Landwirte wollen Wasser sparen

Es ist klar, dass die Grundwasserlage kritisch ist, und dass weniger Wasser gepumpt werden sollte. Die Landwirte der Cuauhtemoc Gegend sind sich dieser Lage überzeugt und sind bereit, etwas dazu beizutragen.
Diese Einstellung bezeugten die Landwirte, als Cornelio Banman, Präsident der CMT (Colonos Menonitas Tecnificados) die Bauern auf einer Sitzung am 23. Februar fragte, wer bereit wäre, die Erde einen Monat später nass zu machen zum Pflanzen als gewöhnlich. Das würde bedeuten, die Erde im April, statt im März nass zu machen, und das Pflanzen folgt dann einige Wochen später. Von den etwa 170 Anwesenden Landwirten die Bewässerungsbrunnen haben, hoben fast alle die Hand.
Es wurden auf der Gelegenheit auch ein paar Beispiele von Bauern gegeben, die voriges Jahr spät im Frühling ihren Mais pflanzten, und trotzdem gute Ernten erhielten.
Als die Bauern anfingen, Bewässerungsmais zu pflanzen, wurden Nummer Mais gepflanzt, die mehr Zeit brauchten um voll zu wachsen. Bei zu vielen Bauern haben sich die damaligen Erfahrungen eingewurzelt, und sie meinen, auch heute noch so früh pflanzen zu müssen. Doch mit den heutigen Nummern und Kenntnissen kann man Ende April bis zum 20. Mai den Mais pflanzen und bessere Ernten erhalten als man vorher erhielt, wenn man früher pflanzte.
Wer später pflanzt, spart zwei Mal bewässern. Diese Wassersparung sollte Ursache genug sein, später pflanzen zu wollen, ist die Einstellung der CMT. Wenn jemand ausrechnen würde, wieviel Wasser gespart würde, wenn zwei Mal weniger bewässert wird, würde mit einer überraschend großen Zahl aufkommen.
Angenommen, es würden 22,000 Liter pro Sekunde gepumpt werden (600 Brunnen von etwas über 6 Zoll jeder). Dann würde es an einem Tag ein See geben von 10 Meter tief, 1000 Meter lang und 162 Meter breit.

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