Abendessen für die Gefangenen in Cuauhtemoc

Zum dritten Jahr in Folge brachte eine Gruppe Mennonitenfamilien den Gefangenen im Cereso Gefängnis in Cuauhtemoc eine Weihnachtsmahlzeit und bot ihnen ein Programm, bestehend aus Lieder, einem Zeugnis und einer kurzen Botschaft.
Wenn man durch die Gittertüren (Sprotentüren) geht, und den Gang entlang geht, wo alle Wände aus Zement und alle Fenster mit dicken Eisenstangen vergittert sind, kann man sich vorstellen, welche Gefühle ein Mensch wohl haben mag, wenn er als Gefangener den Gang entlang geht.
Am Ende des Ganges wird man noch photographiert und man muss noch durch zwei „Sproten“ Türen gehen. Dann tritt man in den Hof des Gefängnisses ein. Es ist ein verhältnismäßig großer Hof mit einigen Ballspielplätzen und die großen Gebäude, in welchen die vergitterten Wohnzellen sind. Umgeben ist der Hof von einer hohen Mauer.
Einige Gefangene müssen hier viele Jahre für die Verbrechen die Strafe absitzen, andere nicht so lange. Mennoniten waren zur Zeit keine unter den Gefangener.
Das Essen ist für die Gefangenen sehr wiederholende, sehr oft Bohnen und Tortillas. Viele von ihnen erhalten nie einen Besuch, und haben keine Ahnung, was sie tun werden, wenn sie entlassen werden.
Um diesen Gefangener etwas Aufbauendes zu bieten, machte eine Gruppe von vier mennonitischen Frauen eine Mahlzeit für sie am 20. Dezember. Sie machten Chile Colorado mit Bohnen und Reis, und sie hatten noch für alle 326 Gefangene und die Angestellten ein paar Kekse (Kueken) gebackt.

Das neue Telephonbuch 2019-2021

Es hat in den letzten Jahren sehr viele Veränderungen gegeben. Viele Personen haben eine neue Telephon-oder Celularnummer, die sie im Telephonbuch veröffentlichen möchten, oder haben eine, die nicht im Telephonbuch erscheinen soll.
Es gibt auch viele neue Geschäfte, die nicht im Telephonbuch erscheinen, oder unbedingt erscheinen sollten.
Jetzt ist Gelegenheit, diese Veränderungen zu machen. In den meisten Kolonien der Cuauhtemoc Gegend sollen Bücher in den Dörfern herumgeschickt werden. Da kann jeder im Dorf nachsehen, ob seine Nummer stimmt. Wenn alle Informationen (Namen, Dorf, Hof Nummer und Telephonnummern) stimmen, dann soll man es einfach abhacken (√). Wenn etwas nicht stimmt, dann das Richtige hinschreiben.
Die Bücher sollen anfangs Februar zum Casa Siemens gebracht werden.
In Nuevo Ideal Durango kann man die Veränderungen im Laden von Heinrich Unger abgeben.
In La Honda Zacatecas kann man die Informationen im Laden von Jacob Guenther, Campo 15, abgeben.

Bürger werden eingeladen, Esswaren wie Bohnen für die Lebensmittelbank zu geben

Die Lebensmittelbank (Banco de Ali-mentos von Kilometer 14 in der Mani-toba Kolonie besteht schon seit ein paar Jahren, doch fehlt es dringend an mehr Unterstützung, damit sie mehr Men-schen helfen können, den Mithilfe fehlt.
Bisher sind es etwa 50 Familien, beides deutsche und mexikanische, denen sie monatlich einen Korb mit Lebensmitteln geben. Diese brauchen nur einen sehr reduzierten Preis dafür zahlen, aber es sind Familien, die eigentlich, fast keine Einnahmen haben. Doch bevor jemand geholfen wird, untersuchen Personen vom Komitee der Lebensmittelbank die Familie, um zu sehen, ob ihnen wirklich eine Unterstützung fehlt.
Doch um solche notdürftige Familien zu helfen, muss die Lebensmittelbank auch unterstützt werden. In einem Radiointerview spornten Abram Enns, Hans Wall und Cornelius Neustädter die Bürger an, Lebensmittel für diese Zwecke zu geben. Besonders Bohnen sind immer wieder ein gefragtes Lebensmittel, aber auch Mais, Zwiebeln, Kartoffeln und anderes mehr.
Wer etwas geben möchte, kann die Sachen zur Lebensmittelbank bei Kilometer 14 bringen, oder sie anrufen, dass sie es abholen.

Sara eine Verkäuferin

Sara Banman de Froese, stammend aus Campo 103, jetzt wohnhaft in El Valle, hat von Kindheit an einen Verkaufsgeist in sich gehabt. Als kleines Kind dachte sie schon an allerhand zu verkaufen. Sie hat es beibehalten und verkauft heute bei ihrem Haus viele Sachen. Sie hat ein Zimmer im Speicher geeignet dazu und verkauft da viele besondere gute Sachen.
Etliche Sachen macht sie selber, wie Mehl zum Hühnerfleisch eintauchen und Hamburgersoße. Die verkauft sie auch in El Valle in den Läden. Sie verkauft da auch Lappen und Handtücher die von Amischen gemacht sind. Andere Sachen bestellt sie sich von besonderen Stellen.
Sara und ihre Schwestern und ihre Schwägerin haben auch ein Rezeptbuch „Familien Kochbuch“ zusammen-gestellt. Das ist ein sehr wertvolles Buch mit 400 Rezepte mit Bilder. Die Idee von einem Rezeptbuch zusammenstellen bekamen sie als ihre Mutter gestorben war. Ihre Mutter (Frau von Klaas Banman Campo 103), hatte sehr viele wertvolle Rezepte. Die Töchter wurden sich einig die Rezepte in einem Buch zusammen zu halten. Diese Bücher bietet sie jetzt zum Verkauf an, ihr könnte sie in verschiedene Läden kaufen.
Sara hatte auch ein Stand beim Local Market, wo viele Leute ihre Ware kennen lernen konnten.

Der Local Market brachte guten Erfolg

Am 1. und 2. Dezember fand der „ Cuauhtemoc Local Market“ bei Kilometer 7 statt. Schon seit längerer Zeit wurde sehr geplant. Es wurde sehr bekannt gemacht. Wie fühlt man sich jetzt, nachdem es vorbei ist. Frauen vom Komitee geben uns einen Bericht von ihren Erfahrungen und vom Ziel von diesem Ereignis.
Der „Cuauhtemoc Local Market“ war im Großen und Ganzen ein Erfolg für uns. Es kamen viele Kunden und viele Interessenten. Genau wie wir es erwartet hatten. 50 Frauen hatten einen „Stand“ aufgestellt mit ihren Produkten. Es wurde viel verkauft. Etliche Frauen hatten sogar alles verkauft und mussten noch extra Bestellungen aufnehmen um es später liefern.
Die Auswahl von Produkte war groß. Es gab zum Beispiel süßes Gebäck. Frauen von Bäckereien brachten schmackhaftes Gebäck. Es gab selbst-gemachte Schokolade, sogar Schoko-lade die zum ersten Mal zum Verkauf angeboten wurde und ausverkauft wur-de. Rezeptbücher wurden angeboten. Eine gute Auswahl von selbstgemachter Seife. Die fanden viel Interesse. Viele Menschen sind interessiert für Produkte die gesünder sind für den Körper. Es gab auch Salz zum baden, Öle die gut sind für die Gesundheit. Sehr schöne selbstgemachte Kerzen. Viel Eingemachtes wie Marmelade, Pfirsiche, Salsa und Chiles.
Der „Local Market“ für dieses Jahr war sehr darauf eingerichtet für Geschäfte von Frauen aus dieser Umgebung. Es kamen Frauen von Chihuahua, etliche von Cuauhtemoc und viele Frauen aus den Dörfern um ihre Sachen auszu-stellen und anzubieten. Dieses gibt nicht nur den Frauen die Gelegenheit ihre Produkte zu zeigen, sondern auch um zu sehen was die Nachbarinen machen.
Oft fahren wir nach El Paso um einzukaufen, ohne zu wissen das jemand in unserer Nähe diese Produkte selber macht. Das Ereignis vom „Local Market“ dient dazu, Frauen aus unserer Umgebung zu unterstützen und ihnen helfen zu wachsen. Helfen wir den Mitmenschen zu wachsen, helfen wir auch unsere Umgebung zu wachsen. Damit unterstützen wir uns unterein-ander. Die Idee ist, anstatt dass wir unser Geld verbrauchen, indem wir in El Paso einkaufen, unterstützen wir die Frauen die hart arbeiten und die Produkte zu Hause machen. Ein anderes Ding ist der Kontakt. Es gab einen erstaunlich guten Kontakt zwischen den Verkäuferinnen und Käufern. Man fragt sich unterein-ander wie die Produkte gemacht sind. Man lobt und ermutigt sich unterein-ander, und staunt über die vielen Gaben die man sieht.
Und sehr interessant, man sieht die drei verschiedenen Kulturen die wir in Chihuahua haben. Es gab Sachen die von den «Einheimischen» (indigenas) gemacht waren, von Mexikaner und Mennoniten.
Das Ziel vom „Cuauhtemoc Local Market“ ist viel mehr, als dass man nur hinfährt um ein Produkt zu erwerben. Es soll auch helfen unsere Nachbarn auf einem anderen Weg kennen zu lernen. Oft will man nicht mehr Geld verbrauchen, wenn man zum Beispiel die Seife im Laden viel billiger erhalten kann als auf so einem Markt. Aber man muss daran denken, diese Seife die ich hier kaufe, ist von jemand gemacht aus der Umgebung. Vielleicht von meiner Nachbarin, meiner Schwester oder einer Freundin. Ja, es stimmt. Sie kostet etwas mehr. Aber in den selbstgemachten Produkten steckt harte Arbeit und Liebe. Wir sollten nicht nur daran denken was wir ausgeben, auch daran das wir jemand unterstützen für die harte Arbeit und die Liebe die in den Produkten stecken. Es gibt uns auch eine Hoffnung für die Zukunft. Wir sehen und unterstützen uns untereinander mit so einem Ereignis. Wenn wir etwas gekauft haben, hilft es auch für die Zukunft. Man hat Kontakte gemacht. Wenn man zum Beispiel im nächsten Monat etwas braucht, zum Beispiel frische Donuts für ein Familientreffen, oder Seife, weiß man jetzt wo man es kaufen kann. Man hat Ideen um zu wissen wo man ein Geschenk kaufen kann. Man braucht nicht zu den großen Läden zu fahren.
Somit unterstützen wir uns unterein-ander. Vielleicht haben wir etliche von diesen Sachen schon am «facebook» gesehen, oder in einem Laden. Wir wussen aber nicht, wer sie macht. Jetzt wissen wir es. Wir haben mit der Person gesprochen. Jetzt sehen wir die Produkte mit einem anderen Gesicht. Wir schätzen die selbstgemachte Produkte mehr. Wir leben in einer Zeit wo Menschen sich mehr interessieren für Natural Produkte. Wir suchen gesündere Sachen für unser Heim und für unseren Körper. Dieses wurde auf dem „Local Market“ bestätigt.
So ein Ereignis wie dieses hilft auch um besser zusammen zu arbeiten und uns mehr zu vereinigen. Die Frauen aus Cuauhtemoc waren so dankbar für die Gelegenheit. Es war was ganz besonderes.

Strohverbrennen sull nijch needich sennen


Ein Feld von oben mit einem Dron abgenommen in Campo 6 1/2 am 6. Dezember.

Daut väle Stroh, waut vom Kornarnten äwabliwt, es aul maunch eenem en Koppvebräakjen jewast. Jieda nieje Rejierung jleeft, see hant dee Leesung jefungen. Doch bat nu haft noch kjeene Rejierung daut äaräkjt, waut see sikj väajenumen hand. En doch kjemmt daut emma wieda un kjemmt noda, daut det Strohverbrennen nich meeja woat äarlaubt sennen.
Dit Joa es dee Tiet waut toom Stroh vebrennen jejäft woat, mau dree Doag de Wäakj fa dree Wäakj. Daut es niejen Doag aules toop. Schwierig es daut aul, daut doahan too kjriejen, enn dee dree Wäakj aules too vebrennen, waut vebrennt woaren jewenscht woat.
Noch es dee „Plant“ toom Fia produzieren nicht jebut worden, toom daut Kornstroh en dee Uwes too vebrennen. Noch woaren nich soo väl Hiesa ut Strohbunj jebut, daut een kjlienet Poat kunn doafäa jebruckt woaren.
Väl Stroh woat fa Fooda jebruckt, uba nich soo väl aus waut doa waußt.
Eene Leesung, om daut Stroh enne Ieed nenntoooabeiden, ohne too vebrennen wudd sennen, daut gaunz fien too schrooden. Doch soone Maschinen, waut daut doonen, jeft daut mau weinijch. Dee sent zimlich dia en daut kjemmt uck nich billich, dee emm gonen too holen. De Rejierung es uba seeja interessiet doaväa, daut meeja soone Maschinen jebut woaren.
De Rejierung es sikj eenich, daut see det Kornstroh vebrennen bold gaunz vebeeden woaren. Jieda Joa sellen meeja Mäajlichkeiten jeboden woaren, wuahan met dem Stroh, un jieda Joa woat daut schwieja woaren, de Stappen too bebrennen.

Lehrreiche Landbesichtung am vierten Tag

Das Land ist fruchtbar und fast ohne Steine, das die Gruppe Männer am Montag in Angola besichtigten. Was sie sahen, gab ihnen Mut und Zuversicht, dass es rentabel (verdienstreich) ist, wenn man in Angola Ackerbau betreibt.
In der Nähe von der Stadt ist eine Ackerei, die eine komplette Einrichtung hat. Sie produzieren verschiedene Anbausorten und pflanzen sie in solchen Abständen, dass sie das ganze Jahr hindurch Arbeit für die Arbeiter haben. Von den 5000 Hektar beackern sie bisher etwa 4000 Hektar.
Die Firma heißt Quiminha und wird großenteils von Israel geeignet. (Der größte Eigentümer verließ Mexiko, weil es dort zu unsicher war. Hier fühlt er sich sicher.) Sie ackern Mais, welches sie als Futter für ihre Leghühner brauchen. Sie produzieren 260 000 Eier am Tag, und wenn sie Mais kaufen müssen, kostet er 600 pro Tonne. Außerdem haben sie Bananenplantagen, Papayagärten, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Wassermelonen, Zwiebeln, und anderes mehr. Auch haben sie Grünhäuser, wo sie Tomaten und Gurken produzieren.
Sie haben außerdem 300 Häuser, auf dreiviertel Hektar Stücke Land gebaut. Hinter dem Haus steht jeweils ein Gewächshaus, und dann bleibt noch einiges Land zum draußen etwas ackern. Die Firma bezahlt alle Unkosten, und verkauft die Ernten. Den Verdienst erhält der Eigentümer des Grünhauses. Einige von ihnen arbeiten noch nebenbei für die Firma. Gift, Material und vieles andere kaufen sie im Ausland. Sie müssen daher lange im voraus planen, damit ihnen nichts fehlt, wenn sie es brauchen wollen.
Sie meinten, es würde für jemandem, der nur im Kleinen arbeiten will, fast unmöglich sein, einen Verdienst zu erarbeiten, weil es nicht die Dienste gibt, wenn man abhängig davon ist, das jemand zu einem kommt um anzubieten oder abzukaufen. Für Mennoniten sollte es aber nicht schwierig sein, wenn auf der Siedlung Menschen wohnen würden, die sich um die verschiedenen Dienste kümmern würden.

Am Sonntag ging es ab zur Kirche

Dieses sind Personen aus der Mennoniten Kirche. Neben Bram Siemens, steht ein Prediger Nelson Daniel Canganguela. Sie als Gemeinde bestellen die Mexikanischen Mennoniten zu grüßen. Sie waren sehr interessiert zu hören das in Chihuahua Mennoniten wohnen.

Dieses ist in eine Mennonitische Kirche in Angola.

Der zweite volle Tag in Angola traf am Sonntag. Die meisten Personen von der Gruppe fuhren einen großen Fruchtgarten besichtigen, aber Bram Siemens wollte sich unbedingt noch mit Menschen von den Mennoniten Gemeinden treffen. Nicht bloß um Gemeinschaft zu haben, aber auch mit ihnen über die Lage in Angola zu reden. Sie würden besser die Seite von den Bürgern sagen können, wie sie sich über die Lage im Land fühlen.
Sie sagten, das sich die Lage in der letzten Zeit sehr verbessert hat, und das sie sich da sicher fühlen. Sie glauben das die Lage nicht unsicher werden würde, wenn da weiße Mennoniten nach Angola ziehen würden. Die Menschen da sind friedliche Menschen. Sie haben nur nicht gut Arbeiten gelernt. Aber wenn das Land jetzt wieder aufgebaut wird, werden die Menschen auch einen anderen Sinn die Arbeit gegenüber bekommen.
Die Kirche ist ziemlich weit außerhalb von der Stadt Luanda und eine ziemlich arme Gegend.
Der Gottesdienst began um 9:30 und hielt bis nach zwölf Uhr an. Sie sangen zuerst einige Lieder. Der Gesang war lebhaft und bewegt. Die Menschen in Afrika wollen nicht stille stehen beim singen, sondern sich nach dem Takt bewegen. Doch als der Chor sang, hörten alle zu. Da klatschte niemand, denn die Töne waren so harmonisch und kräftig. Selten kann man einen gewöhnlichen Gemeindechor von 20 Sängern hören, der mit solcher Kraft singt.
Da der ganze Gottesdienst auf Portugiesich gegeben wird, konnte man nichts verstehen, es sei denn man versteht die Sprache.
Die Anwesenden waren gelassen aber andachtsvoll. Wenn gesungen wurde, wurde es recht lebhaft, doch das ist ihre Art von mit Schwung singen.
Für die Kinder wurde noch eine Sonntagschule von einer halben Stunde geboten. Leider haben sie Schwierig-keiten genügend Sonntag-schullehrer zu finden, da die Bibelkenntnisse bei vielen noch nur niedrig sind.
Zum Staunen war wieder wie aufnehmend die Anwesenden waren. Sie hießen jeden willkommen und zeigten Interesse.
Da die Kirche von mennonitischen Missionaren gegründet worden ist, stimmte die Lehre auch mit der Lehre der Mennoniten in Mexiko.
Da es etwas regnerisch war, waren an diesem Sonntag etwas weniger Gottesdienstbesucher, aber immerhin waren etwa 300 Menschen zugegen.
Viele machen einen langen Weg um zur Kirche zu kommen, doch machen sie die Anstrengung, trotzdem zum Gottesdienst zu kommen.
Der Prediger bestellte alle Mennoniten-gemeinden in Mexiko zu grüßen, und wünschte dass am nächsten Sonntag die ganze Gruppe aus Mexiko am Gottesdienst teilnehmen möchte.

Gute Beteiligung am Geld sammeln für das Gimnasio 105

Die Gewinnerin war die Lehrerin Greta Neufeld Dorf Nr. 107. Sie unterrichtet die 1. Klasse in der Komiteeschule in Campo 118. Sie gewann das Motorrad, dass auf dem Ausruf am 1. Dezember beim Gemeindeausruf verlost wurde.

Am 1. Dezember wurde ein Ausruf angestellt, um Geld zu sammeln um das Gimnasio Campo 105 fertig zu machen. Das Wetter war ziemlich gut und Leute beteiligten sich an der Versteigerung. Es war weit mehr als nur ein Ausruf, da wurden auch Sachen verlost und Essen verkauft. Mittag und Abendbrot konnte man sich da kaufen.
Das Gemeindehaus (Gimnasio) Campo 105 ist noch nicht fertig. Die Küche, Heizung, die Stuben oben und andere Kleinigkeiten sollen noch fertig gemacht werden.
Jede Unterstützung wird sehr geschätzt.

Dee-tweeda Dach en Angola

  Den ieeschten Dach en Angola vebrocht wie gaunz en dee Staud Luanda. Daut es ne groote Staud, haft bie 2.5 Millionen Enwohna. Daut see dee Menschen weinijch beeden kaun eena fuats seenen. Äwaraul sent Menschen oppe Gaußen. Atelje gonen de Gauß delenj, aundre vesäkjen waut too vekjeepen, uba väle doonen nuscht. Doa es bloß seeja väl too weinijch Oabeit fa soo väl Menschen. Bütadem woat lang nijch jenuach Ätwoa em Laund produzieet. See motten daut dann dia em Ütlaund kjeepen. Daut moakt det Läwen kompliziet fa dee Menschen.
Uba frindlich wieren dee Menschen. Wann eena irjends eenen Mensch aunred, auf oppe Gauß oda aum Mäa, aula wieren schaftich un behelplich. Eent waut oppfaulend wia, daut meist rein aule Menschen gaunz dunkle Hut hant. Doa send werkjlich weinijch witte Menschen jrodsoo oppe Gaußen too seenen.
Opp Meddach haud dee Grupp ne Veaufredung met Andre Luis Brandao. Hee haft väle Joaren fa de Rejierung jeschauft un es Beroda fa groote Projekte. Hee äarkjläad dee Loag von Angola, un säd uck, daut Angola voaken aus Krichplautz fa de groote Lända jewast es. Fa Joaren, aus doa Bürjakjrich wia, hielt dee Stets eene Sied, Russlaund dee aundre Grupp. Daut haft det Laund bloß seeja raufjebrocht.
Opp dee Froag, auf dee dunkle Menschen en Angola leijcht aufjenstich opp witte Menschen sent säd hee, nich en Angola. En väle Lända es soon Probleem, uba Angola es krajt soo aus Brasilien, von Portugal rejieet worden, un en dee Lända es dee Hutklia nijch wijchtig jeworden.
Hee säd, daut Angola den Birjakrijch too Enj jebrocht haft un nu ne väaren kjikjt. Doa fehlt väl too doonen. See säkjen besondasch no Menschen waut uck äare Menschen woaren seenen too lieren, wo see Oabeiden kjennen, un dee mol seenen mootja too kjriejen, uck meeja too doonen.
Laund woat en Angola nich vekoft, bloß utjeliet. Du kaust daut Laund liejen opp en jewessen Tiet. Wann daut no dem Tiet bloß onbeoabeit lijcht, woat daut trij jenumen. Uba Laund waut beobeit woat, blift dem Mensch sient un hee kaun daut ohne Trubble wieda brucken.
Daut dee Menschen nich det Laund kjeepen motten, spoat seeja väl. Äwa väl red dee Grupp met Brandao. Auf wäajen Tax toolen, dee Glowensfrieheit, Militäadeenst,Priesen, Krankenhiesa, Sorten von waut jeackat woat, Banken, Bürja (Citizenships) un välet meeja.
No dee Unjahoolung eet dee Grupp Meddach un fua noch en bät det Mäa beseenen. Opp det Mäa wieren un schoof Schäp too seenen. Dee kjeemen Ieedöl (Petroleo) holen. Angola produzieet bediedent väl Öl. Dee Diesel haft doa en Pries von en bät äwa 8 Mexikaunische Pesos det Lita.
Wiels meist aules vom Utlaund jekoft mott, sent dee Sachen doa dia, soo uck dee Foatia. Dee sent bloß tsimlich diera aus en Mexiko.