Die Zahl der Kinder im Heim in La Junta wächst bis über 30

Noch vor knapp einem Jahr war das Kinderheim El Abrigo in La Junta ohne Kinder, doch heute (4. Januar) sind schon 31 Kinder in diesem Heim untergebracht.
Die Einrichtungen sind fertig, dass in einem Flügel vier Zimmer für 48 Jungens und im anderen Flügel für genau so viele Mädchen Raum ist. Kurz vor Weihnachten wurden die Zimmer im Flügel für Jungens fertig gemacht.
Die Heimeltern Rocio und Adolfo hatten schon Erfahrung mit der Arbeit im Kinderheim in Creel. Sie sind sich überzeugt, dass ein Kinderheim nicht nur ein Dach mit Küche für die Kinder sein soll, sondern ein zu Hause, wo sie lernen und erzogen werden, um für das Leben vorbereitet werden.
Das Heim hat einen großen Hof, den sie aber nicht nur zum Spielen benutzen wollen. Sie hatten im vorigen Jahr schon einen Garten mit Kartoffeln, Mais und verschiedenen Gemüsesorten. Die Kartoffeln gaben einen guten Ertrag, der Mais weniger. Sie müssen noch mehr an dem Boden des Gartens arbeiten, ihn gründlicher vorbereiten, möglicherweise noch Gartenerde aufschütten. (Doch dazu braucht es sofort Geld.)
Rocio hat auch Erfahrung von Grünhausarbeit. Sie würden gerne ein Grünhaus haben, um vieles anzubauen. Sie würde die Arbeit zusammen mit den Kindern tun, sowohl im Grünhaus wie auch im Garten, damit die Kinder die Gartenarbeit lernen.
Es fehlt aber an einem Grünhaus. Wenn jemand die Struktur dazu hätte, wird man das Plastik dazu kaufen können, und die Arbeit mit Unterricht könnte beginnen.
Das Kinderheim El Abrigo ist dasselbe Heim, das früher Gotitas de Miel hieß. Doch da es eine neue Verwaltung hat, und von Servicios Sociales aus geleitet wird, gab man es den neuen Namen. Um alles neu anzufangen, und zu organisieren, wurde es für eine zeitlang zu gemacht.
Im August 2016 wurden Rocio und Adolfo angestellt als neue Heimeltern im El Abrigo. Seitdem hat die Zahl der Kinder ständig zugenommen.
Der Vorsitzende des neuen Komitees ist Ernie Neufeld von der Calle del Rosal bei Blumenort. Er und auch Adolfo drückten ihre große Dankbarkeit an die Kirchen aus, die regelmäßig durch die Koordination von Aimap die verschiedenen Lebensmittel hinbringen. Diese Sachen reichen nicht ganz aus, aber darohne können sie es sich nicht vorstellen, wo die Lebensmittel herkommen würden. Das DIF gibt auch eine kleine Unterstützung von Lebensmittel, welches auch hilft, genügend Essen zu haben.

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