Rüstzeit für Prediger in Ruidoso

Die Prediger der CMM und CME Gemeinden fuhren vor ein paar Wochen nach Ruidoso, um dort sich über verschiedene Themen zu unterhalten. Es waren Prediger aus verschiedenen Kolonien aus Chihuahua, Tamaulipas, Durango, Seminole und Kansas zugegen.
Man könnte sich fragen, warum Prediger sich an einer Rüstzeit beteiligen würden, da sie doch die Männer sind, die das Wort Gottes verkündigen und die Antworten haben müssten. Doch wenn man hört, was die Themen waren, erkennt man den Sinn und Nutzen von so einer Rüstzeit.
Das Thema war: Dienet dem Herr in Frieden und mit Freuden. Um in Frieden und mit Freuden zu dienen, muss man selber diesen Frieden erfahren haben wie auch die Überzeugung, mit Freunden dienen zu wollen. Auch wurden Ideen mit gegeben, wie man diese Freude und Frieden immer wieder erfrischen und bewahren kann.
Doch ist es nicht leicht, immer wieder diesen Frieden und Freude zu haben, und dieses weiter geben. Es wurde darüber gesprochen, was diese Freude und Frieden wegnehmen oder stören kann.
Auch wurden Ideen gegeben, wie man diesen Frieden und diese Freude übermitteln kann, und ihn an die Gemeinden und andere mitgeben kann.
Die Rüstzeit war sehr aufbauend. Prediger erfahren, wie es den anderen Predigern geht und man kann durch Gedankenumtausche viel lernen und den Kontakt unter den Gemeinden stärken.

Dieses sind die Prediger, die sich an der Rüstzeit in Ruidoso beteiligten. Es sind Prediger der CME und CMM aus Mexiko und den USA.

Geschäfte am Corredor Comercial Manitoba könnten teuer bestraft werden

Von der Umwelltabteilung (Ecologia) werden Unternehmen und Geschäfte am Corredor Comercial Manitoba und in den Dörfern untersucht, ob sie die gesetzlichen Vorschriften erfüllen. Wenn nicht, dann kann eine hohe Geldstrafe folgen. Ein Unternehmen musste bereits eine Strafe von 50 000 Pesos zahlen andere erhielten auch schon ihre Strafzettel.
Doch die Frage, die man sich sofort stellt, ist ganz einfach: Was wird verlangt? Was sind die Vorschriften?
Die meisten Geschäftseigentümer und Unternehmer wissen nicht, was alles verlangt wird, und können daher nicht die Einrichtungen so machen, wie es verlangt wird.
Um diese Informationen zu geben bietet ACM eine Informationssitzung bei der UCACSA jetzt Freitag, den 4. Oktober.
Adriana Jaidar will genau erklären, was gesetzlich verlangt wird, und was man machen sollte, wenn die Inspektoren ihren Besuch abstatten.
Um diesen Vortrag beizuwohnen, soll man sich anmelden. Da es mit Unkosten verbunden ist, verlangt die ACM einen Beitrag von 500 Pesos. Für diesen Beitrag können aber zwei Personen vom Geschäft dabei sein.
Mit der Information, die gegeben wird, könnte man eine hohe Geldstrafe vermeiden, da man die Vorschriften Zeit Nachkommen kann.
Die Information soll um 9:00 Uhr gegeben und eine Dauer von etwa zwei Stunden haben.
Anmelden kann sich an die Nummer 625-125-9509, oder im E-mail auf hdyck@acmanitoba.org.

Tausende Hektar in El Valle wurden vom Hagel beschädigt

Mehrere Tausend Hektar wurden am 25. September vom Hagel beschädigt. Hunderte Hektar wurden ganz zerstört, viele 80 bis 90 Prozent und einiges bis 20 Prozent.
Es war ein angenehmer Tag. Am halben Nachmittag teilte jemand aus Nuevo Casas Grandes mit, dass dort Unwetter sei. Von El Valle aus könnte man in der Ferne die Wolken sehen, doch sah es nicht besonders nach Regen aus. Etwas später zogen dunkle Wolken auf und es fing an zu regnen und zu hageln.
Besonders schwer betroffen sind die Felder zwischen dem Zentrum von der Colonia El Valle und der Pestañas Kolonie.
Frühere Berichte lauten, dass Zwiebelfelder, Chilefelder und Bohnenfelder ganz zerstört wurden. Auch einige Baumwollfelder sehen so beschädigt aus, dass man sie nicht abernten wird. Die Sorgofelder sehen aus der Ferne nicht so schlecht aus, doch wenn man sie aus der Nähe besichtigt, sieht man, dass die Körner bis über 80 Prozent abgeschlagen sind.
Nussbäume haben einen doppelten Schaden erlitten. Die Frucht ist beschädigt, viele Nüsse sogar abgeschlagen. Die Ernte ist sehr verkleinert. Doch sind die Bäume auch beschädigt. Es kann einige Jahre dauern, bis die Bäume sich ganz erholt haben werden.
Die Schäden vom Hagel steigen auf mehrere Millionenen Dollar. Für viele Felder hatten die Eigentümer Versicherungen gekauft, doch andere hatten sie nicht versichert.

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Es ist möglich dass der Hagel diese Baumwollbälle und die Pflanzen in El Valle so stark beschädigt hat, dass es sich nicht lohnen wird, sie abzuernten.
Dieses ist dasselbe Bohnenfeld. Das erste wurde vor zwei Wochen gemacht, eine Woche vor dem Hagel. Das andere Bild wurde am Tag des Hagels, den 25. September gemacht. Das Feld gehört Jacob Enns. Der Verlust, den so ein Hagel anrichten kann, ist sehr groß. Fotos: Jakob Enns
Die Landstraße die von El Valle nach Pestañas führt, war am 25. September so sehr vom Hagel bedeckt, dass man meinen könnte, es habe geschneit. An beiden Seiten des Weges floss ein Strom Wasser. In der Nähe von einem Chilefeld flossen vom Hagel abgeschlagene Chiles mit.

Die Regen bleiben fern von Zacatecas

Zwar hat es auf einigen Stellen in Zacatecas in den letzten Wochen etwas geregnet, doch im Ganzen herrscht in diesem Sommer die Dürre.
In der La Honda Kolonie regnete es vor fast zwei Wochen, aber nur in einem Dorf in Campo Nummer 4. In den anderen Dörfern regnete es nichts oder mindestens so wenig, dass es den Pflanzen nicht bedeutend half.
Die Gefühle der Landwirte über ihre Situation beschrieb ein Bürger aus der Kolonie. Seine Beschreibung lautete: Traurig.
Die Einwohner der Kolonie und Umgebung machen sich Gedanken, wo von sie in den kommenden Monaten leben werden, wenn es so trocken ist. Auch wenn es jetzt noch regnen würde, erwartet man keine gute Ernte, weil die Pflanzen zu sehr verbrannt und vertrocknet sind.
Während ich diesen Artikel schrieb, erhielt ich (am 25. September) in einem Text (Mensaje), dass es in Campo 15 La Honda schön regnete.

Trockenster Sommer in den Ojinaga Kolonien

Im Jahre 2011 hatte es auf dem nordöstlichen Teil von Oasis im ganzen Sommer nur etwa ein Zoll geregnet, doch weiter südlich hatte es mehr geregnet.
In Nueva Holanda und Los Cienes hatte es damals von drei bis sieben Zoll geregnet. Es war ein trockenes Jahr.
Doch in diesem Jahr hatte es bei Ende September in der ganzen Oasis und Nueva Holanda Kolonie nur einen Zoll geregnet, mit der Ausnahme von einigen kleineren Flächen, wo es mehr geregnet hat.
Es ist in den Kolonien sehr trocken. Land, das nicht bewässert wird, sieht öde und kahl aus. Die Natur sieht leblos aus. Da es in diesem Sommer durchschnittlich warmer war und die Luft zudem noch trockener, reichte das Bewässerungswasser nicht so gut aus. Ein Problem war allerdings, dass viele Landwirte merkten, dass der Wasserspiegel in den Brunnen weiter fiel und das Wasser knapper wurde.
Die Felder sehen sehr unterschiedlich aus. Es gibt Felder, die aneinander liegen, eines sieht vielversprechend aus, das andere viel kleiner und weniger versprechend. Die Ursache sind die unterschiedliche Wassermengen, welche die Brunnen liefern.
Die Landwirte, die Baumwolle geackert haben, hoffen zudem auf eine Verbesserung des Baumwollpreises, der in diesem Jahr besonders billig geworden ist. Die Leinwand Hosen (Jeans), die aus Baumwolle gemacht werden, halten aber ihren teuren Preis, werden sogar noch teurer.

Die Menge des Grundwassers in Oasis wird immer weniger. Es gibt Felder, für die nicht genügend Wasser vorhanden war, doch für andere Felder war mehr Wasser vorhanden. Diese Felder liegen aneinander Die kleingewachsene Baumwolle gehört Abram Zacharias und die größer gewachsene gehört Abram Dyck.
In den Kolonien von Oasis und Nueva Holanda hat es in diesem Sommer ungewöhnlich wenig geregnet. Wenn es regnete, dann meistens nur 2 bis 3 Zehntel Zoll. Insgesamt haben sie an den meisten Stellen nur etwa einen Zoll Regen erhalten. So trocken war es da noch nie, seitdem die Kolonien gegründet wurden. Außerdem war es in diesem Sommer heißer als gewöhnlich. Doch am 21.-22. September regnete es über zwei Zoll.

Festival de las 4 Culturas en Nuevo Casa Grandes, Chih.

Frauen aus den vier Kulturen sangen ein paar Lieder auf dem Festival de las 4 Culturas in Nuevo Casas Grandes. Sie sind Silvia Chinolla, Chinesin, Claudia Madrid, Meztizza, Matilda Dyck, Mennoniten und Janessa Stout, Mormonin. Dieses sind die vier Kulturen, die in Nuevo Casas Grandes stark vertreten sind. Chinesen gibt es da etwa 300 Familien. An dem Festival beteiligten sich viele Personen. Mennoniten aus den verschiedenen Kolonien kamen und machten mit.
Mit diesem Buggy aus Sabinal fuhren die Jungens gerne mit auf dem Festival de las 4 Culturas in Nuevo Casas Grandes.
Am 31. August fand in Nuevo Casas Grandes das jährliche Festival de las 4 Culturas statt. Aus jeder Kultur waren da Personen, die typisches Essen zubereiteten. Anna Dyck macht hier „Schmauntfett“ und Maria Neufeld bratet Warenikje.

Rebüsenfast en dee Pestañas Kolonie

Eenmol det Joa jeft daut en dee Pestañas Kolonie en Rebüsenfast. Aule Birja von dee Kolonie sent enjeloot.
Om waut jeit daut opp soon Rebüsenfast, aus see doa den 6. Septamba hauden? Daut jeit en ieeschte Linie om Jemeenschaft han. Eenfach toopkumen un romdriewen, und dann uba noch scheen äten.
Dann es dee Froag, waut bie Rebus bie paußt. Meist jiedamaun wudd sajen: Rollkueken. Daut stemmt uck. Uba waut noch seeja fein doa bie paußt, sent dee typisch mexikaunische Chiles Rellenos. Soont jeft aul ne typische mexikaunische-mennonitische Mooltied.
Äwa 150 Personen wieeren too daut Rebusenfast jekumen. Daut wia ne scheene Tiet fa de Aunwesende. See hauden ne werkjlich scheene Tiet.
Soon Fast febinjt de Kolonie. Daut es waut besondret fe dee Menschen, un see freijen sich doatoo, uck wann daut en bät Oabeit es, daut aula reed moaken un dann noch oppriemen.

Boomwoll woat no fief Landa vekoft

En Mexiko woat väl Boomwoll produzieet. Von disse Boomwoll woat 69 Prozent em Estado Chihuahua produzieet. En Chihuahua worden en dissem Joa 170 000 Hekjta Boomwoll jeplaunt. Dit bediet ne goode Ennum fe Chihuahua. Leida es dee Pries nu tsimlich läach, uba de Foarma hupen, daut de Pries noch stiejen woat. De weinichste Foarma hant fe äare Boowoll en Vetrag (Contrato) rutjenumen aus dee dieera wia, un woaren nu mäajelja wies weinja fe de Boomwoll kjriejen.
En deel Boomwoll woat nom Utlaund vekoft. Dee Lenda, wua det mieschte han vekoft, send de Stets, Nicaragua, Pakistan, China un Guatemala.

Nach dem Feuer arbeitet man wieder in der Schlachterei Chorti im Chaco

Vor einem halben Jahr brannte ein großer Teil der Schlachterei Chorti in der Menno Kolonie im Chaco Paraguays nieder. Besonders betroffen war die Abteilung, wo das Fleisch verarbeitet und eingepackt wurde, wie auch die Kühlkammern. Der Schaden an den Einrichtungen betrug rund 23 Millionen Dollar. Außerdem verbrannten noch Fleischprodukte im Wert von fast zwei Millionen Dollar. Den letzten Betrag hat die Versicherung schon bezahlt, wie auch einen Teil der Bauschäden.
Da die Schlachterei vor dem Feuer schon plante, anbauen zu wollen, hatten sie schon die Maschinen dazu gekauft. Da diese Maschinen nicht vom Feuer beschädigt wurden, konnte man ganz schnell wieder einrichten, um mit dem Schlachten zu beginnen. 33 Tage nach dem Feuer schlachtete man schon 300 Rinder pro Tag, und jetzt schon 400. Im Oktober erwartet man schon wieder 600 Rinder pro Tag zu schlachten. Dieses wäre dann halb so viel als vor dem Feuer geschlachtet wurde.
Der neue Bauplan, um alles ganz aufzubauen ist noch nicht fertig. Man weiß noch nicht genau wie groß man bauen sollte. Dieses soll in Kürze beschlossen werden. Solchen Beschluss macht man als Kolonie, da die Schlachterei ein Koloinesprojekt ist.

Trockenes Wetter in Tamaulipas

Eigentlich sollten die Felder jetzt im grün stehen, doch bei Gonzales, Tamaulipas, sind viele Felder grau, die kahle Erde ist zu sehen. Es hatte an einigen Stellen gut geregnet, an anderen noch nicht. Einige hatten schon gepflanzt, doch wurde es dann so trocken, dass die jungen Pflanzen dann starben.
Es dunkelt öfters, doch ziehen die meisten Wolken über die Kolonie, ohne dass es regnet.
Es gibt, wie schon gesagt, einige Felder, die beackert wurden, die werden wieder „umgearbeitet“, doch andere sehen noch an, ob es in Kürze noch regnen wird, damit die Pflanzen weiter wachsen. Andere warten noch auf die Regen, um einzuackern, weil es auf ihren Feldern noch zu trocken ist.

Jeweenlich wudden dee Bueres en Tamaulipas gleichen em Juni oda Juli too ackren, oda latstens em August. Uba in dee mieschte Darpa en Gonzales wia daut dit Joa soo dräch, daut see nich plaunten kunnen, oda see mussten daut Jeackade fresch romoabeiden, wiels daut blooß nich jewossen haud. Hia plaunt Diedrich Fehr noch Sorgo, uck wann daut mau seeja afens naut es, en dee Hupninj, daut dit noch fein naut woaren woat.