Ne Krankenvesechrung fe de Dietsche bie Cuauhtemoc

Dee Vorsteher von dee Manitoba Kolonie hant met dee Axxa Company utjeoabeit, seeja väl billja ne Krankenvesechrung too kjeepen aus wann eena dee eenzeln kjeepen wudd.
Met disse Vesechrung kaun eena bat äwa 9 Millionen Pesos em Joa Krankenonkosten han, waut dee Vesechrung betolt.
Krankenunkosten send seeja dia, aul leicht dusende dola. Seeja väle Menschen hant nicht daut Jeld, soone Onkosten too betoolen, un send boold enne enj, wann wäa krank woat. Daut es wuarom dee Vorsteher de Menschen ne Jeläajenheit jäwen wellen, ne Vesechrung too kjeepen, waut see sich leisten kjennen, und daut see Help kjriejen, wann see krank woaren sullen oda in Onfaul sullen han.
Daut jeft väle Väadeele, ne goode Krankenvesechrung too han. Eent es kloa, eena weet niemols, wanneeja eena krank woaren kunn. Un wann eena sull krank woaren, wudd daut väl wieet sennen, daut eena dee Vesechrung haft. Fe ne pausende Städ fe dee Bedeenung too han, haft dee Kolonie fuets besied dee Biblioteca oppen Hof vom Kolonieshus ne Office reed jemoakt. Hia es een Maun von Axxa Seguros, waut daut krakjt äarkläat un uträakjent, met waut eena räacknen kaun.
Uck wann daut dee Vorsteher von dee Manitoba Kolonie send, waut daut utjeoabeit hant, kjennen uba uck Birja von dee aundre Kolonien sich doa enschriewen.

In diesem Büro erhält man Bedienung wegen den Versicherungen der Gastos Medicos Mayores, welche die Vorsteher der Manitoba ausgearbeitet haben. Durch dieses „Pakete“ kann man die Versicherung viel billder kaufen, erhält aber die Versicherung der Firma Axxa. Dieses Büro ist neben der Biblioteca auf dem Hof wo das Kolonieshaus in Low Farm ist.

Mennoniten fangen an, mehr in Yucatan zu arbeiten

Vor zwei Jahren kaufte David Kroeker aus der Manitoba Kolonie etwas Land in Yucatan in der Nähe von Nohalal Tekax. Inzwischen beackern sie schon mehrere Hundert Hektar Land, bauen meistens Soya an.
Jetzt ist dort Erntezeit. Der Ertrag ist unterschiedlich, aber so um 3 Tonnen vom Hektar. In diesem Herbst ist es da so nass, dass es schwierig ist, die Soya abzuernten, weil die Erde zu nass ist.
Doch ist es im Ganzen leichter in Yucatan zu ackern. Das Gesetz ist nicht so streng wegen roden, und zudem ist das Wasser flacher als in Campeche.
In letzter Zeit wurde dort mehr Land gekauft. Personen aus Chihuahua und Kanada haben dort Land gekauft, aber auch aus Campeche. Zum Beispiel, die Las Palomas Kolonie hat da 1100 Hektar Land gekauft.
David Kroeker sprach sich sehr zufrieden aus mit der diesjährige Ernte.

Um leichter zu dem Feld zu kommen, das David Kroeker in Yucatan beackert, machen sie einen Weg durch den Wald vom Hochweg aus.
David Kroeker aus der Manitoba Kolonie und sein Onkel Franz Kroeker stehen neben den Erntemaschinen in Yucatan. David Kroeker hat dort mehrere Hundert Hektar Land, das er hauptsächlich mit Soya beackert hat. Neben ihnen stehen zwei Arbeiter.
Fotos: David Kroeker

Emma meeja Menschen kjeepen vom Aupelsauft waut en Campo 101 jemoakt woat

Äwa een Joa trij mueken Abram Wieben dee ieeschte Proowstekje met Aupelsauft moaken. See hant goode Meschinen doatoo ut Österreich jekoft, uba daut mot uck jelieet, dee too brucken. Daut schauft toom Jlekj uck seeja fein.
Toojoa mueken see aul in schoof Aupelauft, uba dit Joa aul väl meeja. See nannen den Juwie. Dee Numen kjemmt von Jugos Wiebe.
Eena kaun den opp veschiedne Städen kjeepen, en Glausbuddlen oda uck en Luschen. Äant es daut wichtich, daut dee Sauft gaunz acht es. See doonen nuscht mang rieeren. Wann eena von den Sauft drinkjt saul eena Weeten, daut it jesunda Sauft es.
Om daut Jeschaft dolla em Schwung too brinjen hant Wieben en Low Farm ne Städ enjerecht, wua see äare Produkte toom Haundel utjestallt han. See feelen, väle Menschen woaren leewa Aupelsauft drinkjen wellen aus Seida, wielst Sauft doch väl jesunda es.
Een groota Väadeel es uck det veoabeiden von soone Appel, waut enne Stuaren nich goot too fekjeepen gonen, soo aus vehoagelde oda kjline. See nehmen uba nicht schlachte Appel mang. Dee Sauft saul soo goot aus mäajlich schmakjen, un dee deit uck, dee schmakjt seeja scheen.

Die Regierung untersucht Geschäfte in den Kolonie

Vor einigen Monaten began die Regierung mit den Untersuchungen der Geschäfte und Schmieden in den Kolonien um Cuauhtemoc. Sie untersuchen wegen allen möglichen Angelegenheiten.
Da es von der Umweltabteilung (Departamento de Ecologia) ausgeführt wird, ist es verständlich, dass sie untersuchen, ob die Luft, Wasser oder Erde verschmutzt wird.
Aber von gewissen Geschäften wird verlangt, eine Erlaubnis für die Nutzung der Erde (Uso de Suelo) aufzuweisen. Die Umgebung im Geschäft soll menschenfreundlich sein. Alle Sicherheitsmaßnahmen sollen erfüllt sein, für Arbeiter und, wo es zutrifft, auch für die Kunden.
Wenn die Inspektore zum Geschäft oder Schmiede kommen, finden sie meistens viele Unregelmäßigkeiten. Vieles von dem Verlangte ist den Betroffenen meistens ganz fremd, und es folgt eine Strafe.
Der Regierung wurde vorgehalten, warum sie den Unternehmern nicht informieren würden, bevor sie kommen und Strafen austeilen.
Dieses bietet die Regierung jetzt. Durch die ACM (Agrupación de Colonos Manitoba) soll der Kursus geboten werden. Am Freitag, den 29. November um 10:00 Uhr morgens soll der zweistündige Kursus geboten werden. Hier wollen die Angestellten der Umweltabteilung (Ecologia) erklären, was von den Geschäften erwartet wird, um nicht eine Strafe zu erhalten.
Man kann sich anmelden bei Hein Dyck, an die Nummer 625-125-9509. Email: hdyck@acmanitoba.org. Der Kursus kostet 500 Pesos. Damit dürfen sich zwei Personen von dem Geschäft beteiligen.
Der Kursus soll bei der UCACSA Kilometer 5 gegeben werden.
Insgesamt sind es etwa 500 Geschäfte, die in dieser Gegend sind. Viele davon wurden schon besucht, aber viele noch nicht. Es ist daher ratsam, sich an diesem Kursus zu beteiligen.

Das Projekt der Schlachterei Felder wird weiter ausgebaut

Das Gebäude für Futter ist bereits gebaut worden, und Futter (Silo und Bunde) wurde auch schon gekauft, um in diesem Winter schon mit Vieh mästen anzufangen.
Das Gebäude für die Verarbeitung und Verpackung wird jetzt gebaut.
Die Einrichtungen sollen in diesem Winter so weit fertig sein, dass man in kleineren Rahmen mit dem Schlachten anfangen kann. Anfänglich wird das Fleisch möglicherweise noch nicht hier verarbeitet werden, doch wird schon daran gearbeitet, im Markt bekannt zu werden.
In den „Viehhocks“ sollen etwa 300 Rinder gemästet werden, um Fleisch von guter Qualität verkaufen zu können. Dieses wird wichtig sein, damit die Kunden sich auf die Qualität des Fleisches verlassen können.
Wie es jetzt aussieht, wird das Geschäft Felder schneller wachsen können, und innerhalb weniger Jahren eine wichtige Rolle der wirtschaftlichen Lage in dieser Gegend spielen können.
Interessenten und Socios sind zu einer Informationssitzung zu Sonnabend den 7. Dezember zum Hof von Felder bei Campo 12B eingeladen. Auf dieser Gelegenheit kann man Fragen stellen und auch die Einrichtungen besichtigen.

Das Projekt der Schlachterei Felder kommt weiter. Jetzt wird das Gebäude soll zweistöckig werden. Auch muss ein Teil etwas höher sein wegen der Gefrierkammer.
Der Futterspeicher Felder ist schon gebaut, und fertig, Futter hereinzunehmen.
Silo und Futterbunde hat Felder schon etwas gekauft, genügend um 300 Rinder zu füttern.

Unwetter in El Valle richtet große Schäden an

Der Hagelsturm der vor etwas über einem Monat große Schäden in der El Valle Kolonie anrichtete, war den Einwohnern noch sehr lebhaft in Erinnerung. Für den 19. November war wieder Regen für die Gegend von El Valle angesagt, doch hatte niemand ein so großes Unwetter erwartet.
Am späten Nachmittag zogen dunkle Wolken auf. Es war zu sehen, dass es sehr regnete, und die Farbe im Regen deutete auch an, dass in dem Regen auch Hagel fiel.
Plötzlich peitschte der Wind mit voller Wucht über die Kolonie, Regen und Hagel schlugen auf die Erde nieder. Eine Windgeschwindigkeit von 146 Stundenkilometern wurde gemessen, einige behaupten sogar noch mehr.
Wegen dem feuchten Herbst war die Baumwolle noch lange nicht so weit abgeerntet wie in anderen Jahren. Die Wucht des Sturmes, Regen und Hagel schlug die Wolle auf die Erde, und hinterließ zerstörte Felder.
Ein Beispiel wäre der Fall von Jacob Giesbrecht. Er freute sich, das er endlich die Baumwolle strippen konnte. Er war mitten in der Arbeit (vom Strippen), als er das Unwetter hochziehen sah. Noch fehlten 40 Hektar Baumwolle abzuernten. Doch der Sturm, Hagel und Regen zog über das Feld und hinterließ ein kahles Feld. Die Wolle lag auf der Erde fest auf die Erde geschlagen. Die Ernte der 40 Hektar war dahin.
Der Ausmass der Schäden ist noch unüberschaulich, doch sind es viele Felder, die sehr beschädigt wurden.
Jacob Enns erlitt im Oktober sehr große Schäden auf seinem Land.
An den letzten Tagen machten sie lange Tage mit dem Ernten, und hatten die Ernte vor dem Sturm sozusagen ganz eingeerntet, außer etwas Mais.
Doch blies der Sturm ihnen drei Getreidesilos und einen Wasserbehälter nieder.

Ein starker Hagelsturm zog am 19. November über die El Valle Kolonie und richtete große Schäden an, besonders an der Ernte.
Der Sturm vom 19. November blies die Silos auf dem Hof von Jacob Ennsen in El Valle nieder. Fotos: eingesandt
Der Hagelsturm vom 19. November richtete in der El Valle Kolonie große Schäden an. Johan Reimer hatte eben mit dem Strippen begonnen, war noch nur einige Male heruntergefahren, als das Unwetter überzog. Der Sturm und der Hagel peitschte die Wolle von den Stauden. Hier kann man sehen, dass die Stauden, wo noch nicht geerntet wurde, fast so kahl sind wie die, wo schon gestrippt wurde.

Unterschiedliche Ernte in La Honda

Die Ernte in der La Honda Kolonie ist sehr unterschiedlich. In der Mitte der Kolonie erhalten die meisten Bauern keine Ernte. Der Hafer „verbrannte“ von dem heißen, trockenen Wetter. Die Felder wurden jetzt gepflügt oder geschnitten, da es jetzt nass ist.
Auch erhält man da keine Bohnen-ernte. Anders ist es in Dörfer Nummer 1 und 11, wo einige Bauern von 250 bis 400 Kilos Bohnen vom Hektar erhalten. In dem östlichen Teil der Kolonie hatte es mehr geregnet. Hier gibt es eine Bohnenernte bis über eine Tonne vom Hektar. Auch östlich außerhalb der Kolonie erhalten die Bauern rund eine Tonne vom Hektar. Doch in großen Tei-len von Zacatecas ist die Ernte nur klein.

Regen verschlechtert die Bohnenqualität

Der außergewöhnlich nasse Herbst hat den Landwirten große Schäden zugefügt. Die Bohnenernte sah in der Cuauhtemoc Gegend zufriedenstellend aus. Doch dann kam im Oktober der Frost. Ein sehr großer Teil der Bohnen war noch nicht reif und verfror. Einige Landwirte hatten schon die Bohnen ausgebracht, und freuten sich, dass die Bohnen vom Frost unbeschädigt geblieben waren. Doch dann kam ein Regen und verhinderte das baldige Dreschen.
Bald regnete es wieder mehrere Male innerhalb einer Woche (6. bis 13. November) und verhinderte nicht nur das dreschen, aber schadete die Bohnen. Sie wurden „Manchado“. 10 bis 15 Prozent war schon beschädigt.
Nach dem Regen schien es so aus, als ob gewünschtes Trockenwetter einsetzen würde, doch dann regnete es am 19. November wieder, und die Schäden an den Bohnen sind unberechenbar.
Ähnlich ist es mit dem Hafer. Der meiste Hafer wurde gemäht, aber kann nicht gedrescht oder eingepresst werden, weil es zu feucht ist. Die Qualität des Futters leidet darunter. Jeder Regen bringt Verluste für die diesjährige Ernte.
Die Maisbauern warten ebenfalls auf trockenwetter. Der Mais ist zu feucht und kann nicht gedroschen werden. Solch einen feuchten Herbst gab es noch selten, vielleicht noch nicht, seit die Mennoniten in Mexiko wohnen, dass es so viele Male im Herbst regnete und die Ernte so sehr darunter litt. Schon öfters hat es im Herbst geregnet, aber nicht so viele Male und so überall. Im Jahre 1991 regnete es vielleicht mehr im Herbst aber nicht so oft.

Die meisten Bauern haben ihre Ernte noch nicht aufräumen können da es zu nass ist. Viele Haferfelder wurden schon im Oktober gemäht, aber der Hafer lag einen Monat später noch im Swath. Dieses Feld bei Neuendorf ist eine der wenigen Ausnahmen, wo der Hafer schon Mitte November eingepresst war.
Um leichter zu dem Feld zu kommen, das David Kroeker in Yucatan beackert, machen sie einen Weg durch den Wald vom Hochweg aus.

Zwei mennonitische Jungen in La Honda getötet

Am Wegrand des Weges der von 20 de Noviembre nach Tierra Generosa Municipio Miguel Auza wurden am Morgen vom 15. November zwei Leichen gefunden. Es waren die Leichen von zwei mennonitischen Jungen aus der La Honda Kolonie. Sie waren bekannt als Jungen, die nicht ein gutes Leben führten.
In der vorigen Nacht wurden sie vermutlich mitgenommen, denn das Fahrzeug, mit dem sie fuhren, stand auf der Straße in Campo 16. Von hier wurden sie dann vermutlich mitgenommen und später erschossen. An der Stelle, wo die Leichen lagen, wurden laut den Polizeiberichten auch Patronen von großen Kugeln gefunden. Wahrscheinlich wurden sie gerade da erschossen.
Die Jungen waren Abram, Sohn von Abram Loewens und Johnny, Sohn von Isaak Wallen, beide 19 Jahre alt.

Dieses sind John Wall und Abram Loewen die in La Honda tot neben einem Weg in der Nähe der Kolonie gefunden wurden. Sie wurden in der Nacht mitgenommen und am nächsten Tag, den 13. November, tot gefunden. Sie wurden erschossen.

Müll sammeln am Corredor Comercial Manitoba

Eine Schulgruppe von der Schule bei Kilometer 29 sammelte Müll von Kilometer 5 bei der UCACSA, bis Kilometer 13.5. Am Freitag, den 25. Oktober sammelten sie an der östlichen Seite, und am folgenden Tag an der westlichen Seite. Sie waren überrascht, wieviel Müll sie fanden. Am ersten Tag füllten sie 250 Säcke, und am nächsten Tag ein klein bisschen weniger.
Die Schule wollte Geld sammeln doch sie wollten mal anders als durch eine Verlosung, Carwash oder Fahrradfahren. Dann kam der Vorschlag mit Müll sammeln. Sie baten Geschäftsleute und andere Personen, ihnen dafür zu unterstützen. Einigen versprachen eine gewisse Menge pro Sack voll, andere pro Distanz.
Auffahlend war, dass dort, wo das Gras nicht gemäht war, viel mehr Müll gefunden wurde. Werfen Menschen den Müll dort leichter hin, wo es nicht so gepflegt ist, oder hatte der Wind den Müll von da weggeweht? Was immer die Ursache, an gepflegten Stellen war viel weniger Müll.
Die Regierung entsandte drei Streifenwagen (Patrullas), um den, über 60 Schülern Schutz zu bieten, wenn sie ganz am Weg Müll einsammelten. Auch war eine Ambulanz von Low Farm einsatzbereit, im Falle etwas geschehen würde.
Diese Art und Weise von Müll sammeln soll die Aufmerksamkeit auf sich lenken, damit man nicht so leichtsinnig Müll wegwirft, und die Umwelt verschmutzt. Es soll eine Anspornung sein, Müll anderswo zu entsorgen als am Wegrand, nämlich in Müllbehälter.

Es gab keinen Weg. Sie gingen über Stock und Stein, über Berge und durch Täler. Sie fanden einen kleinen See, wo sie Camp machten. Zuerst sammelten sie Holz und suchten etwas zu essen. Sie konnten zum Glück einige kleine Fische (5 Zoll lang) fangen.
Die Schüler der Sekundarstufe und einige Klassen der Primaria der Kleingemeinde Schule von Kilometer 29 sammelten Müll von Kilometer 5 bis Kilometer 13.5 am Corredor Comercial Manitoba. 477 Säcke wurden gefüllt. Fotos: Bradley Unger
Viel mehr Müll als erwartet lag am Wegrand, wo die Schüler der Kleingemeinde von Kilometer 29 den Müll sammelten. Doch die Schüler lasen eifrig allen Müll zusammen, den sie fanden.