Melkereien müssen gute Milchkühe haben

Es ist entscheidend, dass man gute Milchkühe hat wenn man mit einer Melkerei vorwärts kommen will.
Gerardo Reimer erklärte, wie sie in ihrem Melkstall die Kühe nach der Milchproduktion getrennt haben. Kühe, die weniger als 25 Kilos Milch pro Tag geben, haben sie separat. Wenn diese Kühe weniger als 20 Kilos geben, aber noch nicht bis zum auftrocknen sind, verkaufen sie die, da es nicht mehr rentabel ist.
So haben sie die Kühe in sechs Gruppen geteilt, die beste Gruppe sind Kühe, die im Durchschnitt über 40 Kilos geben. Diese Kühe geben sie auch besseres Futter. Das Grundfutter ist Silo, gemischt mit etwas Alfalfa. Doch das „Concentrado“ Futter wird je nach der Milchmenge eingestellt.
Das Futter für eine Kuh, die über 40 Kilos gibt, kostet etwa 116 Pesos pro Tag. Vielen Menschen kommt dieses sehr teuer vor. Doch wenn sie die Kosten bis auf 100 Pesos senken, erhält die Kuh weniger Qualität und gibt vier bis fünf Liter weniger Milch, 25 bis 30 Pesos weniger Einnahme. Also würden sie schon 10 bis 15 Pesos am Tag pro Kuh verlieren.
Reimers melken ihre Kühe drei Mal pro Tag. Für die Kühe ist dieses leichter, da die Euter nicht so voll werden.
Der Milchpreis ist im Vergleich zu den Futterpreisen niedrig geblieben. Das Futter ist teurer, aber der Milchpreis ist nicht teurer geworden. Daher wäre es gut, wenn Milchbauern, die sich darum kümmern, dass sie gute Milch produzieren, auch nach Qualität würden einen höheren Preis erhalten.
Jacob Penner aus Blumenthal meinte, dass er angefangen hat, etwas Milch zu Käse verarbeiten. In Käsefabriken rechnet man etwa 10 bis 10.5 Kilos Milch pro ein Kilo Käse, doch wenn er von seinen Kühen Käse herstellt, gibt es ein Kilo Käse von 8.5 Kilo Milch. Die Käsefabrik könnte also 18 Prozent teurer für solche Milch zahlen, und trotzdem genau so viel Gewinn herausschlagen.
Reimer erwähnte dasselbe, wie die Milch von ihrem Melkstall bei Reinland auch einen hohen Prozentsatz von Protein enthält und auch mehr Käse pro Liter gibt als es im Durchschnitt gibt.
Um die Qualität der Kühe zu verbessern machen Reimers ein Experiment mit Kreuzungen. Jetzt kreuzen sie ihre schwarzbunte Holstein mit rotbunten Montpellier Vieh. Dieses ist auch gutes Milchvieh, aber ist auch etwas stärker. Mit dieser Mischung hoffen sie, dass die Milchproduktion regelmäßiger wird und das die Kühe pünktlicher kalben, zum Beispiel jede 13 Monate statt jede 14 bei 15 Monate.
Wenn man gute Milchkühe hat, kann man etwas verdienen, auch wenn das Futter teuer ist, meinte Jacob Penner. Er erhielt eine Kuh von seinen Eltern, die bis 60 Kilos Milch am Tag gab. Er kaufte später noch einige Kühe von Delicias die ebenfalls viel Milch produzieren, eine Kuh gab bis 72 Kilos am Tag.
Auch wenn er grundsätzlich Alfalfa füttert, bleibt dennoch ein Gewinn.

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