Angola hat viele Möglichkeiten für Mennoniten

Die Gruppe von sieben Männern aus der Cuauhtemoc Gegend, die auf Einladung nach Angola reiste, hat die ersten Eindrücke geholt. Hier sind die Eindrücke kurz zusammen gefasst.

  1. Angola hat sehr viel Land, das für Ackerbau geeignet ist. Es ist sehr gutes Land, und in den meisten Gegenden regnet es genügend, um „temporal“ zu ackern. Aber es gibt auch sehr gute Möglichkeiten zum bewässern, wo dieses notwendig sein sollte.
  2. Es gibt große Gegenden, wo noch nichts oder wenig geackert wird. Einige Provinzen sind ziemlich angelegen sollen aber sehr gut für Ackerbau sein. Die meisten dieser Gegenden wurden nicht von der Gruppe besucht, aber es wäre gut, dieses zu machen, bevor Entscheidungen gemacht werden.
  3. Die Regierung von Angola bietet das Land kostenlos an. Die Bauern würden zwar ein bisschen Steuer zahlen müssen, doch nicht das Land bezahlen müssen. Für alle Tramites, Unkosten bei Licenciados und Notarios die Papiere fertig zu machen, würde man aber doch zahlen müssen.
  4. Angola ist weit entfernt. Um dort anzusiedeln, würde es ratsam sein, dass eine größere Gruppe hinziehen würde, um sich gegenseitig aushelfen zu können. Es müssten genügend Mennoniten hinziehen, dass es lohnenswert sein würde, eine Schule, Kirche, Geschäfte und anderes aufzubauen, auch Talleres, Tischlereien und andere Dienste müssten geboten, da Angola nur wenig von diesen zu bieten hat.
  5. Mit den einheimischen Einwohner fertig zu werden ist eine wichtige Voraussetzung. Die Regierung von Angola erwartet von Ansiedlern, dass sie geplant so arbeiten, dass die Produktion im Land verbessert wird, aber auch ganz besonders, dass die Angolaner sich entwickeln, indem sie Arbeitsstellen finden, eigene Geschäfte aufbauen oder sonstwas, um ihre Einnahmen zu verbessern und mehr zu lernen.
  6. Mennoniten sollten sich fragen, ob es ein gottgewollter Ruf ist, nach Angola zu ziehen. Es gibt wenige Länder in der Welt wo so viele Möglichkeiten geboten werden, sich wirtschaftlich zu entwickeln und zugleich einer armen Gesellschaft zu helfen, in allen Hinsichten zu vorwärts zu kommen.
  7. Angolaner sind nicht razistisch. Im Gegenteil, sie sind friedliebend. Sie nehmen andere an, wollen aber auch angenommen werden.
    Da viele noch an den Gewalttätigkeiten des Krieges leiden, sind einige noch misstrauisch fremden Leuten gegenüber. Aber sobald sie wissen, mit wem sie zu tun haben, sind sie vertrauensvoll.
  8. Die Sicherheit in Angola ist laut den Autoritäten in Angola besser als in sehr vielen Ländern. Da es dort keine organisierte Drogenbanden, wie sie es in Kolumbien oder Mexiko gibt.
  9. Es gibt einige Nachteile. Viele Landstraßen (Higways) sind nicht in sehr guter Ordnung, und in vielen Gegenden gibt es noch keine asphalitierten Landstraßen. Ähnlich ist es mit der elektrischen Stromversorgung. Doch Brennstoffe sind dort über 50 Prozent billiger als in Mexiko, und man könnte billig eine Stromerzeugungs „Plant“ haben.
    Auch gibt es die Möglichkeit, selber , als Kolonie, ein Stromerzeugung mit Wasserantrieb (Presa) zu errichten.
  10. Die portugisische Sprache ähnelt etwas der spanischen Sprache, ist zur selben Zeit doch ganz verschieden, da die Aussprache vieler Wörter sehr verschieden sind. Doch auch die Sprache kann man erlernen.
  11. Beide, die Regierung wie auch die Bevölkerung wünschen, dass Mennoniten in ihr Land ziehen, weil ihnen die Lebensweise der Mennoniten interessiert, nämlich selber hinziehen (nicht nur andere schicken) selber arbeiten und selber die Gegend aufbauen.
    Mit dem Motto „Wenn es mir gut geht, soll es dir auch gut gehen, und wenn du mir hilfst, sollst auch du einen Nutzen davon haben“ wünschen sie, dass die Mennoniten arbeiten.
    Ihnen interessiert, auch die Einstellung dass die Mennoniten sich nicht in der Politik in Regierungsange-lenheiten mischen, sondern friedliebend arbeiten. Besonders weil vor nur wenigen Jahren der Krieg zu Ende gebracht wurde, wollen sie Menschen, die in Frieden leben und arbeiten wollen.
  12. Auch die Mennoniten (schwarze Angolaner, welche den Glauben angenommen haben, der ihnen von mennonitischen Missionaren gebracht wurde (es gibt über 33,000 davon) hoffen, das weiße deutsche Mennoniten nach Angola ziehen werden.

Informationssitzungen über Angola

Es gibt in Angola mehrere Vertretungen von Firmen, die Traktore und Landwirtschaftsgeräte verkaufen. Da die Landwirtschaft während dem Revolutionskrieg so sehr gelitten hat, verkaufen sie verhältnismäßig wenig. Die Preise für neue Traktore sind etwas teurer als in Mexiko, gebrauchte werden kaum zum Verkauf angeboten.
Nicht immer aß die Gruppe, die Angola besuchte, in Restaurants. Manchmal war die Natur so verlockend, dass man es vorzog, eingemachte Fische oder Würtschen im Laden zu kaufen, und in der Natur, unter einem Baum zu essen.

Informationssitzungen über Angola

In vielen Siedlungen in Angola gab es Ziegen, die frei umherliefen und gerne auf dem Asphaltweg waren. Doch liefen sie immer vom Weg, wenn sich ein Fahrzeug nährte. Eine Ziege nutzt das Wasser in dem Schlagloch, um zu trinken.

Die Gruppe Männer, die vorigen Monat Angola besichtigten und sich dort mit Regierungsmännern trafen, wollen im Januar zwei Informations-sitzungen geben. Sie wollen Bilder aus Angola zeigen und erzählen, was sie dort gesehen und erfahren haben, wie auch Ideen über eine Mögliche Ansiedlung dort geben.
Alle Interessenten sind sehr eingeladen, zu diesen Sitzungen.
Sonnabend, den 19. Januar um 9:00 Uhr morgens in Campo 79 im Kolonieshaus.
Sonnabend, den 26. Januar um 9:00 Uhr morgens in Campo 6 1/2 im Kolonieshaus.

Abendessen für die Gefangenen in Cuauhtemoc

Dieses sind die Mennoniten, die den 326 Gefangenen eine Mahlzeit zu Weihnachten machte und ein Weihnachtsprogramm brachte. Einige Gefangene gesellten sich zu ihnen um auf dem Bild zu sein. Die Mennoniten sind, von links:Ruth Peters de Siemens, Anna und Johan Neufeld, Abram und Lisa Loewen, Susie und Abram Harms, Jacob Friesen und Abe Neufeld.

Abendessen für die Gefangenen in Cuauhtemoc

Zum dritten Jahr in Folge brachte eine Gruppe Mennonitenfamilien den Gefangenen im Cereso Gefängnis in Cuauhtemoc eine Weihnachtsmahlzeit und bot ihnen ein Programm, bestehend aus Lieder, einem Zeugnis und einer kurzen Botschaft.
Wenn man durch die Gittertüren (Sprotentüren) geht, und den Gang entlang geht, wo alle Wände aus Zement und alle Fenster mit dicken Eisenstangen vergittert sind, kann man sich vorstellen, welche Gefühle ein Mensch wohl haben mag, wenn er als Gefangener den Gang entlang geht.
Am Ende des Ganges wird man noch photographiert und man muss noch durch zwei „Sproten“ Türen gehen. Dann tritt man in den Hof des Gefängnisses ein. Es ist ein verhältnismäßig großer Hof mit einigen Ballspielplätzen und die großen Gebäude, in welchen die vergitterten Wohnzellen sind. Umgeben ist der Hof von einer hohen Mauer.
Einige Gefangene müssen hier viele Jahre für die Verbrechen die Strafe absitzen, andere nicht so lange. Mennoniten waren zur Zeit keine unter den Gefangener.
Das Essen ist für die Gefangenen sehr wiederholende, sehr oft Bohnen und Tortillas. Viele von ihnen erhalten nie einen Besuch, und haben keine Ahnung, was sie tun werden, wenn sie entlassen werden.
Um diesen Gefangener etwas Aufbauendes zu bieten, machte eine Gruppe von vier mennonitischen Frauen eine Mahlzeit für sie am 20. Dezember. Sie machten Chile Colorado mit Bohnen und Reis, und sie hatten noch für alle 326 Gefangene und die Angestellten ein paar Kekse (Kueken) gebackt.

Das neue Telephonbuch 2019-2021

Es hat in den letzten Jahren sehr viele Veränderungen gegeben. Viele Personen haben eine neue Telephon-oder Celularnummer, die sie im Telephonbuch veröffentlichen möchten, oder haben eine, die nicht im Telephonbuch erscheinen soll.
Es gibt auch viele neue Geschäfte, die nicht im Telephonbuch erscheinen, oder unbedingt erscheinen sollten.
Jetzt ist Gelegenheit, diese Veränderungen zu machen. In den meisten Kolonien der Cuauhtemoc Gegend sollen Bücher in den Dörfern herumgeschickt werden. Da kann jeder im Dorf nachsehen, ob seine Nummer stimmt. Wenn alle Informationen (Namen, Dorf, Hof Nummer und Telephonnummern) stimmen, dann soll man es einfach abhacken (√). Wenn etwas nicht stimmt, dann das Richtige hinschreiben.
Die Bücher sollen anfangs Februar zum Casa Siemens gebracht werden.
In Nuevo Ideal Durango kann man die Veränderungen im Laden von Heinrich Unger abgeben.
In La Honda Zacatecas kann man die Informationen im Laden von Jacob Guenther, Campo 15, abgeben.

Bürger werden eingeladen, Esswaren wie Bohnen für die Lebensmittelbank zu geben

Die Lebensmittelbank (Banco de Ali-mentos von Kilometer 14 in der Mani-toba Kolonie besteht schon seit ein paar Jahren, doch fehlt es dringend an mehr Unterstützung, damit sie mehr Men-schen helfen können, den Mithilfe fehlt.
Bisher sind es etwa 50 Familien, beides deutsche und mexikanische, denen sie monatlich einen Korb mit Lebensmitteln geben. Diese brauchen nur einen sehr reduzierten Preis dafür zahlen, aber es sind Familien, die eigentlich, fast keine Einnahmen haben. Doch bevor jemand geholfen wird, untersuchen Personen vom Komitee der Lebensmittelbank die Familie, um zu sehen, ob ihnen wirklich eine Unterstützung fehlt.
Doch um solche notdürftige Familien zu helfen, muss die Lebensmittelbank auch unterstützt werden. In einem Radiointerview spornten Abram Enns, Hans Wall und Cornelius Neustädter die Bürger an, Lebensmittel für diese Zwecke zu geben. Besonders Bohnen sind immer wieder ein gefragtes Lebensmittel, aber auch Mais, Zwiebeln, Kartoffeln und anderes mehr.
Wer etwas geben möchte, kann die Sachen zur Lebensmittelbank bei Kilometer 14 bringen, oder sie anrufen, dass sie es abholen.

Sara eine Verkäuferin

Sara Banman de Froese, stammend aus Campo 103, jetzt wohnhaft in El Valle, hat von Kindheit an einen Verkaufsgeist in sich gehabt. Als kleines Kind dachte sie schon an allerhand zu verkaufen. Sie hat es beibehalten und verkauft heute bei ihrem Haus viele Sachen. Sie hat ein Zimmer im Speicher geeignet dazu und verkauft da viele besondere gute Sachen.
Etliche Sachen macht sie selber, wie Mehl zum Hühnerfleisch eintauchen und Hamburgersoße. Die verkauft sie auch in El Valle in den Läden. Sie verkauft da auch Lappen und Handtücher die von Amischen gemacht sind. Andere Sachen bestellt sie sich von besonderen Stellen.
Sara und ihre Schwestern und ihre Schwägerin haben auch ein Rezeptbuch „Familien Kochbuch“ zusammen-gestellt. Das ist ein sehr wertvolles Buch mit 400 Rezepte mit Bilder. Die Idee von einem Rezeptbuch zusammenstellen bekamen sie als ihre Mutter gestorben war. Ihre Mutter (Frau von Klaas Banman Campo 103), hatte sehr viele wertvolle Rezepte. Die Töchter wurden sich einig die Rezepte in einem Buch zusammen zu halten. Diese Bücher bietet sie jetzt zum Verkauf an, ihr könnte sie in verschiedene Läden kaufen.
Sara hatte auch ein Stand beim Local Market, wo viele Leute ihre Ware kennen lernen konnten.

Der Local Market brachte guten Erfolg

Am 1. und 2. Dezember fand der „ Cuauhtemoc Local Market“ bei Kilometer 7 statt. Schon seit längerer Zeit wurde sehr geplant. Es wurde sehr bekannt gemacht. Wie fühlt man sich jetzt, nachdem es vorbei ist. Frauen vom Komitee geben uns einen Bericht von ihren Erfahrungen und vom Ziel von diesem Ereignis.
Der „Cuauhtemoc Local Market“ war im Großen und Ganzen ein Erfolg für uns. Es kamen viele Kunden und viele Interessenten. Genau wie wir es erwartet hatten. 50 Frauen hatten einen „Stand“ aufgestellt mit ihren Produkten. Es wurde viel verkauft. Etliche Frauen hatten sogar alles verkauft und mussten noch extra Bestellungen aufnehmen um es später liefern.
Die Auswahl von Produkte war groß. Es gab zum Beispiel süßes Gebäck. Frauen von Bäckereien brachten schmackhaftes Gebäck. Es gab selbst-gemachte Schokolade, sogar Schoko-lade die zum ersten Mal zum Verkauf angeboten wurde und ausverkauft wur-de. Rezeptbücher wurden angeboten. Eine gute Auswahl von selbstgemachter Seife. Die fanden viel Interesse. Viele Menschen sind interessiert für Produkte die gesünder sind für den Körper. Es gab auch Salz zum baden, Öle die gut sind für die Gesundheit. Sehr schöne selbstgemachte Kerzen. Viel Eingemachtes wie Marmelade, Pfirsiche, Salsa und Chiles.
Der „Local Market“ für dieses Jahr war sehr darauf eingerichtet für Geschäfte von Frauen aus dieser Umgebung. Es kamen Frauen von Chihuahua, etliche von Cuauhtemoc und viele Frauen aus den Dörfern um ihre Sachen auszu-stellen und anzubieten. Dieses gibt nicht nur den Frauen die Gelegenheit ihre Produkte zu zeigen, sondern auch um zu sehen was die Nachbarinen machen.
Oft fahren wir nach El Paso um einzukaufen, ohne zu wissen das jemand in unserer Nähe diese Produkte selber macht. Das Ereignis vom „Local Market“ dient dazu, Frauen aus unserer Umgebung zu unterstützen und ihnen helfen zu wachsen. Helfen wir den Mitmenschen zu wachsen, helfen wir auch unsere Umgebung zu wachsen. Damit unterstützen wir uns unterein-ander. Die Idee ist, anstatt dass wir unser Geld verbrauchen, indem wir in El Paso einkaufen, unterstützen wir die Frauen die hart arbeiten und die Produkte zu Hause machen. Ein anderes Ding ist der Kontakt. Es gab einen erstaunlich guten Kontakt zwischen den Verkäuferinnen und Käufern. Man fragt sich unterein-ander wie die Produkte gemacht sind. Man lobt und ermutigt sich unterein-ander, und staunt über die vielen Gaben die man sieht.
Und sehr interessant, man sieht die drei verschiedenen Kulturen die wir in Chihuahua haben. Es gab Sachen die von den “Einheimischen” (indigenas) gemacht waren, von Mexikaner und Mennoniten.
Das Ziel vom „Cuauhtemoc Local Market“ ist viel mehr, als dass man nur hinfährt um ein Produkt zu erwerben. Es soll auch helfen unsere Nachbarn auf einem anderen Weg kennen zu lernen. Oft will man nicht mehr Geld verbrauchen, wenn man zum Beispiel die Seife im Laden viel billiger erhalten kann als auf so einem Markt. Aber man muss daran denken, diese Seife die ich hier kaufe, ist von jemand gemacht aus der Umgebung. Vielleicht von meiner Nachbarin, meiner Schwester oder einer Freundin. Ja, es stimmt. Sie kostet etwas mehr. Aber in den selbstgemachten Produkten steckt harte Arbeit und Liebe. Wir sollten nicht nur daran denken was wir ausgeben, auch daran das wir jemand unterstützen für die harte Arbeit und die Liebe die in den Produkten stecken. Es gibt uns auch eine Hoffnung für die Zukunft. Wir sehen und unterstützen uns untereinander mit so einem Ereignis. Wenn wir etwas gekauft haben, hilft es auch für die Zukunft. Man hat Kontakte gemacht. Wenn man zum Beispiel im nächsten Monat etwas braucht, zum Beispiel frische Donuts für ein Familientreffen, oder Seife, weiß man jetzt wo man es kaufen kann. Man hat Ideen um zu wissen wo man ein Geschenk kaufen kann. Man braucht nicht zu den großen Läden zu fahren.
Somit unterstützen wir uns unterein-ander. Vielleicht haben wir etliche von diesen Sachen schon am “facebook” gesehen, oder in einem Laden. Wir wussen aber nicht, wer sie macht. Jetzt wissen wir es. Wir haben mit der Person gesprochen. Jetzt sehen wir die Produkte mit einem anderen Gesicht. Wir schätzen die selbstgemachte Produkte mehr. Wir leben in einer Zeit wo Menschen sich mehr interessieren für Natural Produkte. Wir suchen gesündere Sachen für unser Heim und für unseren Körper. Dieses wurde auf dem „Local Market“ bestätigt.
So ein Ereignis wie dieses hilft auch um besser zusammen zu arbeiten und uns mehr zu vereinigen. Die Frauen aus Cuauhtemoc waren so dankbar für die Gelegenheit. Es war was ganz besonderes.

Strohverbrennen sull nijch needich sennen


Ein Feld von oben mit einem Dron abgenommen in Campo 6 1/2 am 6. Dezember.

Daut väle Stroh, waut vom Kornarnten äwabliwt, es aul maunch eenem en Koppvebräakjen jewast. Jieda nieje Rejierung jleeft, see hant dee Leesung jefungen. Doch bat nu haft noch kjeene Rejierung daut äaräkjt, waut see sikj väajenumen hand. En doch kjemmt daut emma wieda un kjemmt noda, daut det Strohverbrennen nich meeja woat äarlaubt sennen.
Dit Joa es dee Tiet waut toom Stroh vebrennen jejäft woat, mau dree Doag de Wäakj fa dree Wäakj. Daut es niejen Doag aules toop. Schwierig es daut aul, daut doahan too kjriejen, enn dee dree Wäakj aules too vebrennen, waut vebrennt woaren jewenscht woat.
Noch es dee „Plant“ toom Fia produzieren nicht jebut worden, toom daut Kornstroh en dee Uwes too vebrennen. Noch woaren nich soo väl Hiesa ut Strohbunj jebut, daut een kjlienet Poat kunn doafäa jebruckt woaren.
Väl Stroh woat fa Fooda jebruckt, uba nich soo väl aus waut doa waußt.
Eene Leesung, om daut Stroh enne Ieed nenntoooabeiden, ohne too vebrennen wudd sennen, daut gaunz fien too schrooden. Doch soone Maschinen, waut daut doonen, jeft daut mau weinijch. Dee sent zimlich dia en daut kjemmt uck nich billich, dee emm gonen too holen. De Rejierung es uba seeja interessiet doaväa, daut meeja soone Maschinen jebut woaren.
De Rejierung es sikj eenich, daut see det Kornstroh vebrennen bold gaunz vebeeden woaren. Jieda Joa sellen meeja Mäajlichkeiten jeboden woaren, wuahan met dem Stroh, un jieda Joa woat daut schwieja woaren, de Stappen too bebrennen.