Auspicken als Hobby

Peter Reimer schaut zu, wie seine Frau Helena Redekopp ein Bild auspickt. Sie macht solche Arbeit gerne als Hobby, zum Zeitvertreib. Wenn man keine Arbeit hat, wirkt es beruhigend, wenn man dann auspickt.
Diese Decke hat Helena Redekopp de Reimer genäht und das Bild ausgepickt, um damit die Tiefkühlertruhe zu bedecken.

Wenn sie freie Zeit hat, geht Helena Redekop de Reimer zu dem Platz, wo sie ihr Bild zum Auspicken hat. An diesem Bild mit den Rehen und dem Wasserfall arbeitete sie drei Monate. An einigen Tagen hatte sie dazu nicht Zeit, zum Beispiel wenn sie backte oder wusch, doch an anderen Tagen arbeitete sie viele Stunden daran.
Auspicken wird immer populärer, ähnlich wie Ausnähen. Zum Auspicken braucht man eine hohle Nadel, durch welche das Band gezogen ist. Am einfachsten nimmt man eine kleine „Unterspritze“. Die kann man gut anfassen, und durch die Nadel passt der Band.
Man hat das Bild, das man auspicken will, zuerst auf den Stoff (Zeug) gezeichnet, und mit den richtigen Farben pickt man das Bild aus. Da der Band sehr dicht zusammen durch den Stoff gepickt werden muss, kommt die Arbeit nur langsam voran.
Schon bevor sie heiratete fing Helena an Bilder zu picken. Sie lernte es von ihren Nachbarsmädchen. Seitdem hat sie schon viele Bilder gepickt, meistens für ihrem Haushalt. Sie hat eine Decke für den Tiefkühler, Handtücher mit jedem Wochentag, und andere Sachen mehr gemacht.

Bilderbericht Kolumbien

Die Maisernte ist in diesem Jahr in Kolumbien gut, von vielen Feldern acht bis zehn Tonnen vom Hektar. Die Unkosten betrugen etwa 4 Tonnen pro Hektar, so dass in diesem Jahr ein guter Verdienst bleibt.
Die Landwirte in Liveney haben vollständiges Gerätschaft. Das erkennt man, wenn man sieht, wie sie den Mais dreschen und abladen.
Plagen, Ungeziefer und Unkraut gibt es in Kolumbien auch. Es ist eine Herausforderung zu wissen, wann man spritzt und welche Gifte man anwenden muss.
Um das Getreide zu speichern, haben 26 Socios diese Silos in Kolunbien aufgestellt. Je nach dem wie das Wetter ist, muss der Mais getrocknet werden, wenn er gedrescht wird, doch jetzt ist es nicht notwendig.
In der Nähe der Liveney Kolonie in Kolumbien fließen drei Flüsse ineinander. Der Rio Meta führt viel Wasser, und mit dem Zufluss von dem Rio Acacial wird er noch größer. Siedler von der Kolonie fahren hier gerne hin für Familienaktivitäten.

Brennstoff wird knapp im zentralen Mexiko

Der Diebstahl von Brennstoff im zentralen Mexiko war schon außer Kontrolle geraten. Jeden Tag wurde Brennstoff im Wert von Millionen Pesos gestohlen.
Es gibt Leitungen von Hunderten Kilometern, um den Brennstoff durch Rohre zu pumpen statt ihn mit Fahrzeugen zu befördern. Diese Rohre werden angezapft und ganze „Pipas“ voll gestohlen. Es gibt Banden, die diese Diebstähle durchführen. Diese Banden stellen dort auch die Tankstellen (Gasolineras) unter Druck, ihnen den Brennstoff abzukaufen. Es wird sogar vermutet, dass gewisse Regierungs-menschen damit verwickelt sind.
Aber es gibt auch andere Wege, wie die Banden den Brennstoff stehlen.
Um die Diebstähle zu bekämpfen, hat der Präsident Manuel Lopez Obrador einige Leitungen zuschrauben lassen, damit die Banden nicht den Brennstoff herausnehmen können, da es für das Land einen Riesenverlust bedeutet.
Der Präsident ist der Meinung, dass der Diebstahl vom Brennstoff besiegt werden kann. Doch wird es eine große Anstrengung bedeuten. In großen Teilen in Mexiko wird der Brennstoff schon knapp.
Im nördlichen Teil des Landes ist das Problem nicht so groß, da viel Brennstoff direkt aus den USA geholt wird.
Die Preise des Brennstoffes sind in den letzten Jahren regelmäßig gestiegen. Magna (grün) Benzin kostete im Januar 2018 noch nur 15.80 Pesos, und im Januar 2019 schon 19. 50 Pesos.

Bilderbericht Weihnachtsferien und Unfälle

In den letzten Weihnachtsferien gab es wieder viele Unfälle. Da in dieser Zeit mehr gefahren, aber auch mehr alkoholische Getränke getrunken werden, gibt es auch mehr Unfälle.
In der Weihnachtszeit vom 1. Dezember bis 6. Januar gab es auf den Hochwegen von Chihuahua 2362 Unfälle, in welchen 216 Personen verletzt wurden und 26 Personen ihr Leben verloren.
In derselben Zeit wurden 780 Fahrer festgenommen, weil sie im angetrunkenen Zustand fuhren.

Avisos 18 Januar

* Zum Verkauf ist ein Stück Land bei Felipe Angeles Lot 35, da ist ein Brunnen droben und Rohren verleiht ist 2 mal beackert. Bei: Martin Klassen El Agate Cel. 656-600-4367

* Gasschweizer, 1 20 zolliger Hammermühle, 1 Melker mit eine Kanne, 1 Mauergrapen mit Gasbrenner, 1 Kompressor, 1 Miststreuer, und vieles mehr, auf den selben Ausruf soll verstorbene Jacob Loewen Campo 22 ihre Wirtschaft verkauft werden von 60 Acker in 2 teilen, der Hof soll in 2 teilen verkauft werden, auf gut Bedingungen.Bei: Manitoba Ausrufer  Cel.(625) 102-1210

* Zum Verkauf sind große Kornstrohbunde, Bohnenstrohbunde, und Haferbunde mit Gras mang.Bei: Peter Krahn Campo 107 Cel.(625) 837-4378

* Grasmäher Traktor fast neuer, 3 Draht Schweizer, viele Schmiedesachen und Haussachen mehr.Melden an: Manitoba Ausrufer Cel.(625) 102-1210

Die Steinreich Bibelschule beginnt mit einer hohen Teilnehmerzahl

Hier ist ein Teil der Mitarbeiter an der Bibelschule.

Etwa 108 Studenten hatten sich für die dreimonatige Bibelschule 2019 gemeldet. Am 6. Januar war die Eröffnung. Viele Familienangehörige und Gäste waren für das Eröffnungsprogramm erschienen.
Die Studenten kommen aus verschiedenen Gegenden, aus Paraguay, Belice, Kanada, USA und verschiedenene Gegenden aus Mexiko.
Diese über Hundert Personen wohnen für die drei Monate auf einem Hof, wo ein Heim für Mädchen, und ein Heim für Jungen und Wohnungen für Verheiratete eingerichtet sind.
In diesen drei Monaten lernen die Studenten nicht nur in den Klassen, aber auch von dem Zusammenleben. Freundschaften werden gemacht, und dadurch werden Gemeinden in verschiedenen Gegenden verbunden.
Diese Kontakte helfen in Zukunft, die Zusammenarbeit der verschiedenen Gemeinden zu erleichtern.
Die Bibelschule hat jedes Jahr ein Motto, einen Leitspruch. In diesem Jahr ist es „Sei ein Samariter“. Alle werden angespornt, wie der barmherzige Samariter die Augen offen zu haben und zu sehen, wem Hilfe fehlt, und dann bereit sein zu helfen wie es geht.
Die Aufgaben der Steinreich Bibelschule sind groß. In diesen drei Monaten wird nicht nur in den Klassen gelernt, aber es werden auch mehrere Programme eingeübt, um sie später in verschiedenen Gemeinden vorzutragen. Am Endes des Schuljahres werden dann noch einige große Programme gebracht. Dieses dient dazu, dem Herrn zu loben, aber auch um den Menschen etwas Gutes zu bieten und ein kurzen Einblick zu geben, was die Bibelschule ist, und wofür sie steht.
Doch jetzt gilt es für die Studenten sich in ihren Fächern zu vertiefen und zu lernen. Es geht darum, die Bibel besser kennen zu lernen aber auch zu lernen, wie man es anwendet und es auslebt.


Angolaner sind nicht razistisch

Hautfarbe macht keinen Unterschied. „Bei uns in Angola ist es verboten, razistisch zu sein. Bei uns spielt die Hautfarbe keinen Unterschied. Das war bei uns nicht ein Problem wie in Südafrika, und soll auch nie ein Problem sein,“ sagte der Ackerbauminister Marcos Alexandre Nhunga, als ihm wegen Razismus gefragt wurde.
Es gab in Angola zwar Kriege seit 1968. Zuerst wurde Angola unabhängig. Portugal hatte Angola vor etwa 400 Jahren unter ihre Kontrolle gebracht. Inzwischen gab es damals noch einen Streit mit Holland, die Angola auch einnehmen wollten, doch Portugal siegte. Angola war im Ackerbau stark geworden, auch hatte es gute Einnahmen von Erdöl (Petroleo), Diamanten, Gold und andere Erze. Doch wurde es von Portugal regiert. Die Portugiesen stellten die Regierung, machten Gesetze und forderten immer viel Geld.
Davon hatten die Angolaner genug. Sie wollten ihre eigene Regierung haben. Angolaner sollten regieren. Sie wollten selber über ihr Land bestimmen. Es ging nicht um weiße oder schwarze Hautfarbe, es ging um die Macht.
Nach heftigen Auseinandersetzungen gab Porugal die Macht im Jahre 1974, an Angola ab. Doch jetzt kam das wirkliche Problem. Es gab zwei Hauptgruppen, die das Land regieren wollten. Einerseits sah Russland es als eine Möglichkeit, den Kommunismus nach Afrika zu erweitern. Da Kuba zu Russland gehörte, forderte Russland die Kubaner auf, sie in Angola zu helfen. Viele kubanische Lehrer kamen nach Angola, viele Menschen aus Angola konnten sich in Kuba ausbilden lassen. Aber Kuba schickte auch Soldaten nach Angola, um die sozialistische Partei zu helfen. Russland half mit Kriegesmaterial.
Auf der anderen Seite wurde die kapitalistische Partei von den USA und einigen anderen Ländern unterstützt, da Angola Erdöl und Bodenschätze hat. Ein blutiger Bürgerkrieg brach aus und dauerte etwa 15 Jahre.
In dieser Zeit brach die Wirtschaft zusammen. Die Landwirtschaft (Ackerbau) fiel auseinander. Die Eigentümer verließen das Land, weil sie in Gefahr waren. Von den 35 Millionen Hektar Ackerland, das Angola hat wird jetzt knapp 10 Prozent eingeackert. Es gibt nur wenige größere Betriebe. John Deere hat in den letzten Jahren nur 800 Traktore verkaufen können, so wenig wird auf den Feldern gearbeitet, (John Deere ist eine der bekanntesten Marken im Land).
In den letzten Jahren ist Angola zum Frieden gekommen, und hat im Jahre 2017 zum ersten Mal in 37 Jahren freie Wahlen durchgeführt. Und zur Freude des Landes, die Wahlen liefen friedlich ab, und die Hauptpartei die MPLA erhielt einwenig über 60% der Stimmen.
Diese Regierung sieht die Wirklichkeit der heutigen Bevölkerung. Der größte Teil des Volkes ist arm und sozusagen arbeitslos. Viele beackern ein viertel Hektar Land, und haben genug zu essen, um nicht zu verhungern, aber haben keine Einnahme.
Jetzt ladet die Regierung Firmen (Companien) vom Ausland ein, in Angola zu ackern, damit sie wieder genug für das Land produzieren können, und nicht teuer importieren brauchen. Doch die Firmen werden den Verdienst ins Ausland nehmen.
Daher interessiert die Regierung sich sehr für Menschen, wie es die Mennoniten sind, die nach Angola ziehen würden, um da zu wohnen und selber arbeiten würden. So würde das Land wirklich aufgebaut werden, da die Einnahme im Lande angewandt werden würde.
Doch die Regierung erwartet dafür etwas Wichtiges. Die Menschen von Angola sollen auch einen Nutzen davon haben. Sie sollen Arbeitsstellen erhalten, entweder als Arbeiter für die Mennoniten oder als Angestellte von Geschäften, die wegen den Mennoniten wachsen (Schaue nach Cuauhtemoc. Wie viele mexikanische haben wegen den Mennoniten entstehen und wachsen können).
Aber die Regierung erwartet auch direkte soziale Beteiligung. Angolan-ische Dörfer in den Gegenden wo Mennoniten ansiedeln würden, sollen auch die Möglichkeiten haben, sich zu entwickeln. Die Mennoniten könnten Projekte vorschlagen, um das Leben (wie Schulen, Trinkwasser) zu verbessern, und mit der Regierung zusammen die Projekte ausführen.
Wenn Mennoniten nach Angola ziehen würden, sollen sie sich empor-wirtschaften können, aber sollen auch die Angolaner einen Nutzen davon haben.
Im positiven Sinn könnte es heißen, „Wie ich dir, so du mir.“ „Ich verhelfe dich zu Land, und du hilfst mir, unsere Armut zu bekämpfen.“
Die Gruppe Mennoniten die nach Angola reiste, sah überaus viele Möglichkeiten, diese Erwartungen nachkommen zu können. Man würde sich gut fühlen, dieses zu tun.
Es wäre vielleicht das erste Mal, dass Mennoniten nicht nur nach Land suchen, um vorwärts zu kommen, aber es sich zur selben Zeit vornehmen, die Nachbarn zum Aufschwung mitzuhel-fen, das heißt zielbewusst eine Sied-lung anfangen, in dessen Vorwärtskommen die Nachbarn miteingeschlossen sind.


Sollte man den Chor der Mennoniten aus Angola einladen?

Der Mennonitenchor der Mennonite Community Church von Luanda, Angola sang einige Lieder auf einem speziellen Gottesdienst, wo die Vertreter der verschiedenen Gemeinden zugegen waren. Sie sangen begeistert und aus Überzeugung mit gewaltigen Stimmen, die man nicht erwartet hatte. Etwa 20 Prozent der Erwachsenen der Gemeinde sang im Gemeindechor, und andere 20 Prozent der Frauen sang im Frauenchor. Es war mitreißend sie anzuhören. Die hohen Frauenstimmen und die kräftigen tiefen Männerstimmen füllten die Kirche.

Die Mennonitengmeinde (Mennonite Community Church) aus Luanda, Angola, hat einen Chor aus etwa 25 Ländern. Sie singen mit Schwung, Begeisterung, und haben gewaltige Stimmen. Es ist herzziehend sie anzuhören. Einen Chor, der so mitreißend und begeistert sing, sollte jederman anhören. Man wird tief bewegt. Sollte man solchen Chor mal einladen, nach Mexiko zu kommen? Sie sind bereit. Doch sind es arme Leute, die nur knapp zu leben haben. Man würde ihnen die Reise bezahlen müssen.
Doch wäre es das nicht lohnenswert, ihnen anzuhören und Mennoniten aus dem Land kennen zu lernen, wo mexikanische Mennoniten möglicherweise hinziehen könnten?

Angolaner, die ihre ruhige Lage annehmen

Die Sonntagschüler der Mennonite Community Church von Angola sangen mit derselben Begeisterung wie die Erwachsenen ihrer Gemeinde. Sie scheinen alle die Gabe des Singens erhalten zu haben.
Mandioka (Yucca) ist eine der Hauptnahrungsmittel in Angola. An sonnigen Tagen sah man an vielen Stellen geriebene Mandioka, die zum trocknen am Weg hingestreut worden war. Diese junge Frau ist eben dabei, die Mandioka zu zerstreuen.
Diese Frau in Angola pflückt Bohnenblätter für einen Salat. Als ein paar Männer aus der Gruppe sich ihr näherten, konnte man merken, wie verunsichert sie sich fühlte. Wahrscheinlich misstraute sie Fremde weil sie im Krieg niemals wusste, wer der Feind war. Doch als man sie ansprach und von den Freioles (Frijoles) und Mandioka sprach, wurde sie gesprächig und bedankte sich für den Besuch.

Angolaner, die ihre ruhige Lage annehmen

Vertreter aus Angola behaupten, dass ihre Menschen friedlich sind. Welchen Eindruck hatten die Gruppe Mennoniten, die dieses Land besuchte? Der erste Eindruck war, dass die Frauen sich mehr anstrengen zu arbeiten, als die Männer. Dollarwechselr an den Straßen waren Frauen. Wenn etwas getragen wurde, machte dieses die Frau, und meistens trug sie die Last (Früchte, Holz, Gastank, usw) auf ihrem Kopf.
Man sah auffahlend viele Männer am Straßenrand unter Bäumen oder Dächer sitzen. Dieses lag aber wohl auch großenteils daran, dass es wenige Arbeitsstellen im Land gibt. Schon seit vor den Kriegen war es so, dass es zu wenige Arbeitsstellen gab, und während den Kriegen wurden viele Arbeitsstellen noch zerstört. Die Männer haben diese Lage angenommen und haben nicht den Trieb, um sich produktiv zu beschäftigen. Sie sind selbstzufrieden und ein selbstzufriedenes Volk ist meistens friedlich, wie es die Angolaner zu sein scheinen, aber sie streben auch nicht aufwärts. Sie sind abhänig davon, dass sie von anderen motiviert, oder angestellt werden.
Dass die Frauen die Lasten tragen ist teilweise entstanden, als sie noch in Wildnissen lebten. Die Frauen mussten die Sachen tragen, und die Männer waren stets bereit sich zu wehren, wenn sie angegriffen wurden. Diese Einstellung hat sich noch nicht ganz verändert.
Wenn Personen der Mennoniten jemand ansprach, waren sie stets freundlich und versuchten zu helfen, so gut wie möglich. Niemals gaben sie das Gefühl, dass die Besucher nicht gewünscht waren. Im Gegenteil, sie strengten sich an zu helfen, wie immer sie konnten.
Doch merkt man aber, dass einige Personen noch etwas misstrauisch auf Freunde sind, da sie während den Kriegen oft überfallen wurden.
In einem Fall gingen zwei Männer aus der Gruppe auf ein Feld, wo eine Person arbeitet. Sie wollten sich mit der Person über die Ackerei unterhalten. Als sie näher kamen, konnten sie sehen, dass es eine Frau war. Diese fing an, langsam zur Seite des Feldes zu gehen, um weglaufen zu können. Doch als die beiden Männer sie ruhig ansprachen und fragten, was sie gepflanzt hatte, beruhigte sie sich und beantwortete gerne die Fragen, so gut es wegen der Sprache ging. Sie verstand nur Portugisisch und die Männer aber nur wenig. Als die Männer zurück zum Fahrzeug gingen, kam sie hinterher und bedankte sich.
Solche Erfahrungen könnte man noch mehr erzählen. Nicht ein einziges Mal hatte man Ursache, sich unsicher zu fühlen. Als die Gruppe in einem Fall zur Kontrolle angehalten wurde, und dem angolanischen Fahrer dieses etwas störte, kam eine Beamte zum Fahrzeug und sagte zu den Mennoniten: Macht euch keine Sorge. Ihr seid nicht in Schwierigkeiten. Es ist nur eine gewöhnliche Kontrolle. Die Polizisten waren höflich und machten keinerlei Anstalten, dass sie ihre Macht zeigen mussten.