Avisos 18 Januar

* Zum Verkauf ist ein Stück Land bei Felipe Angeles Lot 35, da ist ein Brunnen droben und Rohren verleiht ist 2 mal beackert. Bei: Martin Klassen El Agate Cel. 656-600-4367

* Gasschweizer, 1 20 zolliger Hammermühle, 1 Melker mit eine Kanne, 1 Mauergrapen mit Gasbrenner, 1 Kompressor, 1 Miststreuer, und vieles mehr, auf den selben Ausruf soll verstorbene Jacob Loewen Campo 22 ihre Wirtschaft verkauft werden von 60 Acker in 2 teilen, der Hof soll in 2 teilen verkauft werden, auf gut Bedingungen.Bei: Manitoba Ausrufer  Cel.(625) 102-1210

* Zum Verkauf sind große Kornstrohbunde, Bohnenstrohbunde, und Haferbunde mit Gras mang.Bei: Peter Krahn Campo 107 Cel.(625) 837-4378

* Grasmäher Traktor fast neuer, 3 Draht Schweizer, viele Schmiedesachen und Haussachen mehr.Melden an: Manitoba Ausrufer Cel.(625) 102-1210

Die Steinreich Bibelschule beginnt mit einer hohen Teilnehmerzahl

Hier ist ein Teil der Mitarbeiter an der Bibelschule.

Etwa 108 Studenten hatten sich für die dreimonatige Bibelschule 2019 gemeldet. Am 6. Januar war die Eröffnung. Viele Familienangehörige und Gäste waren für das Eröffnungsprogramm erschienen.
Die Studenten kommen aus verschiedenen Gegenden, aus Paraguay, Belice, Kanada, USA und verschiedenene Gegenden aus Mexiko.
Diese über Hundert Personen wohnen für die drei Monate auf einem Hof, wo ein Heim für Mädchen, und ein Heim für Jungen und Wohnungen für Verheiratete eingerichtet sind.
In diesen drei Monaten lernen die Studenten nicht nur in den Klassen, aber auch von dem Zusammenleben. Freundschaften werden gemacht, und dadurch werden Gemeinden in verschiedenen Gegenden verbunden.
Diese Kontakte helfen in Zukunft, die Zusammenarbeit der verschiedenen Gemeinden zu erleichtern.
Die Bibelschule hat jedes Jahr ein Motto, einen Leitspruch. In diesem Jahr ist es „Sei ein Samariter“. Alle werden angespornt, wie der barmherzige Samariter die Augen offen zu haben und zu sehen, wem Hilfe fehlt, und dann bereit sein zu helfen wie es geht.
Die Aufgaben der Steinreich Bibelschule sind groß. In diesen drei Monaten wird nicht nur in den Klassen gelernt, aber es werden auch mehrere Programme eingeübt, um sie später in verschiedenen Gemeinden vorzutragen. Am Endes des Schuljahres werden dann noch einige große Programme gebracht. Dieses dient dazu, dem Herrn zu loben, aber auch um den Menschen etwas Gutes zu bieten und ein kurzen Einblick zu geben, was die Bibelschule ist, und wofür sie steht.
Doch jetzt gilt es für die Studenten sich in ihren Fächern zu vertiefen und zu lernen. Es geht darum, die Bibel besser kennen zu lernen aber auch zu lernen, wie man es anwendet und es auslebt.


Angolaner sind nicht razistisch

Hautfarbe macht keinen Unterschied. „Bei uns in Angola ist es verboten, razistisch zu sein. Bei uns spielt die Hautfarbe keinen Unterschied. Das war bei uns nicht ein Problem wie in Südafrika, und soll auch nie ein Problem sein,“ sagte der Ackerbauminister Marcos Alexandre Nhunga, als ihm wegen Razismus gefragt wurde.
Es gab in Angola zwar Kriege seit 1968. Zuerst wurde Angola unabhängig. Portugal hatte Angola vor etwa 400 Jahren unter ihre Kontrolle gebracht. Inzwischen gab es damals noch einen Streit mit Holland, die Angola auch einnehmen wollten, doch Portugal siegte. Angola war im Ackerbau stark geworden, auch hatte es gute Einnahmen von Erdöl (Petroleo), Diamanten, Gold und andere Erze. Doch wurde es von Portugal regiert. Die Portugiesen stellten die Regierung, machten Gesetze und forderten immer viel Geld.
Davon hatten die Angolaner genug. Sie wollten ihre eigene Regierung haben. Angolaner sollten regieren. Sie wollten selber über ihr Land bestimmen. Es ging nicht um weiße oder schwarze Hautfarbe, es ging um die Macht.
Nach heftigen Auseinandersetzungen gab Porugal die Macht im Jahre 1974, an Angola ab. Doch jetzt kam das wirkliche Problem. Es gab zwei Hauptgruppen, die das Land regieren wollten. Einerseits sah Russland es als eine Möglichkeit, den Kommunismus nach Afrika zu erweitern. Da Kuba zu Russland gehörte, forderte Russland die Kubaner auf, sie in Angola zu helfen. Viele kubanische Lehrer kamen nach Angola, viele Menschen aus Angola konnten sich in Kuba ausbilden lassen. Aber Kuba schickte auch Soldaten nach Angola, um die sozialistische Partei zu helfen. Russland half mit Kriegesmaterial.
Auf der anderen Seite wurde die kapitalistische Partei von den USA und einigen anderen Ländern unterstützt, da Angola Erdöl und Bodenschätze hat. Ein blutiger Bürgerkrieg brach aus und dauerte etwa 15 Jahre.
In dieser Zeit brach die Wirtschaft zusammen. Die Landwirtschaft (Ackerbau) fiel auseinander. Die Eigentümer verließen das Land, weil sie in Gefahr waren. Von den 35 Millionen Hektar Ackerland, das Angola hat wird jetzt knapp 10 Prozent eingeackert. Es gibt nur wenige größere Betriebe. John Deere hat in den letzten Jahren nur 800 Traktore verkaufen können, so wenig wird auf den Feldern gearbeitet, (John Deere ist eine der bekanntesten Marken im Land).
In den letzten Jahren ist Angola zum Frieden gekommen, und hat im Jahre 2017 zum ersten Mal in 37 Jahren freie Wahlen durchgeführt. Und zur Freude des Landes, die Wahlen liefen friedlich ab, und die Hauptpartei die MPLA erhielt einwenig über 60% der Stimmen.
Diese Regierung sieht die Wirklichkeit der heutigen Bevölkerung. Der größte Teil des Volkes ist arm und sozusagen arbeitslos. Viele beackern ein viertel Hektar Land, und haben genug zu essen, um nicht zu verhungern, aber haben keine Einnahme.
Jetzt ladet die Regierung Firmen (Companien) vom Ausland ein, in Angola zu ackern, damit sie wieder genug für das Land produzieren können, und nicht teuer importieren brauchen. Doch die Firmen werden den Verdienst ins Ausland nehmen.
Daher interessiert die Regierung sich sehr für Menschen, wie es die Mennoniten sind, die nach Angola ziehen würden, um da zu wohnen und selber arbeiten würden. So würde das Land wirklich aufgebaut werden, da die Einnahme im Lande angewandt werden würde.
Doch die Regierung erwartet dafür etwas Wichtiges. Die Menschen von Angola sollen auch einen Nutzen davon haben. Sie sollen Arbeitsstellen erhalten, entweder als Arbeiter für die Mennoniten oder als Angestellte von Geschäften, die wegen den Mennoniten wachsen (Schaue nach Cuauhtemoc. Wie viele mexikanische haben wegen den Mennoniten entstehen und wachsen können).
Aber die Regierung erwartet auch direkte soziale Beteiligung. Angolan-ische Dörfer in den Gegenden wo Mennoniten ansiedeln würden, sollen auch die Möglichkeiten haben, sich zu entwickeln. Die Mennoniten könnten Projekte vorschlagen, um das Leben (wie Schulen, Trinkwasser) zu verbessern, und mit der Regierung zusammen die Projekte ausführen.
Wenn Mennoniten nach Angola ziehen würden, sollen sie sich empor-wirtschaften können, aber sollen auch die Angolaner einen Nutzen davon haben.
Im positiven Sinn könnte es heißen, „Wie ich dir, so du mir.“ „Ich verhelfe dich zu Land, und du hilfst mir, unsere Armut zu bekämpfen.“
Die Gruppe Mennoniten die nach Angola reiste, sah überaus viele Möglichkeiten, diese Erwartungen nachkommen zu können. Man würde sich gut fühlen, dieses zu tun.
Es wäre vielleicht das erste Mal, dass Mennoniten nicht nur nach Land suchen, um vorwärts zu kommen, aber es sich zur selben Zeit vornehmen, die Nachbarn zum Aufschwung mitzuhel-fen, das heißt zielbewusst eine Sied-lung anfangen, in dessen Vorwärtskommen die Nachbarn miteingeschlossen sind.


Sollte man den Chor der Mennoniten aus Angola einladen?

Der Mennonitenchor der Mennonite Community Church von Luanda, Angola sang einige Lieder auf einem speziellen Gottesdienst, wo die Vertreter der verschiedenen Gemeinden zugegen waren. Sie sangen begeistert und aus Überzeugung mit gewaltigen Stimmen, die man nicht erwartet hatte. Etwa 20 Prozent der Erwachsenen der Gemeinde sang im Gemeindechor, und andere 20 Prozent der Frauen sang im Frauenchor. Es war mitreißend sie anzuhören. Die hohen Frauenstimmen und die kräftigen tiefen Männerstimmen füllten die Kirche.

Die Mennonitengmeinde (Mennonite Community Church) aus Luanda, Angola, hat einen Chor aus etwa 25 Ländern. Sie singen mit Schwung, Begeisterung, und haben gewaltige Stimmen. Es ist herzziehend sie anzuhören. Einen Chor, der so mitreißend und begeistert sing, sollte jederman anhören. Man wird tief bewegt. Sollte man solchen Chor mal einladen, nach Mexiko zu kommen? Sie sind bereit. Doch sind es arme Leute, die nur knapp zu leben haben. Man würde ihnen die Reise bezahlen müssen.
Doch wäre es das nicht lohnenswert, ihnen anzuhören und Mennoniten aus dem Land kennen zu lernen, wo mexikanische Mennoniten möglicherweise hinziehen könnten?

Angolaner, die ihre ruhige Lage annehmen

Die Sonntagschüler der Mennonite Community Church von Angola sangen mit derselben Begeisterung wie die Erwachsenen ihrer Gemeinde. Sie scheinen alle die Gabe des Singens erhalten zu haben.
Mandioka (Yucca) ist eine der Hauptnahrungsmittel in Angola. An sonnigen Tagen sah man an vielen Stellen geriebene Mandioka, die zum trocknen am Weg hingestreut worden war. Diese junge Frau ist eben dabei, die Mandioka zu zerstreuen.
Diese Frau in Angola pflückt Bohnenblätter für einen Salat. Als ein paar Männer aus der Gruppe sich ihr näherten, konnte man merken, wie verunsichert sie sich fühlte. Wahrscheinlich misstraute sie Fremde weil sie im Krieg niemals wusste, wer der Feind war. Doch als man sie ansprach und von den Freioles (Frijoles) und Mandioka sprach, wurde sie gesprächig und bedankte sich für den Besuch.

Angolaner, die ihre ruhige Lage annehmen

Vertreter aus Angola behaupten, dass ihre Menschen friedlich sind. Welchen Eindruck hatten die Gruppe Mennoniten, die dieses Land besuchte? Der erste Eindruck war, dass die Frauen sich mehr anstrengen zu arbeiten, als die Männer. Dollarwechselr an den Straßen waren Frauen. Wenn etwas getragen wurde, machte dieses die Frau, und meistens trug sie die Last (Früchte, Holz, Gastank, usw) auf ihrem Kopf.
Man sah auffahlend viele Männer am Straßenrand unter Bäumen oder Dächer sitzen. Dieses lag aber wohl auch großenteils daran, dass es wenige Arbeitsstellen im Land gibt. Schon seit vor den Kriegen war es so, dass es zu wenige Arbeitsstellen gab, und während den Kriegen wurden viele Arbeitsstellen noch zerstört. Die Männer haben diese Lage angenommen und haben nicht den Trieb, um sich produktiv zu beschäftigen. Sie sind selbstzufrieden und ein selbstzufriedenes Volk ist meistens friedlich, wie es die Angolaner zu sein scheinen, aber sie streben auch nicht aufwärts. Sie sind abhänig davon, dass sie von anderen motiviert, oder angestellt werden.
Dass die Frauen die Lasten tragen ist teilweise entstanden, als sie noch in Wildnissen lebten. Die Frauen mussten die Sachen tragen, und die Männer waren stets bereit sich zu wehren, wenn sie angegriffen wurden. Diese Einstellung hat sich noch nicht ganz verändert.
Wenn Personen der Mennoniten jemand ansprach, waren sie stets freundlich und versuchten zu helfen, so gut wie möglich. Niemals gaben sie das Gefühl, dass die Besucher nicht gewünscht waren. Im Gegenteil, sie strengten sich an zu helfen, wie immer sie konnten.
Doch merkt man aber, dass einige Personen noch etwas misstrauisch auf Freunde sind, da sie während den Kriegen oft überfallen wurden.
In einem Fall gingen zwei Männer aus der Gruppe auf ein Feld, wo eine Person arbeitet. Sie wollten sich mit der Person über die Ackerei unterhalten. Als sie näher kamen, konnten sie sehen, dass es eine Frau war. Diese fing an, langsam zur Seite des Feldes zu gehen, um weglaufen zu können. Doch als die beiden Männer sie ruhig ansprachen und fragten, was sie gepflanzt hatte, beruhigte sie sich und beantwortete gerne die Fragen, so gut es wegen der Sprache ging. Sie verstand nur Portugisisch und die Männer aber nur wenig. Als die Männer zurück zum Fahrzeug gingen, kam sie hinterher und bedankte sich.
Solche Erfahrungen könnte man noch mehr erzählen. Nicht ein einziges Mal hatte man Ursache, sich unsicher zu fühlen. Als die Gruppe in einem Fall zur Kontrolle angehalten wurde, und dem angolanischen Fahrer dieses etwas störte, kam eine Beamte zum Fahrzeug und sagte zu den Mennoniten: Macht euch keine Sorge. Ihr seid nicht in Schwierigkeiten. Es ist nur eine gewöhnliche Kontrolle. Die Polizisten waren höflich und machten keinerlei Anstalten, dass sie ihre Macht zeigen mussten.

Freiwillige machen ein Mittagessen für die Heime in der Manitoba Kolonie

Zwei Ehepaare einigten sich für alle Heime der Manitoba Kolonie am 25. Dezember das Mittagessen zu machen. Sie machten Tortas und Nudelsuppe, eine Mahlzeit, die nicht sehr viel Arbeit macht, wenn man die Nudeln und Brötchen schon fertig hat.
Um die Kosten zu bezahlen, fragten sie einigen Personen um Mithilfe. Die Gaben waren so gut, dass noch ziemlich viel Geld übrig blieb. Für dieses Geld, über 20 000 Pesos, kauften sie Lebensmittel für das Unser Hoffnungs-heim ein. Dieses Heim war sehr dankbar für die Unterstützung.
Die beiden Ehepaare, die ihre Namen nicht möchten veröffentlicht haben, sprachen auch ihren Dank für die willige Unterstützung aus. Man macht die Arbeit mit Freuden, wenn solche Unterstützung zu fühlen ist.
Die Heime, wo am Weihnachtstag das Mittagessen soll geboten werden, sind das Pflegeheim 2B, die Altersheime von Kilometer 14 und Campo 18, wie auch der Friedensplatz.

Feuchtigkeit verhindert Strohverbrennen

Die Vorsteher hatten sich mit den Autoritäten geeinigt, an welchen Tagen die Bauern das Stroh von ihren Feldern abbrennen durften. Es wurde gewünscht, dass so wenig Stroh wie möglich verbrannt wurde, doch solche, die der Meinung waren, für sie gab es keine andere Lösung, konnten dann eine Erlaubnis erhalten.
Doch es regnete im Dezember mehrere Male, so dass das Stroh zu feucht war, um es zu verbrennen. Die meisten Bauern, die das Stroh verbrennen wollten, haben es nicht getan.
Was jetzt? Die Vorsteher wollen sich mit den Autoritäten treffen um zu sehen, ob sie im Januar noch einmal eine Gelegenheit geben werden, das Stroh zu verbrennen. Es hängt also davon ab, ob man sich einigen kann.

Angola hat viele Möglichkeiten für Mennoniten

In Angola gibt es viele Möglichkeiten mit Gemüse, das in Grünhäuser gezogen wird. Verschiedene Tomaten, Gurken und verschiedenes mehr. Der Absatz scheint sehr gut zu sein.
Anscheinend gibt es in dieser Gegend in Angola nur selten Unwetter mit Sturm. Man sieht überall Häuser mit Blech gedeckt, und das Blech nur mit dem Gewicht von kleinen Steinen oder Ziegeln nieder gehalten. Die tropischen Stürme bilden sich auf dem Atlantischen Meer westlich von Afrika und ziehen westlich, weg von Afrika nach Amerika.

Angola hat viele Möglichkeiten für Mennoniten

Die Gruppe von sieben Männern aus der Cuauhtemoc Gegend, die auf Einladung nach Angola reiste, hat die ersten Eindrücke geholt. Hier sind die Eindrücke kurz zusammen gefasst.

  1. Angola hat sehr viel Land, das für Ackerbau geeignet ist. Es ist sehr gutes Land, und in den meisten Gegenden regnet es genügend, um „temporal“ zu ackern. Aber es gibt auch sehr gute Möglichkeiten zum bewässern, wo dieses notwendig sein sollte.
  2. Es gibt große Gegenden, wo noch nichts oder wenig geackert wird. Einige Provinzen sind ziemlich angelegen sollen aber sehr gut für Ackerbau sein. Die meisten dieser Gegenden wurden nicht von der Gruppe besucht, aber es wäre gut, dieses zu machen, bevor Entscheidungen gemacht werden.
  3. Die Regierung von Angola bietet das Land kostenlos an. Die Bauern würden zwar ein bisschen Steuer zahlen müssen, doch nicht das Land bezahlen müssen. Für alle Tramites, Unkosten bei Licenciados und Notarios die Papiere fertig zu machen, würde man aber doch zahlen müssen.
  4. Angola ist weit entfernt. Um dort anzusiedeln, würde es ratsam sein, dass eine größere Gruppe hinziehen würde, um sich gegenseitig aushelfen zu können. Es müssten genügend Mennoniten hinziehen, dass es lohnenswert sein würde, eine Schule, Kirche, Geschäfte und anderes aufzubauen, auch Talleres, Tischlereien und andere Dienste müssten geboten, da Angola nur wenig von diesen zu bieten hat.
  5. Mit den einheimischen Einwohner fertig zu werden ist eine wichtige Voraussetzung. Die Regierung von Angola erwartet von Ansiedlern, dass sie geplant so arbeiten, dass die Produktion im Land verbessert wird, aber auch ganz besonders, dass die Angolaner sich entwickeln, indem sie Arbeitsstellen finden, eigene Geschäfte aufbauen oder sonstwas, um ihre Einnahmen zu verbessern und mehr zu lernen.
  6. Mennoniten sollten sich fragen, ob es ein gottgewollter Ruf ist, nach Angola zu ziehen. Es gibt wenige Länder in der Welt wo so viele Möglichkeiten geboten werden, sich wirtschaftlich zu entwickeln und zugleich einer armen Gesellschaft zu helfen, in allen Hinsichten zu vorwärts zu kommen.
  7. Angolaner sind nicht razistisch. Im Gegenteil, sie sind friedliebend. Sie nehmen andere an, wollen aber auch angenommen werden.
    Da viele noch an den Gewalttätigkeiten des Krieges leiden, sind einige noch misstrauisch fremden Leuten gegenüber. Aber sobald sie wissen, mit wem sie zu tun haben, sind sie vertrauensvoll.
  8. Die Sicherheit in Angola ist laut den Autoritäten in Angola besser als in sehr vielen Ländern. Da es dort keine organisierte Drogenbanden, wie sie es in Kolumbien oder Mexiko gibt.
  9. Es gibt einige Nachteile. Viele Landstraßen (Higways) sind nicht in sehr guter Ordnung, und in vielen Gegenden gibt es noch keine asphalitierten Landstraßen. Ähnlich ist es mit der elektrischen Stromversorgung. Doch Brennstoffe sind dort über 50 Prozent billiger als in Mexiko, und man könnte billig eine Stromerzeugungs „Plant“ haben.
    Auch gibt es die Möglichkeit, selber , als Kolonie, ein Stromerzeugung mit Wasserantrieb (Presa) zu errichten.
  10. Die portugisische Sprache ähnelt etwas der spanischen Sprache, ist zur selben Zeit doch ganz verschieden, da die Aussprache vieler Wörter sehr verschieden sind. Doch auch die Sprache kann man erlernen.
  11. Beide, die Regierung wie auch die Bevölkerung wünschen, dass Mennoniten in ihr Land ziehen, weil ihnen die Lebensweise der Mennoniten interessiert, nämlich selber hinziehen (nicht nur andere schicken) selber arbeiten und selber die Gegend aufbauen.
    Mit dem Motto „Wenn es mir gut geht, soll es dir auch gut gehen, und wenn du mir hilfst, sollst auch du einen Nutzen davon haben“ wünschen sie, dass die Mennoniten arbeiten.
    Ihnen interessiert, auch die Einstellung dass die Mennoniten sich nicht in der Politik in Regierungsange-lenheiten mischen, sondern friedliebend arbeiten. Besonders weil vor nur wenigen Jahren der Krieg zu Ende gebracht wurde, wollen sie Menschen, die in Frieden leben und arbeiten wollen.
  12. Auch die Mennoniten (schwarze Angolaner, welche den Glauben angenommen haben, der ihnen von mennonitischen Missionaren gebracht wurde (es gibt über 33,000 davon) hoffen, das weiße deutsche Mennoniten nach Angola ziehen werden.