Die Dyck Schwestern wählten Pferdereiten als ihr Hobby

Pferdereiten ist mehr als Zeitvertreib für die Schwestern Matilda und Adelia Dyck, es ist ihr Hobby. Sie verbringen viel Zeit mit Reitübungen, und beteiligen sich fast jede Woche an Wettrennen.
Als die Töchter heranwuchsen, suchten ihre Eltern nach Ideen, was sie ihnen bieten könnten, um ihnen vor unsinnigem Treiben zu bewahren. Sie einigten sich auf Pferdereiten. Dieses wurde eine Aktivität, für die sich die ganze Familie interessierte.
Vor neun Jahren kauften sie ein Pferd für Matilda, das für Tonnenrennen (Barrilleras) geübt war. Der Verkäufer bot an, sie auch im Rennen um Tonnen zu unterrichten.
Jeden Tag fuhr Matilda nach Galeana, um dort den Unterricht zu erhalten. Sechs Monate später began auch ihre Schwester mit dem Reitunterricht.
Nach einiger Zeit tauschten sie mit dem Trainer. Sie fanden einen Trainer in Casas Grandes, der sie noch mehr unterrichtete.
Mit der Zeit verstanden sie schon genügend, dass sie die Pferde nach Hause holten und selber zu Hause übten.
Ihr Vater richtete eine Arena nach vorgeschriebener Größe ein, wo sie richtig üben konnten. Aber auch wenn sie schon das Meiste über die Technik von um Tonnen rennen wissen, holen sie noch öfters von Spezialistlehrern Rat.
Mit 15 Jahren gewann Matilda ihre erste Schnalle, ihr erstes Rennen. Das war im Jahre 2012. Ein Tag, den sie nie vergisst. Nach so vielen Übungen und Anstrengungen zu siegen gibt ein einmaliges Gefühl.
Adelia gewann ihre erste Schnalle im Jahre 2013, als sie ein Alter von 14 Jahren hatte.
Fast jedes Wochenende beteiligen sich Matilda und Adelia an Rennen. Sie fahren als Familie hin. Sei es in Juarez, Jimenez, Chihuahua oder Cuauhtemoc, ihnen ist der Weg nicht zu weit.
Da sie aber ihre eigene Arena haben, organisieren sie auch öfters Rennen bei ihnen in El Valle, und laden Teilnehmer dorthin ein.
Die Entfernung zwischen Tonnen ist nicht immer dieselbe, doch sollte es zwischen Tonnen eine und zwei 27 Meter und zwischen zwei und drei wie auch eine bis drei 37 Meter betragen.
Ein gutes Rennen beträgt etwa 18 Sekunden. Auf der 25-jährigen Feier in El Valle machte man das Rennen um die Tonnen mit Motorräder. Der Sieger brauchte dazu 18.5 Sekunden.
Matilda und Adelia kontrollieren ihre Pferde ohne sie zu schlagen. Wenn Fehler beim Rennen gemacht werden, liegt es fast immer am Reiter, meinte Matilda. Wenn man ein Pferd für seine Fehler bestraft, sollte es nie mit Schlägen gemacht werden. Das Pferd wird dann ängstlich und ist nicht so vertrauungsvoll. Wenn man das Pferd richtig trainiert, wird es auf Ansporn des Reiters alles hingeben, ohne Schläge.
Matilda hat bisher 18 Schnallen und Adelia 23 Schnallen erhalten.

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