Die Comanche Kolonie kommt vorwärts

Vor fast neun Jahren zogen die ersten Siedler nach Comanche, Coahuila. Es waren Familien aus La Honda, Zacatecas. Leute wie Abram Martens, Jacob Dycks und andere zogen hin. Das Land liegt in Coahuila, an der Grenze zu Chihuahua.
Jetzt, nach neun Jahren scheint es so, als ob die Kolonie eine stabilere Richtung eingeschlagen hat. Mit der Errichtung der Baumwollentkernungsanlage (Algodonera Comanche) ist der Absatz in der Nähe.
Die Comanche Kolonie ist etwa 150 Kilometer von Camargo entfernt, und etwas über 200 Kilometer von Oasis. Um zur Kolonie zu fahren, fährt man die letzten 80 Kilometer Erdweg. Der Weg wird von der Hercules Mine unterhalten, und ist meistens in guter Ordnung. Doch wenn es geregnet hat, ist er schlecht befahrbar, bis er wieder geglättet wird.
Für die Mine in Hercules geht eine Stromleitung direkt an der Kolonie vorbei, doch hat man bisher nicht die Erlaubnis erhalten, von da elektrischen Strom zu nehmen. Daher müssen die Bauern mit Dieselmotore pumpen. Dieses ist zwar sehr teuer, doch ist es möglich, weil das Wasser nicht sehr tief ist. Der Wasserspiegel ist 230 bis 270 Fuß. Immerhin ist das Pumpen viel teurer als es mit Elektrizität sein würde.
Die Kolonie hatte einen schweren Anfang. Sie wurden von mehreren Personen, auf die sie sich verlassen wollten bestohlen. Die Ernte wurde nicht bezahlt wie erwartet, einige Gelder nicht gezahlt und so gab es verschiedene Rückschläge.
Doch in den letzten Jahren hat sich die Lage verbessert. Man fing an, die Baumwolle an die Algodonera Oasis zu verkaufen. Diese haben die Baumwolle gut bezahlt, und die Bauern gewannen Vertrauen in die Algodonera.
Allerdings war die Entfernung ein Problem. Die Baumwolle musste mit den Baumwolltrucks abgeholt werden. Wegen der Entfernung war dieser kostspielig. Daher einigte die Algodonera Oasis sich, mit den Baumwollproduktoren einen Vertrag zu machen, um dort eine Entkernungs-anlage zu bauen.
In diesem Jahr wurden über 4000 Hektar Baumwolle für diese Algodonera angegeben. Dieses ist nicht nur aus der Comanche Kolonie, aber auch von Bauern, welche in der Nähe Land gekauft haben.
Die Kolonie ist in Coahuila gelegen, aber sie liegt an der Grenze mit Chihuahua. Aus technischen Gründen wurde die Algodonera El Comanche an der „anderen Seite“ vom Zaun gebaut, also in Chihuahua.
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Viele Ländereien liegen in Chihuahua, andere in Coahuila. Ein Glück, dass man keinen Pass aufzeigen braucht, um von Coahuila nach Chihuahua, oder umgekehrt, zu fahren.
Für die Comanche Kolonie wird diese Einrichtung eine große Stabilität geben. Besonders wenn sie Elektrizität erhalten sollten würden die Unkosten viel niedriger werden.
Jetzt muss jede Familie eine teure Einrichtung für Stromversorgung im Haus zahlen. Die Einrichtung mit Sonnenplatten ist teuer, da man auch die Baterien kaufen muss. Solche Einrichtung kostet ein paar Hundert Tausend Pesos. Zudem ist solche Batterie nur auf fünf bis sechs Jahre haltbar.
In der Schule sind zwischen 30 bis 39 Kinder. Die Zahl schwankt etwas, da einige Familien wegzogen, andere aber hinzogen.
Da es in der Kolonie keine Prediger gibt, hat man nicht jeden Sonntag Gottesdienst. Da die Kolonie von La Honda aus gegründet wurde, ist man abhängig davon, dass die Prediger von dort herkommen. Doch ist dieses wegen der Entfernung etwas schwierig, regelmäßig Gottesdienst zu haben.
Hercules ist eine Mine ganz in der Nähe von der Comanches Kolonie. Es ist eine private Siedlung der Mine. Auch wenn dort fast 4000 Einwohner leben, ist der Nutzen für die Mennoniten begrenzt. Zwar kann man in den Läden einkaufen, doch ist es eine private Einrichtung von der Mine für ihre Arbeiter, und nicht eine offene Siedlung für irgend jemand, der interessiert ist.
Hercules wurde im Jahre 1886 entdeckt. Doch weil es so weit ab von irgend Straßen und Einrichtungen waren, wurde es nur langsam entwickelt. Seit 1960 fingen die Arbeiter an zuzunehmen.

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