Eine neue Methode von Ackern erhält Anklang

„Es gibt bessere Wege zum Ackern als wir gewohnt sind,“ meint Gabe Brown, ein Großfarmer aus Norddakota, USA.
Brown und einige seiner Freunde stellten diese „bessere Wege“ in der Manitoba Kolonie vor. Die Vorstellungen fanden im Microtel Hotel statt, wo für etwa 40 Personen Raum war. Den Teilnehmern war es 1000 Dollar wert, die drei Tage dabei zu sein, so überzeugt waren sie, genügend zu lernen.
Es ist keine Formel, die auf Papier geplant wurde, mit dieser neuen Methode zu ackern. Es ist eigentlich eine Einstellung, eine alte Methode zurückzubringen.
Es war eine Reihe von schweren Jahren, welche Brown überzeugten, diese Methode auszuprobieren. Diese Methode nennt sich Cover Crop. Es war in den 1990er Jahren, als Brown zwei Jahre nacheinander seine Tausenden Acker Ernte wegen Hagel verlor. Im folgenden Jahr erhielt er wegen einer Trockenheit fast keine Ernte, und auch im vierten Jahr hatte er eine Missernte wegen dem Wetter.
Jetzt hatte er ein ernstes Problem. Er hatte nicht Geld und die Banken wollten ihm nicht Kredite geben, weil er zu viel Schuld hatte. Jetzt war guter Rat notwendig. Er musste eine Ackermethode finden, wo er mit weniger Düngemittel (Fertilizer) und Gift würde fertig werden. Er hatte von Cover Crop gehört, und fing an, dieses zu studieren.
Cover Crop überzeugte ihn. Es bedeutete, zurück zur Schöpfungsordnung zu schauen. Daher ist diese Methode eine alte Methode, nämlich die Methode, die Gott bei der Schöpfung eingeführt hatte, aber welche die Menschen meinten, nicht die beste Methode ist. Menschen meinen, die Monokultur (nur eine Sorte auf dem Feld ackern) ist am besten. Doch Brown wurde überzeugt, dass die Schöpfung richtiger ist. In der Natur sieht man eine Mischung von verschiedenen Pflanzen und Tieren auf dem Land. Es ist nicht alles getrennt.
Man kann aber nicht eine Ernte ziehen, wenn alles außer Kontrolle geackert wird, doch kann man gezielt eine Mischung ackern, welche das gewünschte Ziel anstrebt. Dazu muss man sich gewisse Kenntnisse aneignen. Man muss wissen, welche Pflanzen welche Nährstoffe aus der Erde holen und welche Nährstoffe in die Erde tun. Genau so mit Insekten. Gewisse Pflanzen locken gewisse Insekten an, die ihrerseits andere (schädliche) Insekten bekämpfen. Man kann mit sehr viel weniger Gift und Düngemittel auskommen, wenn man die Cover Crop Methode anwendet, oft sogar ganz ohne diese Mittel.
Die Erde wird viel stärker und gesünder, wenn man auf diese Weise ackert. Doch es dauert drei bis fünf Jahre, bis das Gleichgewicht auf dem Land erreicht ist.
Um Cover Crop anzustreben, muss der Landwirt die Erde nicht kahl haben. Im Sommer ackert er eine Sorte, aber gemischt von einigen anderen Pflanzen. Wenn man Mais anbaut, hat man zwischen den Reihen andere, niedrige Pflanzen, die dann nach der Maisernte die Erde bedeckt halten und im Winter grün bleiben auch wenn es trocken ist.
Es ist unmöglich, in diesem kurzen Artikel zu erklären, wie man die Cover Crop macht, da so viel Kenntnis erforderlich ist, aber es gibt hier schon einige Felder, die so beackert werden. Dieses ist eine Methode, welche auch in trockenen Gegenden wie Cuauhtemoc die Erträge verbessert, wenn nicht in Menge, dann aber doch im Verdienst, da man weniger Unkosten hat.
In diesem Artikel schreibe ich noch nicht Namen, oder konkrete Ideen, wie man Cover Crop anfängt oder ausführt, sondern stelle nur die Idee vor. Doch ist es die Absicht, während dem Jahr einige Tips zu geben, wie man Cover Crop anwenden kann.
Man muss aber verstehen, dass man ganz anders das Ackern ansehen muss. Wenn man ein Feld im Winter sieht, das ganz bewachsen ist, sieht man nicht Unkraut, sondern Pflanzen, welche die Erde beschützt und nährt. So gibt es viele Kleinigkeiten, die einem fremd erscheinen, die aber sehr nützlich sind.

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