300 Kilometer mit dem Fahrrad nach Oasis

Kurz vor 5:00 Uhr morgens began die Fahrt mit dem Fahrrad nach Oasis. Die Abfahrt war bei Kilometer 8 am Corredor Comercial Manitoba.
Es war ein kalter Morgen mit einer Temperatur von ein paar Grad unter Null. Ein leichter Wind aus dem Süd-westen erschwerte die ersten acht Kilo-meter, die in den Süden gingen. Das Gesicht fühlte etwas betäubt an von der Kälte. Doch als die Fahrt Richtung östlich wendete war die Kälte schon erträglicher.
So began die Fahrt von Abram Siemens als er am 13. März nach Oasis fuhr. Am Tag vorher blies der Sturm aus dem Westen, und am Nachmittag schneite es sogar noch etwas. Die Organisatoren der Steinreich Bibel-schule erwägten, ob die Fahrt auf einen anderen Tag verlegt werden sollte. Doch Siemens meinte, es sei am besten, den vereinbarten Tag einzuhalten.
Nach einem langen Tag von 13 Stunden etwa um 6:00 Uhr nachmittags kam Siemens am Ziel an. Davon fuhr er etwas über elf Stunden. Fast zwei Stunden brauchte er für Pausen, um zu essen und auszuruhen.
Welches waren die besten und welches die schwierigsten Strecken?
Eine der schwierigsten Strecken war die erste. Die acht Kilometer gegen den kalten Wind. Es fuhr sich schwer, und die Frage stieg hoch, ob die Beine den langen Tag aushalten würden. Doch da der Wind sich legte, wurde die Fahrt leichter und der Mut größer. Doch als ich nach 45 Kilometer bei der Caseta de Cobro ankam, konnte ich noch nicht klar sprechen, das Gesicht war von der Kälte noch etwas steif.
Eine der besten Strecken war die Strecke von Kilometer 35 (nahe dem Entronque nach Parral) bis Chihuahua. Hier blies der Wind von hinten, und es ging leicht abwärts, für etwa 25 Kilometer. Hier fuhr ich eine Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 45 Kilometer die Stunde. Wenn der Wind die ganze Strecke so helfen könnte, wäre es leicht gewesen.
Doch von Chihuahua nach Aldama herrschte fast Windstille, und zudem aus dem Süden. Der leichte Wind bremste sogar ein bischen. Dann von Aldama wurde es schwer. Als ob der Körper an Kraft verlor. Die Hände wurden müde von sich auf der Lenkstange zu stützen. Hier fing ich an zu zweifeln, ob ich es bis Oasis schaffen würde. Doch nach einer Weile, etwa anderhalb Stunden von Chihuahua merkte ich, dass von Aldama östlich eine leichte Steigung war. Später gings mehr abwärts und der Wind drehte sich nach Westen. Jetzt ging es besser.
Die schnellste Strecke war von Kilometer 10 auf dem neuen Hochweg nach Oasis bis Kilometer 39, ein paar Kilometer vor der Caseta de Cobro. Hier ging es leicht abwärts und mit dem Wind im Rücken. Diese Strecke von 28 Kilometern dauerte nur etwas über 35 Minuten.
Bei der Caseta de Cobro machte ich eine Pause. Von da sind noch mehrere leichte Steigungen, die erste schon von der Caseta de Cobro. Aber ironischerweise war es die Strecke, die berauf geht, die besonders gut ging. Ich merkte, ich hatte noch bedeutend mehr Kraft als erwartet. Diese Beobachtung gab Selbstvertrauen.
Schwer wurden die letzten 20 Kilometer. Ein starker Wind blies von der Seite und bremste mehr als das er half. Doch erstlich, kurz vor 6:00 Uhr erreichte ich die Algodonera El Oasis.
Was nimmt man an so einem Tag zu sich? Es ist wichtig, dass man regelmäßig trinkt, während der Fahrt hatte ich etwa 5 Liter getrunken. Einen Saft, in dem etwas Potasium und anderes gemischt ist, um Krämpfe vorzubeugen.
Das Essen während dem Tag bestand aus Brötchen mit Erdnussbutter und Honig, Bohnen und Bananen.
Um diese Fahrt zu machen, hatte ich für drei Monate von 4 bis 6 Stunden die Woche geübt. Die Beine also waren das Fahrradfahren ziehmlich gewöhnt.
Am Ziel angekommen, hatten Personen der CME Gemeinde ein leckeres Abendessen zubereitet, einen Disco für Tacos.
Überraschenderweise fühlte ich mich am folgenden Tag gut, und hätte schon wieder eine längere Strecke fahren können.
Die Fahrt machte ich aber nicht zum Vergnügen. Es war ein Weg um Geld zu sammeln. Das Studentenkomitee der Steinreich Bibelschule bat mich diese Fahrt zu machen. Sie wollten Geld für mehrere Zwecke sammeln. Sie baten viele Menschen um eine Spende für jedes Kilometer den ich fahren würde. Einige versprachen 5.00 US Dollar pro Kilometer, andere 10.00 Pesos oder auch weniger. Das Geld ging für mehrere Zwecke. Der größere Teil ging für den Bau von einen Gebäude bei der Bibelschule, ein Teil für Kinderheime der Mexikaner, wie zum Beispiel nach La Junta, und ein Teil ging für Chispas, ein Programm, das in mexikanischen Schulen vorgetragen werden soll, um für ein sauberes moralisches Leben aufzufordern.

Gutes im Herzen behalten eine weise Geschichte

Zwei Freunde wanderten durch die Wüste. Während der Wanderung kam es zu einem Streit und der eine schlug dem anderen im Affekt ins Gesicht.
Der Geschlagene war gekränkt. Ohne ein Wort zu sagen, kniete er nieder und schrieb folgende Worte in den Sand:
«Heute hat mich mein bester Freund ins Gesicht geschlagen.»
Sie setzten ihre Wanderung fort und kamen bald darauf zu einer Oase. Dort beschlossen sie beide, ein Bad zu nehmen. Der Freund, der geschlagen worden war, blieb auf einmal im Schlamm stecken und drohte zu ertrinken. Aber sein Freund rettete ihn buchstäblich in letzter Minute.
Nachdem sich der Freund, der fast ertrunken war, wieder erholt hatte, nahm er einen Stein und ritzte folgende Worte hinein: «Heute hat mein bester Freund mir das Leben gerettet.»
Der Freund, der den anderen geschlagen und auch gerettet hatte, fragte erstaunt: «Als ich dich gekränkt hatte, hast du deinen Satz nur in den Sand geschrieben, aber nun ritzt du die Worte in einen Stein. Warum?»
Der andere Freund antwortete: «Wenn uns jemand gekränkt oder beleidigt hat, sollten wir es in den Sand Schreiben, damit der Wind des Verzeihens es wieder auslöschen kann. Aber wenn jemand etwas tut, was für uns gut ist, dann können wir das in einen Stein gravieren, damit kein Wind es jemals löschen kann.”

Bilderbericht Israel

In Nazareth wohnten zur Zeit von Jesu Leben etwa Hundert Personen, heute sind es über 76,000. In der Gegend wird viel Ackerbau betrieben. Es ist eine sehr fruchtbare Gegend. Eine Gruppe Mennoniten besichtigten die Gegend vor fast einen Monat. Was ihnen auffiel war, dass der Verkehr ziemlich ungeordnet verlief. Es wurde über schräg gefahren, vorgedreht, viel gehupt (geblasen) und so weiter. In der Großstadt Jerusalem war der Verkehr bedeutend besser.
Fotos: Peter Enns
Gruppenbilder sind immer wieder von besonderem wert, wenn man als Gruppe eine Reise macht, um sich später zu erinnern, wer sich alle an der Reise beteiligte. Hier ist ein Bild, das in Israel gemacht wurde.
Das Tote Meer trocknet immer weiter aus. Zu wenig Wasser fließt in das Salzmeer hinein, da viel Wasser für Bewässerungen benutzt wird. Große Flächen liegen schon kahl, die vorher vom Wasser bedeckt waren. Für die Turisten ist dieses zu bedauern, da dieses eines der Sehenswürdigkeiten für sie ist, und die meisten Reisenden möchten gerne noch etwas im Toten Meer baden.
Die Mennoniten bestiegen den Ölberg, um von hier aus auf Jerusalem zu schauen. Unten sieht man das Kidron Tal bei Jerusalem. Das gelb-goldene Gebäude ist die islamische Mosche, die an der Stelle steht, wo einst der Tempel gestanden hat.
Dieses Bild wurde von dem Arbel Berg aus gemacht. Im Hingergrund ist das Galiläische Meer (See Genezareth) und die Stadt Magdala.
Eine Gruppe von 48 Personen von der Bibelschule aus Neustädt plus einigen Personen aus Kanada und den USA fuhren im Februar nach Israel. Hier sind sie auf dem Temeplhof in Jerusalem. Im Hintergrund sieht man das gelbliche Dach der Moschee des Islam, die gerade an der Stelle steht, wo der Tempel gestanden hat, und wo die Juden einen neuen Tempel bauen möchten.

Immer mehr Kinder werden im Therapy Centre geholfen

Dieses ist das Therapy Centre bei Kilometer 14, wo schon viele Kinder geholfen wurden, und noch viel mehr geholfen werden sollen. Es gibt viele Kinder, die man glaubt, hier geholfen werden können.
Dieses sind die Angestellte und Teilnehmer im Therapy Centre. Das Bild wurde während der Weihnachtszeit ge
Dieses sind die Angestellte und Teilnehmer im Therapy Centre. Das Bild wurde während der Weihnachtszeit gemacht.
Fotos: Lionel Schmitt
Dieses Gestell wurde gemacht, um Kinder eine Übung machen zu lassen, damit ihre Beine und Arme gestärkt werden. In diesem Fall hatte der Junge keine Kraft in den Beinen. Doch mit Übungen in diesem Gestell konnte er sich nach ein paar Monaten schon aufrichten und eine Minute stehen. Er entwickelt sich jetzt sehr zufriedenstellend.
Die Kinder mit speziellen Nöten machen verschiedene Handarbeiten damit sie sich besser entwickeln können.

Immer mehr Kinder werden im Therapy Centre geholfen

Vor etwas über einem Jahr wurde das Therapy Centre bei Kilometer 14 eröffnet. Anfänglich waren noch nicht Kinder, die zur Behandlung kamen. Der Behandlungsort war noch zu fremd und es fehlte auch noch an qualifizierte Arbeiter. Wenn ein Kind in der Lage ist, dass ihm spezielle Hilfe fehlt, muss man genau wissen, wie man hilft, damit es sich richtig entwickelt.
Um solche Kinder helfen zu können, lud man Elisa Guerra, aus Aguascalientes ein, um zu unterrichten, wie man solchen Kindern helfen kann. Sie zeigte eine Behandlungsmethode, die von einem Glenn Doman entwickelt wurde. Diese Doman Behandlung hat schon vielen Kindern sehr geholfen, sich besser zu entwickeln.
Nicht alle Kinder entwickeln sich gleich. Es gibt solche, die viele Bewegungen viel schlechter machen als andere. Einige können im Alter von zwei Jahren noch nicht sitzen. Andere liegen und können sich schlecht konzentrieren.
Wie stehen die Eltern zu solchen Kindern? Einige sehen keinen Sinn, sich die viele Zeit zu nehmen, die notwendig ist, dem Kinde zu geben, damit es sich entwickelt. Man glaubt, man hat nicht die Zeit. Vielleicht aber hat man auch nicht die Kenntnisse, solchen Kindern zu helfen, und sie bleiben einfach vernachlässigt.
Um solchen Kindern zu helfen, wurde das Doman Programm entwickelt. Es gibt Methoden, welche man anwenden kann, um solchen Kindern besser zu helfen. Es gibt Kinder, die haben einen guten Verstand, können aber ihr Wissen nicht in die Tat umsetzen, da ihr Körper nicht richtig darauf reagiert. Doch mit gewissen Bewegungen und Aktivitäten kann man dem Kinde helfen, sich zu entwickeln.
Um solche Hilfe zu bieten wurde bei Kilometer 14 ein Lernzentrum das Therapy Centre, errichtet. Hier kann man solchen Kindern helfen. Manch ein Kind kann jetzt schon besser gehen, oder besser die Hände gebrauchen oder gar besser sprechen als vor einigen Monaten. Dieses zu erreichen ist das Ziel des Therapy Centres.
Noch sind nicht so viele Kinder beteiligt als man helfen könnte. Am meisten hat man neun Kinder gehabt. Doch die Angebote, wie man den Kindern helfen kann, sind etwas fremd. Die Menschen müssen zuerst etwas bekannter damit werden. Das Ziel ist, langsam immer mehr Kinder zu helfen. Wenn man in vier Jahren von jetzt einen guten Grund haben könnte, mit einer regelmäßigen Gruppe von Schülern und Lehrern, dann sollte man zufrieden sein.
Es war ein gewagter Schritt, dieses Centre zu bauen. Die Notwendigkeit besteht zwar, aber die Hilfe, wie sie angeboten wird, ist noch etwas fremd. Doch je bekannter es wird, desto mehr Nachfrage wird es geben. Kinder, die in der Schule sehr langsam lernen, sollen hier geholfen werden können, wenn das Centre erst ganz fertig ist.
Doch bevor man weiter einrichten kann, soll die Bauschuld bezahlt werden. Ein Teil des Geldes des Ausrufe und Verlosung, die von Servicios Sociales Menonita angestellt wird, soll dazu benutzt werden.
Sobald genügend Geld vorhanden ist, soll noch mehr eingerichtet werden, einschließlich das Montessori Programm, dass mehr gezielt ist auf lesen und schreiben lernen.
Es kostet viel Anstrengung ein Kind richtig zu helfen. Für jedes Kind braucht es zwei bis drei Helfer. Wenn alles mit bezahlten Arbeitern gemacht werden soll, würde es sehr teuer kommen. Daher soll jedes Kind von einem Helfer begleitet werden, am besten von der Mutter, oder sonst jemand aus der Familie, oder auch eine angenommene Person, von der Familie aus angenommen.

Das Volleyball-Fest in im Rollen

Mit einem Schlag mit dem Ball begann das Volleyball-Fest am 2. März. Mit viel Begeisterung und hohen Erwartungen sind die jungen Spieler dabei. Jeder Teilnehmer träumt davon, wie der den Ball spielen wird, damit es einen Punkt für die Mannschaft gibt. Diese Begeisterung spornt die Spieler an, ihr Bestes zu geben. Dieses ist der Kern von einem Turnier, das die Menschen anlockt.
In diesem Jahr beteiligten sich 21 Mannschaften, davon 10 in der Fuerza A. Soviele Mannschaften waren es noch nie, seitdem dieses Turnier besteht.
Die Spiele sollen in der Sporthalle von Blumenau gespielt werden. Die Spiele der regulären Saison sollen an Sonnabenden abends gespielt werden, und die Finalspiele werden am Sonntag gespielt werden. Etwa 10 Wochen hält das Turnier an.
Die Mannschaften spielen jedes Mal zwei Spiele mit der gegnerischen Mannschaft. Es kann also ein Resultat von 2 Spiele zu 0, oder auch 1 zu 1 werden.
Für die Positionen kommen dann auch die Punkte in betracht, wenn Mannschaften dieselbe Zahl von Spielen gewonnen hat.
Das Niveau des Spielens wird ständig besser. Man kann merken, dass es immer mehr Spieler gibt, die sich von jung an mit dem Spiel vertieft haben und schneller auf den Ball und das Spiel selbst reagieren. Das Spiel wird immer taktischer und ist nicht nur ein Versuch, den Ball über das Netz zu spielen.
Das Komitee lädt alle Interessenten ein, sich die Spiele anzusehen. Die Spiele beginnen an Sonnabenden um 5:30 Uhr nachmittags.

Jeld saumlen fe Heima

Aun eenem Sindach, aus daut Wada fein wia, un aus Menschen enne Darpa bie Cuauhtemoc väl von dee Scheetarie en Rubio räden deeden, wua dee junga Herman Klosen too dood kjeem, passied en aundra truaje Faul. Een dietscha Jung spekjt en aundren met en Massa, daut dissa fuats storf.
Alex Niefeld wia met en poa Frind toop en Niehorst, Campo 13. Doa wia uck Joseph Milla. Doa wort en bät (oda seeja) romjespinnt. Alex säd waut too Joseph, waut dissa nich krajt vestonen kunn. Hee fua uba wajch doawäajens. Aus Alex en bät lota bat doa oppe Gauß kjeem, wua Joseph uck wia, räd Joseph am aun doavon, waut hee verhäa jesajcht haud.
Fuats fung en Jestried aun, dee Junges äara Nature stäjen aun. Alex wia äwens doanoo, daut nijch met en Jestried opp disse Wajch too räajlen, uba Joseph jreep am aun, un met eenst neem hee en Massa un spekjt am enne Brost. Alex un siene beid Frind wieren em Foatich. Sien Find, waut aum Stia wia, fua fuats no dee Cruz Roja von Low Farm, uba doa wia nuscht, waut too donen jinj. Alex wia fuats doot jewast.
Joseph wia von dee Städ wajch jefoaren, uba leet sich den näakjsten Dach faustnehmen. Hee es nu em Jefenjnis, un mot wachten, bat dee Rechta det Uedeel sprakjt, waut siene Struf sennen woat.
Alex es dee Sän von Jacob Niefelds. See wonden bie Kilomeeta 8 en dee Manitoba Kolonie. Sien Voda storf en bät äwa een Joa trij en dee Colonia El Valle. Lota trock siene Mami, no Campo 106.
Joseph es dee Sän von Jiet Millasch. See wonden en tietlang bie Kilomeeta 28 en dee Manitoba Kolonie, uba trocken lota no Nierenlaund. Sien Voda wond de latste Tiet en Tamaulipas

Geldsammlung für die Heime von Servivios Sociales

Es sind inzwischen fünf Heime und Betriebe, die von Servicios Sociales betrieben werden. Dieses sind das (Kinderheim) Unser Hoffnungsheim, das Altersheim bei Kilometer 14, Friedensplatz, Banco de Aliementos und Therapie Center.
Alle Heime und Betriebe sind von freiwilligen Gaben abhängig. Immer wieder muss repariert werden, oder es muss etwas eingerichtet werden. Dazu fehlt es an Geld. Viele Geschäfte und einzelne Personen geben regelmäßig Unterstützungen. Diese sind viel wert und das Komitee ist sehr dankbar dafür. Doch reichen diese Unterstützungen nicht ganz aus. Um die fehlenden Unkosten zu decken organisiert das Komitee einen Geldsammlungstag für den 23. März. An diesem Sonnabend soll ein Ausruf stattfinden, aber außerdem sollen verschiedene Sachen ausgelost werden und Essen verkauft werden.
Ausgelost werden soll ein Kioti Traktor, Waschmaschine und Trockner, und andere Sachen mehr. Lose kam man bereits an verschiedenen Stellen kaufen.
Stattfinden soll die Veranstaltung bei Kilometer 5 am Corredor Comercial Manitoba, etwas nördlich von der UCACSA, auf dem Gelände von Johan Reimers.
Es fehlt aber nicht nur Geld für Reparatur und kleinere Arbeiten, wie auch eine Unterstützung für laufende Unkosten, sondern auch um eine Schuld zu bezahlen. Es steht noch eine Bauschuld von über eine Million Pesos für das Therapie Center bei Kilometer 14. Es ist ein Center wo Personen geholfen werden, die einen Fehler erhalten haben, sei es durch einen Unfall, Krankheit oder von Geburt aus. Durch Behandlungen können diese Personen geholfen werden. Es ist eine wichtige Institution, doch ist sie etwas teuer und ist daher abhängig von freiwilliger Unterstützung.
Das Komitee ladet jedermann sehr ein sich am Ausruf, der Verlosung und Essen zu beteiligen um die Institutionen zu helfen.

Schießgefecht zwischen Banden in Rubio fordert Leben von Unschuldigen

Dieses ist Herman Klassen, Campo 61 der erschossen wurde.

Es war anscheinend ein ruhiger Mittwoch Abend, der 27. Februar. Der Verkehr schien ruhig zu sein. Einige befanden sich auf dem Weg nach Hause, andere füllten Benzin (Gasoline) bei der Tankstelle auf und andere trödelten durch die Straßen von Colonia Alvaro Obregon (Rubio).
Doch dann plötzlich brach es aus allen Fugen. Etwa um 9:40 fingen die Kugeln an zu fliegen. Anscheinend griff eine Bande ihre Gegner an.
Dieses war das dritte große Schießgefecht in der Gegend in den letzten zwei Jahren. Die ersten beiden fanden bei Neustädt in der Swift Current Kolonie statt, und diese jetzt in Colonia Alvaro Obregon.
Die Natur von diesem Gefecht verlief viel anders als die ersten beiden. Jene zwei waren Gefechte zwischen den Bandenmitgliedern, wo die Zivilisten (Einwohner, Vorüberfahrende, usw) sich alle in Sicherheit bringen konnten.
Doch jetzt began das Gefecht während Zivilisten in der Nähe waren. Auch schien es auf Gebäude abgesehen zu sein, da ein Lokal in Plaza Sofia angezündet wurde, und andere Geschäfte auf Ziel genommen wurden.
In den Gefecht verloren mindestens drei Menschen ihr Leben, und vier wurden verletzt, einschließliche eine Mutter und ihre zweijährige Tochter Ivana. Eine Familie füllte Benzin ein, als die Kugeln anfingen zu fliegen, und sie verletzten.
Herman, Sohn von Herman Klassens aus Campo 61, war auf dem Weg nach Hause. Er hatte seine Freundin (Novia) Neta in Campo 14 besucht. Er hatte noch gesagt, dass es ihm schwer fiel, die Fahrt nach Hause anzutreten. Gerade als er bis Rubio war begann das Schießgefecht. Sein Fahrzeug, ein Toyota Auto, wurde von schätzungsweise 30 Kugeln getroffen, wovon drei ihm trafen. Er starb im Fahrersitz. Seine Eltern wussten von nichts von dem Schicksal. Sie machten sich große Sorgen dass ihr Sohn nicht nach Hause kam. Am Celular war keine Antwort. Am folgenden Morgen begannen sie zu suchen. Sie wurden gewahr, dass es Tote gegeben hatte, und fanden das einer der Toten ihr Sohn war. Er war im Leichenhaus. Er erreichte ein Alter von 23 Jahren.
In einem anderen Fall waren zwei junge Jugendliche, Bradley (17) und seine Schwester Michaela (14) auf dem Weg nach Hause. Sie waren in der Kirche auf Jugendstunde gewesen. Auf dem Nachhauseweg, als sie in Rubio hineinfuhren, hörten sie etwas. Zuerst dachte Bradley, es fing an zu hageln. Doch dann merkte er, etwas war mit seinem Fahrzeug nicht in Ordnung. Er wusste nicht, dass er von Kugeln getroffen wurde. Als er anhält, merkte er, dass ein Reifen platt war. Er sah Feuer aufblitzen, aber dachte, es seien Feuerwerke (Firecrackers). Seine Schwester merkte inzwischen schon, dass sie sich mitten im Schießgefecht befanden. Doch sie war so schockiert, dass sie kein Wort hervorbringen konnte. Ihr Bruder forderte sie auf, aus dem Fahrzeug zu steigen, da er glaubte, etwas sei damit nicht in Ordnung. Daraufhin verließ sie das Fahrzeug und lief zu einem Zaun in der Nähe. Jetzt merkte Bradley auch schon, was in Wirklichkeit vor sich ging. Genau in dem Moment kam ein Paar aus derselben Gemeinde angefahren, die schon wussten, das sie sich mitten in einem Schußgefecht befanden. Sie forderten die beiden auf, mit ihnen mitzufahren.
Bradley erhielt eine Kugel im Arm als er ausgestiegen war, um nachzusehen, was geschah. Er fühlte den Schmerz aber hatte dann noch nicht gewusst, dass er von einer Kugel getroffen wurde. Sie fuhren aber sofort zum Arzt, der die Kugel heraus nahm.
Es gibt noch mehr Mennoniten, die sich an dem Mittwoch Abend in Rubio befanden, die auch Haarsträubendes erfuhren.
An den folgenden Abenden nach der Schießerei wurden Warnungen ausgeschickt, in welchen jedermann aufgefordert wurde, aus Rubio fernzubleiben, auch nicht auf den Hochwegen zu fahren, da es möglicherweise wieder zu Schießereien kommen könnte. Doch alles blieb ruhig.
Am Tag vor der Schießerei, am 26. Februar wurden der Polizeichef von Cuauhtemoc Doktor Efren Peñaflores und sein Leibwächter Alejandro Lopez in Chihuahua erschossen. Ein Fahrzeug schnitt ihnen den Weg ab, die Täter stiegen aus und schossen auf sie. Lopez war sofort tot und Peñaflores starb etwas später im Krankenhaus.
Am folgenden Tag wurden vier verdächtige Personen an diesem Mord von der Polizei festgenommen.
Der Bürgermeister von Cuauhtemoc Carlos Tena lud die federale Regierung ein, sich um diesen Fall zu kümmern und dieser Gegend Sicherheit zu bieten, da die Gewalttätigkeiten in den letzten Wochen häufiger geworden sind.

Hier ist Herman Klassen mit seiner Freundin Greta (Neta?) Herman wurde am 27. Februar abend in Rubio erschossen, als er auf dem Weg nachhause war.
Hier kann man die Kugeleinschläge im Toyota Auto sehen, das von Herman Klassen gefahren wurde.

Een mennonitischa Jung moakt en aundren doot

Dieses ist Alex Neufeld, der am Sonntag den 3. März in Neuhorst (Nr. 13) getötet wurde.
(Lese Artikel, auf Seite 10).

Aun eenem Sindach, aus daut Wada fein wia, un aus Menschen enne Darpa bie Cuauhtemoc väl von dee Scheetarie en Rubio räden deeden, wua dee junga Herman Klosen too dood kjeem, passied en aundra truaje Faul. Een dietscha Jung spekjt en aundren met en Massa, daut dissa fuats storf.
Alex Niefeld wia met en poa Frind toop en Niehorst, Campo 13. Doa wia uck Joseph Milla. Doa wort en bät (oda seeja) romjespinnt. Alex säd waut too Joseph, waut dissa nich krajt vestonen kunn. Hee fua uba wajch doawäajens. Aus Alex en bät lota bat doa oppe Gauß kjeem, wua Joseph uck wia, räd Joseph am aun doavon, waut hee verhäa jesajcht haud.
Fuats fung en Jestried aun, dee Junges äara Nature stäjen aun. Alex wia äwens doanoo, daut nijch met en Jestried opp disse Wajch too räajlen, uba Joseph jreep am aun, un met eenst neem hee en Massa un spekjt am enne Brost. Alex un siene beid Frind wieren em Foatich. Sien Find, waut aum Stia wia, fua fuats no dee Cruz Roja von Low Farm, uba doa wia nuscht, waut too donen jinj. Alex wia fuats doot jewast.
Joseph wia von dee Städ wajch jefoaren, uba leet sich den näakjsten Dach faustnehmen. Hee es nu em Jefenjnis, un mot wachten, bat dee Rechta det Uedeel sprakjt, waut siene Struf sennen woat.
Alex es dee Sän von Jacob Niefelds. See wonden bie Kilomeeta 8 en dee Manitoba Kolonie. Sien Voda storf en bät äwa een Joa trij en dee Colonia El Valle. Lota trock siene Mami, no Campo 106.
Joseph es dee Sän von Jiet Millasch. See wonden en tietlang bie Kilomeeta 28 en dee Manitoba Kolonie, uba trocken lota no Nierenlaund. Sien Voda wond de latste Tiet en Tamaulipas.