Geldsammlung für Kirche und Schule für Tarahumaras

Fahrrad fahren, laufen, Verlosungen, Essen verkaufen und eine Versteigerung gehörten zu den Aktivitäten, die veranstaltet wurden, um Geld zu sammeln, damit eine Schule und Kirche bei Burwalde für Tarahumaras in Schwung gebracht werden kann.
Zuerst fand das Fahrrad fahren und laufen über eine Strecke von 21 Kilometern statt. 90 Personen hatten sich für das Fahrrad fahren und 15 für das Laufen gemeldet. Es war eine Familien Angelegenheit, wo viele die Strecke fuhren, um dabei zu sein, und andere versuchten, wie schnell sie die Strecke zurücklegen konnten. Die schnellste Zeit war 43 Minuten.
Von den 15 Läufer waren 11 Indianer und vier Mennoniten. Dieses war eine besondere Anstrengung, die 21 Kilometer zu laufen. Die Fahrradfahrer wie auch die Läufer passierten durch Dörfer und Zwischenfeldern. Es gab wunderschöne Aussichten, doch die Müdigkeit vermied Teilweise einen Genuss des Anblicks.
Doch die sportliche Leistung war nicht das Hauptziel der Veranstaltung. Es ging mehr um einen gemeinschaftlichen Tag um Geld für einen gewissen Zweck zu sammeln. Dieses Ziel war da erreicht. Die Beteiligung war gut. Es herrschte eine Atmosphäre des „Zusammen ein Ziel erreichen“.
Es wurde fast drei Mal soviel Geld gesammelt als die Organisatoren als minimales Ziel gesetzt hatten. Für das Geld soll die Schule und Kirche für die Tarahumara Indianer weiter vervollständigt werden.
Das Verhältnis der Mennoniten und Indianer war auch ein sehr lockeres. Auf dem Ausruf wurden mehrere Fahrräder versteigert. Ein Indianer, der aber nur einen niedrigen Tageslohn verdient, zeigte großes Interesse für ein Fahrrad. Ein Mennonit bot für das Fahrrad, kaufte es und schenkte es dem Indianer.
Dieses war eines von mehreren Beispielen die zeigten, dass man eine aufbauende Einstellung hatte. Es wird immer wichtiger, dass man eine gute Beziehung mit den Menschen hat, die von außen in die Dörfer kommen, um hier zu arbeiten, da diese Zahl jedes Jahr steigt. Diese Tendenz, dass immer mehr Menschen in die Dörfer kommen um hier zu arbeiten, wird bestimmt bleiben, da es in den Apfelgärten, Fabriken und anderswo an immer mehr Arbeitskräfte fehlt

Das Fahrradfahren war eine Familienagelegenheit. Jacob Neufeld fuhr auch mit seine Kinder Eliseo und Yesenia die 21 Kilometer.
Isaak Bergen hält eine Rede auf der Einweihung der Kirche für Tarahumaras in Burwalde. Bergen wurde im Januar als Missionsprediger eingesetzt, um die Arbeit der Wortverkündigung unter den Indianern zu fördern. Der Indianer, der vor Bergen steht, ist ebenfalls ein Prediger.
Um Geld für die Schule und Kirche für die Tarahumaras zu sammeln, wurde von der Burwalde Kirche eine Geldsammlung organisiert. Unter anderem wurde auch ein Laufen von 21 Kilometern angestellt. 15 Personen, davon vier Deutsche, beteiligten sich an dem Laufen, und 90 Personen beteiligten sich am Fahrrad fahren.
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