Maisstroh ist von großem Wert

Auf einer Informationstagung über Maisstroh am 13. Dezember erklärten verschiedene Redner den Wert von Maisstroh für die Erde. Sie erklärten die Bestandteile des Bodens, wie der Boden fruchtbarer gemacht werden kann.
Obzwar sie viele gute Argumente boten und erklärten, was die Folgen von richtiger und falschen Bodenbearbeitung war, erlangten sie nicht das erwünschte Interesse der Bauern, da ihre Vortragsweise etwas schwierig zu verstehen war.
Sie erklärten von Microbiologie und Meerobiologie. Microbiologie schließt die kleinen Organismen ein, die ohne ein Vergrößerungsglas (Microskopp) nicht zu erkennen sind, und Macrobiologie, wie die Lombrizwürmer, und anderes sichtbares Ungeziefer.
Sie erklärten in Einzelheiten den Aufbau des Ackerbaus, und die Werte der Lebewesen in die Erde. Ein guter Erdboden mit den notwendigen organischen Material wird auf die Länge weniger Düngemittel brauchen und die Pflanzen werden gesünder sein.
Eine ganze Reihe von Themen wurden vorgeführt.

  1. Wenn man das Stroh nicht verbrennt, vermindert man den CO² Inhalt in der Luft. Der zunehmende Inhalt von CO² in der Luft beeinflusst das Klima. Überall wird es wärmer und es gibt immer öfter extreme Wetterbedingungen wir größere Stürme, verheerende Trockenheiten, größere Überschwemmungen, und andere.
  2. Die Erde wird nicht so hart, wenn sie mehr organischen Inhalt hat, mehr verfaulte Pflanzen.
  3. Das Wasser zieht besser in die Erde ein, und die Erde kann die Feuchtigkeit länger speichern.
  4. Die Erde wird fruchtbarer. In vielen Fällen kann man sehen, dass die Pflanzen an den Stellen grüner und gesünder sind, wo das Stroh in die Erde gearbeitet wurde.
  5. Wenn man die Erde mehrere Jahre die richtige Behandlung gibt, und die Pflanzenteile zerkleinert und in die Erde arbeitet, wird man weniger Düngemittel anwenden brauchen.
    Die Gruppe der Teilnehmer nachmittag war bedeutend kleiner als vormittags, teilweise, weil die Anwesenden weniger anwendbar lernten als erwartet.
    Dieses ist immer wieder ein Problem wenn Akademiker über den Ackerbau erklären. Der Landwirt, der ständig auf dem Feld arbeitet, sieht die Sachen oft ganz anders und versteht die Erklärungen der Personen oft nicht, die mehr aus „Büchern gelernt“ haben.
Agronomen erklärten den Wert von organischen Material in einem Boden der fruchtbar sein soll. In einem gesunden Boden lehren Micro-und

Wenig Interesse für Seguro Popular

Angestellte von Seguro Popular befanden sich zwei Tage lang im Kolonieshaus von Low Farm, um den Menschen die Gelegenheit zu geben, sich im Seguro Popular einzuschreiben oder die Zugehörigkeit zu erneuern. Auch wurde die Gelegenheit gegeben einen Ausweis (Credencial) für Kinder zu erhalten, damit die Kinder einen legalen Ausweis haben können.
Doch war wenig Nachfrage. Am ersten Tag, den 17. Dezember erschienen etwa 6 Personen. Am folgenden Tag war es etwas mehr, aber immerhin auch nur wenige.
Das Seguro Popular ist ein Angebot von der Regierung, die ermöglichen soll, dass alle Mexikaner Zugang zu medizinischer Betreuung haben können.
Die meisten Kinder in Mexiko können einen Personalausweis von der Schule erhalten, doch Schulen, die in der SEP in dem Regierungssystem eingeschrieben sind, können keinen solchen Ausweis erhalten. Für diese ist es ein gutes Angebot, einen Ausweis vom Seguro Popular zu erhalten.
Entweder waren die Menschen in den letzten Wochen vor Weihnachten zu beschäftigt, oder sie sahen es als unnötig an, diese Dienste kurz vor Weihnachten zu nutzen.

Weihnachts-programme sind ein großer Teil von Weihnachten in den Kolonien geworden

Ein Dezember ohne Weihnachts-programme? Undenkbar in den Mennonitenkolonien. Jede Schule bietet ein Programm, und zahlreiche Besucher genießen die Lieder, Gedichte und Geschichten.
Ein gutes Beispiel von solchem Programm wäre das in Gnadenthal vorgebrachte Programm. Über 200 Kinder von Kindergarten bis zu 7. Klasse brachten das Weihnachts-programm, und etwa _ Personen hörten zu. Es waren nicht nur die Eltern und Geschwister, aber auch die Gäste, die sich das Programm anhörten.
Es ist anspornend, den Inhalt der Lieder und Gedichte anzuhören, wenn solche große Schülermenge das Gelernte vortragen.
Jemand sagte mal, dass ein Weihnachtsprogramm der Test für einen Lehrer sei, ob er oder sie, bei den Eltern ankommt. Wenn ein Lehrer ein gutes Programm eingeübt hat, wird es sofort hoch von den Eltern geschätzt. Wenn dem so ist, haben die Lehrer auf dem Weihnachtsprogramm in Gnadenthal am 17. Dezember alle eine gute Note erhalten. Die Kinder sangen mit Begeisterung und stellten sich sehr gut erzogen und ordentlich auf.
Auch die Dorfschulen bringen ihre Weihnachtsprogramme am Abend, anstatt am Nachmittag, damit mehr Eltern und Freunde teilnehmen können.

Die Schüler der Komiteeschule aus Gnadenfeld brachten am 15. Dezember ihr Weihnachtsprogramm. Hier sieht man einige Lehrer, dem Direktor Benny Neufeld und einige Schüler.
Es ist beeindruckend wenn 211 Schüler zusammen ein Lied singen. Dieses sind die Schüler der Komitee Schule aus Campo 2A.
Die Lehrer der Komiteeschule von Gnadenthal hatten sich sehr angestrengt, ein erfolgreiches Weihnachtsprogramm einzuüben. Hier stehen sie mit dem Schulleiterpaar Benny und Maria Neufeld. An der Schule unterrichten 19 Lehrerinnen.
Nach den Vortragen des Weihnachtsprogrammes erhielten die Schüler ihre Weihnachtsgeschenke. Jede Klasse ging in ihr Klassenzimmer, wo sie die Geschenke auspacken konnten. Dieses ist die Klasse 6A.
Ein Gruppenfoto von einer Klasse ist immer viel wert. Die 7. Klassen der Komiteeschule aus Gnadenthal machte ein Foto bevor die Schüler ihre Weihnachtsgeschenke auspacken durften. Ihre Lehrerin ist Maria Peters (sitzend, rechts).
Der Chor von der Neues Leben Gemeinde aus El Valle hatte ein Weihnachtsprogramm eingeübt. Sie trugen dieses Programm an mehreren Stellen vor, einschließlich in Blumenort, wo diese Fotos gemacht worden sind. Der Chor wurde von einem großen Orchester begleitet. Es war zu merken, dass sie sich viel Zeit genommen hatten, das Programm einzuüben.
Der Chor von der Gemeinde Neues Leben aus der El Valle Kolonie brachte ihr Weihnachtsprogramm an mehreren Stellen vor. Viele Menschen erschienen zu den Programmen, wie auch in der EMB Gemeinde von Blumenort bei Cuauhtemoc.

Die Weihnachtsparade mit Lichtern und Schmuck fuhr von Cuauhtemoc bis zum Museum

Schon zum dritten Mal fand die Weihnachtsparade bei Cuauhtemoc statt. Über 20 Fahrzeuge und Trailer waren mit Lichtern und Weihnachtszenen geschmückt. Schon von weitem konnte man die Lichter sehen. Viele Familien und Unternehmen hatten sich sehr angestrengt, ihre Fahrzeuge zu schmücken. Die Lichter sollten die Freude der Weihnachtszeit ankündigen.
Verschiedene Szenen auf den Trailern sollten auch die Weihnachtsfreuden darstellen. In vielen Fällen waren es Bilder aus den biblischen Geschichten, andere aber hatten Darstellungen aus der modernen Zeit wie den Sankt Nikolas und andere Persönlicheiten.
Die Parade zeigte die fröhlichen Seiten von Weihnachten, welche weiter gegeben werden sollten.
Am Straßenrand hielten viele Fahrzeuge an, um die Parade zu sehen. Sie genossen die fröhlichen Darstellungen der Fahrzeuge und der Personen in der Parade.
Die Parade bestand aus 23 eingeschriebenen Fahrzeuge, aber man hatte den Eindruck, dass es mehr waren, denn die Transitos, die Ambulanz und die Feuerwehr hatten die Lichter an ihren Fahrzeugen so eingestellt, dass sie auch aussahen, als ob sie einen Teil der Parade waren.
Jedes Jahr ist die Beteiligung unterschiedlich doch die Organisatoren sind zuversichtlich, dass im nächsten Jahr bedeutend mehr Teilnahme sein wird, mit einem stärkeren Gewicht auf die wirkliche Weihnacht gelegt, die Geburt Jesu, bezeugt von den Hirten und den Weisen.


Viele Menschen halten am Wegrand an, wenn die Parade der „Desfile de Luces“ vorüberfährt. 23 geschmückte Fahrzeuge beteiligten sich am 7. Dezember an dieser Veranstaltung.
Das Interesse an der Weihnachtsparade wird jedes Jahr größer, immer mehr Fahrzeuge beteiligen sich, und werden zu diesem Zweck ausgeschmückt. Die Teilnehmer der Parade fahren von Cuauhtemoc bis zum Museum bei Kilometer 10 in der Manitoba Kolonie.

Dee Jefangne em Jefenjnis von Cuauhtemoc äarhilden ver Wiehnachten ne Moltied

Pancho Wiebe aus der Colonia El Valle wurde am 16. Dezember tödlich angefahren, als er abends zusammen mit seinem Freund Edgar Bartsch, (Sohn von Edward Bartschen) auf einer Straße gingen. Obzwar die Straße beleuchtet war, hatte der Fahrer sie nicht zeitig gesehen und fuhr Pancho an. Er starb sofort an den Verletzungen. Pancho war der Sohn von Jacob und Anna Wiebe. Pancho hatte ein Alter von fast 18 Jahren.

Dit 4. Joa hinjainaunda word dee Jefangne von daut Cereso Jefenjnis ne Moltied too Wiehnachten von eene Grupp Mennoniten fäabereet. Fe dee Jefangne wia daut ne besondre Freid, daut see eenmol aula eene vollstendje Moltied kräjen. Dit Joa wie daut Discofleesch met Salsa un Guacamole, un dann noch in poa Kueken un eenen Aupel.
Em Jefenjnis send emma meeja Jefangne. Ver dree Joa wieeren doa in bät äwa 290 Jefangne, een Joa lota wieeren so bie 300, dann aune 2018 wieeren aul 320 un nu disse Wiehnachten wieeren doa aul 380.
Daut es emma wada ne eenmolje Äarfoarung den Deenst too doonen. Dit Joa feeld dee Grupp sich besondasch wellkum. Dee Oabeida un dee Jefangne wieeren behelplich wua see blooß kunnen.
Woo rannt soon Dach auf?
Dit Joa wia daut aum 19. Dezamba aus daut Äten jeboden word. Daut mot aules verhäa berät woaren. See velangen dee Aunfroag schreftlich met dee Numes von aul dee, waut sich doa em Jefenjnis bedeeljen un uck waut see met nenn nämen wellen fe dit Programm.
Aus dee Dach dann bat doa wia, fueren dee dree Frues waut daut Äten reeden wullen doahan. See neemen dee Discos met. Daut mot aules bie eene Däa aufjelot, waut see „Aduana“ nannen. Doa unjasakjen dee Aunjestalde daut un droagen daut en dee Kjäakj nenn. Dee Frues motten derch ne Kontroll derch, wua see äare Celulares, un aules aufjäwen motten, waut von Metol es.
En dee Kjäakj wieeren miere Oabeida waut fuets reed wieeren toom halpen. Daut Äten mot aula reiw metjenumen woaren, un doa em Jefenjnis jereet woaren. Daut dieet in Stoot, daut aula too reeden un en dee Discos too broden
Nomedach fueren dee Manna doa han un brochten in Programm. Too Clock 4:00 vesaumelden sich dee Jefangne buten opp den Basketbaulplautz. Daut wie beendruckend too seenen, dee äwa 300 Manna en greiwe Kjleedie, waut doa stunden un oppmoakjsam horchten waut jeboden word.
Too ieescht fetald Bram Siemens in Stotskje un äarkjläad, wuarom soont jedonen word, nämlich toom dee Jefangne dee Wiehnachtstiet too vescheenren un äant daut Jefeel jäwen, daut see nich vejätne Menschen send. Hee betoond dee Wichtikjeit von Hebräer 10 Varsch 24, wua daut oppfodat, eena den aundren aunspornen toom goodet doonen. Eena saul waut ve den aundren toom äwajen han.
Rolando Martens sung mieere Wiehnachtsleeda, un Abram Wiebe fetald sien Zeichnis. Hee fetald von sien Läwen, woo Jesus am von sien schlachtet Läwen hafd frie jemoakt un woo hee nu en dee Hupninj em Harrn läwen kaun.
Disse Wieed sullen dee Jefangne halpen, woo hee sien Läwen haud frie jemoakt un woo hee nu en dee Hupninj em Harrn läwen kaun.
Disse Wieed sullen dee Jefangne halpen, äa Läwen uck dem Harrn too äwajäwen.
No daut Programm von in bät äwa ne haulwe Stund jinjen dee Jefangne en äare Jebieda nenn. Doa send twee groote Jebieda. En jieda Jebied wonen bie 198 Manna. Doa word äant dann daut Äten servieet.
Waut oppfaulend wia, woo goot see sich oppstalden un woo aunstendich see wieeren. Eena haud werkjlich nich den Endruck daut dit Vebräakja wieeren.
Dee Grupp, waut dee Moltied doa hanbrocht wieren Abram und Neta Wiebe, Johan und Anna Neufeld, Bram und Ruth Siemens und Rolando Martens

Buschfeuer nahe Sydney 300.000 Hektar stehen in Flammen

Sydney verschwindet im Rauch, immer mehr Buschfeuer verschmelzen in Australien zu einem «Mega-Brand». Aus einem Wildpark mussten 300 Tiere in Sicherheit gebracht. Die Feuerwehr steht den Flammen zunehmend machtlos gegenüber.
Nördlich von Sydney haben sich mehrere Buschfeuer zu einem riesigen Flächenbrand vereint, dem die Feuerwehr machtlos gegenüber steht. Eine Gesamtfläche von 300.000 Hektar stehe in Flammen, sagte der stellvertretende Brandschutzbeauftragte des Bundesstaats New South Wales, Rob Rogers.
Die Feuerwehr könne nichts mehr unternehmen, um die Brände zu löschen, sagte Rogers. «Sie werden solange brennen, bis sich die Bedingungen verbessern, dann werden wir wieder unser Bestmögliches tun, um sie unter Kontrolle zu bekommen. Die Feuerwehr tue aber alles, um wenigsten Menschenleben und Privateigentum zu schützen.
Sydney, rund eine Autostunde von dem Brand entfernt, war erneut von einer giftigen Rauchwolke eingehüllt.
Kleine Feuer wachsen zu «Mega-Brand”
Nach Angaben des Vize-Brandschutzbeauftragten wuchsen mindestens acht kleinere Feuer zu dem «Mega-Brand» zusammen. Aus dem Walkabout Wildlife Park wurden vorsorglich 300 Tiere in Sicherheit gebracht, darunter Eidechsen, Pfauen, Beuteltiere und Australische Wildhunde.
Brände breiten sich «extrem schnell» aus
Buschbrände sind in Australien an der Tagesordnung. Die Brandsaison setzte allerdings in diesem Jahr früher ein.
Der oberste Brandschützer von New South Wales, Shane Fitzsimmons, warnte vor den Folgen einer «weitreichenden Dürre». Der Feuchtigkeitsmangel führe dazu, dass Brände schnell entstünden und sich «extrem schnell» ausbreiteten.
Seit dem Beginn der Brandsaison im September wurden mehr als 600 Häuser verwüstet, sechs Menschen kamen ums Leben.

Mord an LeBaron Frauen und Kinder noch nicht gelöst

Eine Gruppe der LeBaron Familie traf sich für zwei Stunden lang mit dem Präsidenten von Mexiko, Manuel Lopez Obrador (AMLO). Er versprach, dass der Fall untersucht werden würde, und dass die Schuldigen würden festge-nommen werden.
Drei Personen wurden bereits festgenommen, die beschuldigt werden, die drei Frauen und sechs Kinder getötet zu haben. Doch die Angehörigen und Freunde der Festgenommenen behaupten, dass die drei Unschuldig sind, und nur festgenommen wurden, dass die Polizei den Schein geben wolle, etwas getan zu haben.
Die Angehörigen sperrten Wege bei Janos zu und verlangten, dass die Gefangenen frei gelassen werden sollten.
Die USA macht auch Druck auf Mexiko, das Problem zu lösen. Die US-Regierung bot auch an, Polizisten zu schicken, um zu helfen, den Fall der Morde zu lösen, doch das Angebot wurde abgelehnt. Mexiko will keine bewaffneten Personen ins Land lassen, meinte der Präsident Andres Manuel Lopez Obrador.

AIMAP koordiniert weiterhin die Hilfe für vier Kinderheime und ein Altersheim

Seit 2009 koordiniert AIMAP die Hilfe an Kinderheime und Altersheime in der Umgebung. In den ersten zwei Jahren waren es zwei Heime, das Altersheim von Gomez Farias, El Buen Samaritano, und das Kinderheim von La Junta, Gotitas de Miel. Dann wurden drei weitere Heime hinzu getan, nämlich die Heime von Creel, Bocoyna und Santa Lucia.
AIMAP selber hilft kein Heim, aber bittet einzelne Gemeinden und Kolonien, die Lebensmittel zu den Heimen zu bringen. Personen aus den Gemeinden und Kolonien bringen die Produkte selber zu den Heimen und können persönlich sehen, wie es in den Heimen aussieht.
Als AIMAP im Jahre 2009 gegründet wurde, war dieses gerade eine der Absichten, dass das AIMAP Komitee selber kein Geld oder Sachen hantieren würde, sondern dass die Gemeinden selber hinfahren würden, und so die Lage der Heime selber kennen lernen könnten. Es wird hoch geschätzt, wenn Gruppen aus den Gemeinden, sei es Familien oder Jugendliche zu den Heimen fahren, und Gemeinschaft mit den Kindern haben.

Em Kjinjaheim von La Junta send aul äwa 40 Kjinja

Daut wia ve ons aul opp Vaspa, aus wie väaje Meddwäackj no daut Kjinjaheim El Abrigo en La Junta fueren.
Fe äant em Heim wia daut uba noch mau jrots Meddach. Dee Schoolkjinja wieren jrots ver in Stotskje tus von de School, un wullen äten. See stunden krakjt reed toom dit Äten holen, aus wie nenn kjeemen. Dee Kjinja veleeten äaren Plautz un kjeemen ieescht ons aulem met de Haund bejreeßen. Dann jinjen see wada trij no äaren Plautz dit Äten holen.
Aus see daut Äten jeholt hauden, wachten see bat dee aula reed wieeren, om ieescht too bäden. Aula wieeren see ruhig. Kjeena zankt. See scheenen aula tofräd too sennen.
Adolfo Balderas es dee Heimvoda. Hee un siene Fru Rocio Castillo send doa Heimelren von dee 2016. Aus see doahan kjeemen, wieeren doa kjeene Kjinja. Daut Heim wia verhäa daut Gotitas de Miel. Daut word too jemoakt und derchjeobeit.
Aus daut wada upjemoakt word, heet daut El Abrigo, dee Räajenschorm. Daut Heim saul dee Kjinja en Schutz jäwen, so aus in Räajenschorm, so aus in Räajenschorm Schutz jeft jäajen naut räajnen.
Bie langsam kjeemen doa Kjinja nen. Boold wieeren daut 10, dann uck aul äwa 20 un nu hant see doa 42 Kjinja.
Daut Kjinjaheim haft en Hof von mieere Hekta groot. Den Hof brucken see nich blooß toom spälen, uba see hant doa uck veschiedne Tieren. See hant doa in Häatkje Schup. Em Somma kjennen dee Schup doa fein grosen, uba motten doch in grootet Poat em Joa jefodat. See wudden jieern noch meeja Schup han. Dann wudd daut fein sennen, wann äant wudd met Fooda fe de Schup jeholpen woaren. Tweinje, oda „manchado“ Schaublen kun ne Help sennen.
See hant doa uck Künen, Heena, Husen un aundre Tieeren. Dit hant see nich blooß wäajen daut Fleesch, uba uck daut dee Kjinja meeja lieeren. See lieeren dee Veauntwuedung, dee Tieeren pinkjtlich too besorjen.
Daut Kjinjaheim El Abrigo schauft toop met daut Komitee von Servicios Sociales, dit selfsje Komitee waut den Friedensplatz, det Unser Hoffnungsheim un aundre leiden deit. Dee Leida von daut Komitee es Ernie Neufeld.

Nach dem Schulunterricht haben die Kinder im Kinderheim schon einen großen Hunger. Dennoch sitzen sie geduldig bis sie zusammen gebetet haben. In dem Kinderheim El Abrigo von La Junta sind 42 Kinder unter gebracht. Gemeinden aus den Kolonien von Cuauhtemoc bringen ihnen abwechselnd jeden Monat Lebensmittel. Dieses ist koordiniert von AIMAP.
Adolfo Balderas, Heimvater des Kinderheimes El Abrigo in La Junta, steht neben dem Holzofen, mit dem sie das ganze Heim heizen. Mit Ventilatoren wird die warme Luft durch das ganze Heim verteilt, wie ein Furnace. Da sie billig Brennholz erhalten, können sie sehr billig heizen. Der Ofen wurde speziell für sie hergestellt.
Rocio Castillo, Heimmutter im Kinderheim El Abrigo, hilft den Kindern mit der Heimarbeit, die sie für die Schule machen müssen.
Adolfo Balderas, seine Frau Rocio Castillo und einige Kinder des Kinderheimes El Abrigo von La Junta stehen draußen vor dem Heim. Sie hatten den Schafen etwas Futter gegeben. Die sind gut gefüttert und zufrieden.

Weihnachtsumzug in der Manitoba Kolonie

Es war das dritte Mal dass ein Lichter Umzug (Desfile de Luces) von Cuauhtemoc bis zum mennonitischen Museum stattfand. Eine ganze Reihe von Fahrzeugen plante die Fahrt, der den Hochweg entlang führte. Über 20 Personen hatten sich angemeldet, um sich zu beteiligen.
Die Absicht ist, die Gegend in ein gutes Licht zu stellen, da meistens über die Unsicherheit gesprochen wird. Dieses soll zeigen, dass hier auch fröhliches stattfindet, meinte Helmut Reimer, einer der Organisatoren.
Der Umzug wird organisiert vom Museum und Microtel aus.
In der nächsten Ausgabe der Rundschau wollen wir einige Bilder von dem Umzug veröffentlichen