Mennoniten bieten ein Weihnachtsprogramm und Abendessen für Gefangene

 Eine Gruppe von sechs mennonitischen Ehepaaren und sechs Kinder boten den fast 300 Gefangenen im Cereso Gefängnis von Cuauhtemoc ein Weihnachtsprogramm mit Weihnachtsliedern, einige Bemerkungen zu Weihnachten wie auch eine Botschaft.
Als die Gruppe sich am 19. Dezember abends traf, um das Programm zu üben, unterhielt man sich noch etwas vom Wetter, da die Leiterin des Gefängnisses, Zulema angefragt hatte, das Programm im Freien, auf dem Basketballspielfeld zu bringen, damit alle Gefangenen dabei sein konnten.  Doch gerade für den Tag, den 21. Dezember, wurde stürmisches Wetter angesagt.
Wenn man draußen, im Freien, ein Programm im stürmischen Wetter bringt, würde es schwierig sein, für die Gefangenen, alles gut zu hören und zu verstehen.  Die Gruppe aber betete und gab es in Gottes Hand, das Wetter zu lenken.  Der 21. Dezember kam, und es wehte nur ein leiser Wind, aber es gab keinen Sturm, und es war kein Problem, das Programm zu bringen.
Schon am Vormittag durften vier Frauen in die Küche des Gefängnisses, um die Weihnachtsmahlzeit zuzubereiten.  Sie machten  Fajitas de Pollo mit Reis und Guacamole.  Schon vorher hatten sie Plätzchen gebackt, die sie mitnahmen.  Auch wurde ein „Ponche“ gemacht.
Für die Gefangenen war es eine gute Abwechslung, beide, das Programm wie auch die Mahlzeit.  Nach dem Programm kamen zahlreiche Gefangene und bedankten sich für den Besuch, und wünschten jedermann eine frohe Weihnachten.  Bemerkenswert war das Benehmen.  Niemand beklagte sich, alle bedankten sich.  Einer der Kinder machte sogar die Bemerkung: „Ich dachte, im Gefängnis sind schlechte Menschen, aber die sind ja freundlich und man hat den Eindruck, dass sie gute Menschen sind.“

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