Ein lang ersehnter Regen erquickt Tamaulipas

Die Bauern von Tamaulipas gehen durch eine schwere Zeit. Man ist es gewohnt, zwei Ernten im Jahr zu erhalten. Doch war es im Winter so trocken, dass es keine Winterernte gab. Dieses kommt nur selten vor. Ein Bauer meinte, vielleicht einmal in 20 Jahren.
Im Sommer regnete es ausreichend, um die Felder zu bestellen. Doch dann blieben die Regen aus. David Kauenhofen, der über 400 Hektar beackert, musste etwa 90 Prozent frisch einackern, als es später wieder regnete. Vor einer Woche sah das frisch Geackerte schon gut aus, und er hatte die Hoffnung, doch noch eine Ernte zu erhalten.
Die Einwohner haben auch nicht genügend Wasser für den Haus und Hofbedarf. Sie speichern zwar das Regenwasser von den Dächern auf, doch wenn es so wenig regnet, reicht das nicht lange. Viele Bauern haben eine Wasserreserve in einem „Wasserloch“. Doch die waren entweder ausgetrocknet oder hatten nur wenig Wasser. Dieses Wasser benutzen sie für Hof und Haus.
Man kann Wasser bringen lassen, doch ist das teuer und auch begrenzt. Brunnen haben sie nicht da das Brunnenwasser salzig ist.
Am 10. September fiel ein starker Regen in der Soto la Marina Kolonie, ein paar Stunden entfernt von Gonzales. Jetzt hoffen die Bauern wird die Trockenzeit vorbei sein.
In der Gonzales Kolonie war es bis zum 11. September stellenweise schon nass, doch nicht überall. An diesem Tag war etwa 25 Prozent noch nicht eingeackert.

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