Großunternehmer Rempel aus Paraguay gibt Gott die Ehre für seinen Erfolg

 

Eduard Rempel aus Paraguay wurde eingeladen, die Kolonien von Cuauhtemoc zu besuchen, und hier einen Bericht über sein Leben zu geben.  Fast 200 Personen waren am ersten Abend erschienen, um seine Lebenserfahrungen anzuhören.
Eigentlich hatte er nicht erwartet, vor so einer großen Versammlung zu reden, als er Rene Friesen versprochen hatte, diese Kolonien zu besuchen.  Er fühlte sich etwas unsicher, meinte er, wie er über sich reden sollte, denn er fühlte sich von Gott gesegnet, und wollte nicht den Eindruck geben, dass er sich etwas damit einbilde, reich geworden zu sein.  Diese Einstellung konnte man immer wieder hören, als er den Bericht gab.  Immer wieder betonte er, wie Gott ihm gesegnet hatte.
Rempel, zusammen mit seinem Socio, haben heute über 1400 Arbeiter.  Sie haben einen Motorradhandel mit über 100 Abteilungen.  Zwei Mal standen sie vor dem Bankerott, einmal weil sie ihm bestahlen, viele Motorräder aus dem Geschäft stahlen, und ein anderes Mal, wegen der Geldentwertung in Paraguay.  Beides Mal ging er zu Gott und bat um Hilfe.  Er verließ sich auf Gottes Leistung, nicht auf seinen eigenen Verstand, ihm aus der schwierigen Lage herauszuhelfen.
Als Eduard Rempel mit siebzehn Jahren in die Stadt zog, arbeitete er zuerst in einer Ferreteria.  Sein Onkel hatte ihm diese Arbeitsstelle verschaffen.  Eduard war gewohnt, sein eigener „Wirt“ zu sein.  Zu Hause musste er mit einer Gruppe einheimischer Arbeiter auf dem Feld arbeiten.  Er war der „Patron“.  Und jetzt war er der Arbeiter, der selber geschickt wurde, der selber die schmutzigsten Arbeiten machen musste.  So lernte er auch diese Seite der Münze kennen.
Doch bald erkannte Rempel, er würde müssen zur Schule gehen, wenn er es zu etwas bringen wollte.  Er schaffte es in die Universität, und studierte acht Jahre Verwaltung und Buchführung.  Die Kenntnisse, die er sich hier aneignete, haben es ihm ermöglicht, sein Geschäft so aufzubauen, und sein Gottvertrauen hat ihm die Kraft gegeben, sich mehr danach zu richten was richtig ist als auf Menschen zu hören.

Marcar el enlace permanente.

Comentarios cerrados.