Doch keine Siedler von Chihuahua nach Angola

In Angola gibt es unendlich viel Ackerland. Über 30 Millionen Hektar könnten beackert werden, das jetzt unbenutzt liegt, nicht einmal als Weide genutzt wird. An den meisten Stellen regnet es genügend, dass man Temporal ackern könnte, und fast überall gibt es Flüsse in der Nähe, wenn man in der trockenen Zeit noch würde bewässern wollen.
Das klingt sehr anziehend für mennonitische Bauern. Doch gibt es mehrere Hindernisse, welche das Interesse dämpfen. Als voriges Jahr eine Gruppe nach Angola reiste, merkte man wieder, wie das ganze System so aufgebaut ist, dass alles unglaublich langsam geht, und dass die Regierungs-männer und einige einflussreiche Männer ihren persönlichen Nutzen ziehen wollen.
Es wäre schwierig, dass Mennoniten sich der Denkweise und Arbeitsweise anpassen würden. Daher ist es sehr unwahrscheinlich, dass Mennoniten von Chihuahua nach Angola ziehen werden.
Die Delegation bat um ein schriftliches Versprechen über die Schulfreiheiten und einiges andere. Die Meinung war sofort, dass dieses kein Problem sei. Doch nach mehreren Monaten hatte man das schriftliche Versprechen noch nicht geschickt, obzwar die angolanische Regierung sich so tat, als ob es ihnen eilte, bis die Mennoniten hinziehen würden.

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