Kirchbau für die Indianer bei Burwalde

Bis mehrere Hundert Tarahumaras versammeln sich am Sonntag in Campo 114 für einen Gottesdienst, und am Donnerstag Abend versammeln sich auch viele für ein Bibelstudium.
Jacob Martens und Isaak Bergen aus der Swift Current Kolonie lag es schon vor über zehn Jahren am Herzen, den Tarahumara Indianern die in den Dörfern arbeiten, die Gelegenheit zu bieten, das Wort Gottes zu hören.
Viele von den Indianern in den Bergen gehen dort in die Kirche, wenn sie zu Hause sind, viele haben dort nicht die Gelegenheit. Daher organisierten diese beiden Männer solche Bibelstudien und Gottesdienste. Zuerst versammelten sie sich in einem Gimnasio in Burwalde und etwas später wechselten sie nach einem Speicher in Campo 114.
Die Zahl der Teilnehmer ist sehr wechselhaft, da es zu gewissen Jahreszeiten viel mehr indianische Arbeiter in den Dörfern gibt, besonders in der Zeit, wenn es viel Arbeit in den Apfelgärten gibt.
Die Gemeinde von Burwalde einigte sich, dieses zu einem mehr formalen Projekt zu machen, indem sie einige Männer heraustimmten, mit dieser Wortverkündigung zu arbeiten. Jetzt wird auf dem nördlichen Ende des Dorfes ein Gebäude gebaut, welches nicht nur als Schule, aber auch als Kirche dienen soll.
Die Zahl der Gottesdienstbesucher hängt nicht nur von der Zahl der Arbeiter in den Dörfern ab, aber auch davon, ob der „Wirt“ der Arbeiter sich überzeugt ist, dass seine Arbeiter diese Gelegenheit haben sollen und sich darum bemüht, sie zum Gottesdienst zu bringen.
Teilnehmer befinden sich gut, dass dieses geboten wird. Es beugt vor, dass die Arbeiter in Versuchung fallen und alkoholische Getränke trinken und in verschiedene Schwierigkeiten geraten.

Auf dem nördlichen Ende von Burwalde wird dieses Gebäude gebaut. Es soll als Schule und Gottesdienst für Tarahumaras dienen. Angestellt wird dieses Werk von der Gemeinde zu Burwalde.
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