dit Jreetschaft un aundre kjlandre Sachen gonen noch fe goode Priesen rut. Dissen Jauniwoa fungen jieda Dach in poa Utroops staut, un em grooten un gaunzen send doa väl Kjeepasch. Doa wudd eena nich jleewen, daut dit in schwoaret es.
En Nuevo Ideal Durango es daut aul goot too späaren, daut väle Menschen nich ne Ennum jehaut hant. Doa jrebblen de Menschen waut see doonen woaren om dit Joa derchtookumen.
Aulem no woat dit uba doch in schwoaret Joa sennen, wiels de Rejierung dee Unjastettungen meist aula wäajen vejlandat, nich blooß fe de Foarma.
Dee Restaurant Äjendeema sajen uck, daut dit en dee ieeschte Wäakjen en dissem Joa bäta deed aus see met jeräakjend hauden.
Uba, em Jauniwoa deit daut meist emma in bät schwoa. Doa motten aul dee Taxes betolt woaren, un det Jeld wia aul weinja wäajen Wiehnachten. Soo, aules mot sich wada fresch enstallen.

Ein Dorf bekehrt sich zu Gott

Cumbres del Durazno, ein Dorf etwa 6 Stunden vom Hochweg nach Guachochi, erlebte in den letzten Monaten eine große Wiederbelebung. Ein großer Teil der Bevölkerung bekehrte sich zu Gott.
Vor etwa zehn Jahren traf ein Mann, der aus Cumbres de Duranzno in Chihuahua verschiedene Produkte verkaufte, Personen aus Los Jagueyes. Er erzählte von der schwierigen Lage. Das Dorf liegt so abgesondert, es dauert etwa 6 Stunden die 90 Kilometer Erdweg vom Hochweg zu erreichen. Es gibt in dem Dorf keinen Brunnen, man ist vom Regenwasser abhängig. Auch gibt es da keinen Laden oder andere Einrichtungen.
Von Los Jagueyes aus fuhr eine Gruppe Männer ein bis zwei Mal im Jahre hin. Sie merkten immer mehr, dass die Menschen dort interessiert waren, mehr aus der Bibel zu hören.
Der Pastor Miguel aus Creel, der an der Bibelschule von Hank studiert hat, verbrachte dort einen Monat, der Monat vor Weihnachten. Da er die Sprache der Einwohner versteht konnte er ihnen das Wort Gottes in ihrer Sprache erklären. Über 40 Personen machten die Entscheidung, Jesus Christus zu folgen.
Anfangs Januar fuhr Isaak Thiessen aus Steinreich Farm dorthin. Es war das vierte Mal, dass er Cumbres del Durazno besuchte. Er hatte die Gelegenheit zu predigen. Ein Mädchen aus dem Dorf übersetzte die Predigt. Über 40 weitere Personen machten die Entscheidung, Jesus zu folgen. In den letzten zwei Monaten haben sich fast 90 Personen bekehrt, und das in einem Dorf, wo rund 300 Personen wohnen, Kinder miteingeschlossen.

Auch die Kinder von del Durazno freuten sich auf den Besuch der Gruppe von Mennoniten, die ihr Dorf im Januar besuchten.
Cumbres El Durazno hat etwa 300 Einwohner. Anfangs Januar fuhr eine Gruppe Mennoniten dorthin, um ihnen Lebensmittel zu bringen. Auf derselben Gelegenheit wurde ihnen auch aus der Bibel gepredigt.

Mennoniten helfen Gefangene

Umgeben von hohen Mauern, beobachtet von Wächtern, vergeht ein Tag nach dem anderen. Getrennt von der Familie, getrennt von der Freiheit. Ein Jahr, zwei Jahre, wer weiß wie lange. So ist das Leben der Gefangenen. Die Mahlzeiten sind oft nicht schmackhaft, die Abwechslung klein.
Es gibt mehrere Gruppen, welche die Gefangenen regelmäßig besuchen, auch eine Gruppe von Mennoniten, aus Los Jagueyes. Schon jahrelang besuchen sie die Gefangenen jeden Monat, mit einer Ausnahme von einigen Monaten, als das Gefängnis an die Regierung vom Estado übergeben wurde.
Eine Gruppe von 8 bis 10 Männern fahren hin. Sie werden in das Gefängnis von Cuauhtemoc hineingelassen. Dort unterhalten sie sich mit den Gefangenen, die sie schon kennen gelernt haben. Nach einer zeitlang fängt jemand an zu singen. Die anderen schließen sich dem Gesang an. Sie singen einige Lieder. Nach dem Singen bringt jemand eine Botschaft.
Oft haben sie noch kleine Geschenkchen mit, Kuchen, Früchte oder sonstwas. Für die Gefangenen ist dieses eine sehr beliebte Abwechslung.
Die Gruppe fährt sehr regelmäßig ins Gefängnis. Die Männer, die sich angemeldet haben, müssen verant-wortungsbewusst sein. Sie dürfen nicht fehlen, weil sie nicht Lust haben. Jeder Mann verspricht, mindestens zwei Jahre mit zu machen. Es ist wichtig, dass die Gefangenen es merken, dass sie ernst genommen werden.
Los Jagueyes hat 5 Gruppen, welche im Gefängnisdienst tätig sind. Eine Gruppe fährt nach Cuauhtemoc, einige nach Chihuahua, und so weiter.
Im Gefängnis in Cuauhtemoc gibt es inzwischen schon eine Gemeinde. Mehrere Gefangene haben sich schon bekehrt und studieren regelmäßig die Bibel. Dieses ist eine Freude, wenn man sieht, wie den Männern hinter den Mauern eine Hoffnung geboten wird.

Busverkehr am Corredor Comercial Manitoba

Der Corredor Comercial Manitoba, der durch die Manitoba Kolonie führt, ist zu gewissen Tageszeiten voll ausgelastet. Besonders am Morgen und spätnachmittag fahren so viele Fahrzeuge, dass man kaum hinauffahren kann. Viele Fahrer warten über 5 Minuten, bis sie auf dem Hochweg hinauf fahren können.
Schon öfters ist die Rede davon gewesen, dass es notwendig an einem öffentlichen Verkehrsnetz fehlt, dass die Menschen mitfahren könnten, und nicht ein jeder mit seinem eigenen Fahrzeug fahren muss.
Die ACM (Agrupacion de Colonos Manitoba) ein Komitee von Geschäfts-männern der Manitoba Kolonie machte eine Umfrage, wie groß das Interesse für regelmäßigen Busverkehr sei. Die Antworten waren sehr überzeugend, dass ein solcher Bussverkehr gewünscht sei. Daraufhin luden sie Regierungs-männer ein, und versuchten sie für die Notwendigkeit zu überzeugen.
Manuel Ordoñez von der Abteilung für Umwelt und Entwicklung, teilte vor ein paar Wochen mit, dass sie jetzt mit mehr Einzelheiten an diese Möglichkeit arbeiten und mehr Untersuchungen durchführen, da es sich um ein Millionenprojekt handelt. Im März oder April sollen schon Resultate der Untersuchungen herauskommen.

Tote Rinder können bei Neuendorf vekauft werden

Dieses ist das Gebäude wo die verendeten Tiere verarbeitet werden.

Ob tote Rinder, Pferde oder Schweine, in Carnicos del Noroeste verarbeiten sie alles zu Proteinen. Bis zu 15 Tiere am Tag verarbeiten sie.
Wie der Betriebsleiter Luis Carlos Flores erklärte, ist der Verdienst nur sehr klein. Daher fordern sie einen Beitrag von 100 Pesos pro Tier, wenn sie es holen. Das ist ein billiger Preis, denn dafür kommen sie das tote, das verendete Tier von zu Hause abholen. Da es sowieso verboten ist, die toten Tiere am Fluss oder sonstwo abzulagern, ist dieses die perfekte Lösung. Wer die 100 Pesos sparen will, kann das tote Tier auch selber hinbringen.
Wenn ein Tier verendet, muss es so schnell wie möglich hingebracht oder angemeldet werden, weil das Tier darf nicht über 24 Stunden tot gewesen sein, bis sie es verarbeiten. Ihre Telephonnummer ist 583-2115.
In Carnicos del Noroeste „verschroten sie das Tier, und dampfen es vier Stunden lang, damit alle Krankheiten und schädlichen Bakterien getötet sind. Nachdem wird es getrocknet, bis nur ein Pulver übrig bleibt. Dieses Pulver enthält einen hohen Inhalt von Proteinen, welches von Fabriken benutzt wird, die Futter für Katzen, Hunde oder Fische herstellen.
Vor zehn Jahren wurde Carnicos del Noroeste von Ramon Trejo gegründet. Es befindet sich in der Nähe von Neuendorf, Campo 1B. Sie machen alle Verarbeitungen ohne zusätzliche Chemikalien (keine Speetskje), so dass ihre Produkte ganz organisch

Nachdem die toten Tiere verarbeitet und getrocknet sind, bleibt nur ein Pulver. Dieses Pulver, das hoch in Protein ist, wird an Fabriken verkauft, die Futter für Hunde und Katzen machen. Dieses ist in Carnicos del Noroeste in der Nähe von Neuendorf.

Viele Mennoniten haben schon die Krankenhausver-sicherung von Axxa, Grupo Manitoba gekauft.

Über 900 Personen haben bereits schon die Krankenhausversicherung in Low Farm gekauft. Es gibt viele Mennoniten, welche teure Krankenhausunkosten haben, die sie nicht bezahlen können. Viele Menschen strengen sich an, Wege zu suchen, diese Schulden zu bezahlen. Man verkauft Essen, oder verlost verschiedene Sachen. Um dieses nicht tun zu müssen, braucht man nur in der Krankenhaus-versicherung eingeschrieben sein.
Es gab bereits einige Fragen, die Personen auf die Wirksamkeit dieser Versicherung hatten. Erstens, ist da genügend Geld, wenn mehrere Personen aus dieser Gruppe würden teure Krankenhausunkosten haben? Die Antwort ist ja. Da es von Seguros Axxa ist, zahlt Seguros Axxa die Unkosten, nicht die Gruppe aus Low Farm.
Bis welches Alter kann man in der Versicherung sein? Um sich zum ersten Mal einschreiben, soll man unter 65 Jahre sein, doch dann kann man erneuern, so lange man will, bis 99 Jahre.
Was ist der Preis? Der Preis ist sehr unterschiedlich, hat besonders mit dem Alter und Familiengröße zu tun. Je älter man ist, desto mehr zahlt man für die Versicherung.
Mennoniten aus den verschiedenen Kolonien können bei Axxa in Low Farm eine Versicherung kaufen. Das Büro ist neben der Biblioteca auf dem Hof des Kolonieshauses.