Lehrreiche Landbesichtung am vierten Tag

Das Land ist fruchtbar und fast ohne Steine, das die Gruppe Männer am Montag in Angola besichtigten. Was sie sahen, gab ihnen Mut und Zuversicht, dass es rentabel (verdienstreich) ist, wenn man in Angola Ackerbau betreibt.
In der Nähe von der Stadt ist eine Ackerei, die eine komplette Einrichtung hat. Sie produzieren verschiedene Anbausorten und pflanzen sie in solchen Abständen, dass sie das ganze Jahr hindurch Arbeit für die Arbeiter haben. Von den 5000 Hektar beackern sie bisher etwa 4000 Hektar.
Die Firma heißt Quiminha und wird großenteils von Israel geeignet. (Der größte Eigentümer verließ Mexiko, weil es dort zu unsicher war. Hier fühlt er sich sicher.) Sie ackern Mais, welches sie als Futter für ihre Leghühner brauchen. Sie produzieren 260 000 Eier am Tag, und wenn sie Mais kaufen müssen, kostet er 600 pro Tonne. Außerdem haben sie Bananenplantagen, Papayagärten, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Wassermelonen, Zwiebeln, und anderes mehr. Auch haben sie Grünhäuser, wo sie Tomaten und Gurken produzieren.
Sie haben außerdem 300 Häuser, auf dreiviertel Hektar Stücke Land gebaut. Hinter dem Haus steht jeweils ein Gewächshaus, und dann bleibt noch einiges Land zum draußen etwas ackern. Die Firma bezahlt alle Unkosten, und verkauft die Ernten. Den Verdienst erhält der Eigentümer des Grünhauses. Einige von ihnen arbeiten noch nebenbei für die Firma. Gift, Material und vieles andere kaufen sie im Ausland. Sie müssen daher lange im voraus planen, damit ihnen nichts fehlt, wenn sie es brauchen wollen.
Sie meinten, es würde für jemandem, der nur im Kleinen arbeiten will, fast unmöglich sein, einen Verdienst zu erarbeiten, weil es nicht die Dienste gibt, wenn man abhängig davon ist, das jemand zu einem kommt um anzubieten oder abzukaufen. Für Mennoniten sollte es aber nicht schwierig sein, wenn auf der Siedlung Menschen wohnen würden, die sich um die verschiedenen Dienste kümmern würden.

Am Sonntag ging es ab zur Kirche

Dieses sind Personen aus der Mennoniten Kirche. Neben Bram Siemens, steht ein Prediger Nelson Daniel Canganguela. Sie als Gemeinde bestellen die Mexikanischen Mennoniten zu grüßen. Sie waren sehr interessiert zu hören das in Chihuahua Mennoniten wohnen.

Dieses ist in eine Mennonitische Kirche in Angola.

Der zweite volle Tag in Angola traf am Sonntag. Die meisten Personen von der Gruppe fuhren einen großen Fruchtgarten besichtigen, aber Bram Siemens wollte sich unbedingt noch mit Menschen von den Mennoniten Gemeinden treffen. Nicht bloß um Gemeinschaft zu haben, aber auch mit ihnen über die Lage in Angola zu reden. Sie würden besser die Seite von den Bürgern sagen können, wie sie sich über die Lage im Land fühlen.
Sie sagten, das sich die Lage in der letzten Zeit sehr verbessert hat, und das sie sich da sicher fühlen. Sie glauben das die Lage nicht unsicher werden würde, wenn da weiße Mennoniten nach Angola ziehen würden. Die Menschen da sind friedliche Menschen. Sie haben nur nicht gut Arbeiten gelernt. Aber wenn das Land jetzt wieder aufgebaut wird, werden die Menschen auch einen anderen Sinn die Arbeit gegenüber bekommen.
Die Kirche ist ziemlich weit außerhalb von der Stadt Luanda und eine ziemlich arme Gegend.
Der Gottesdienst began um 9:30 und hielt bis nach zwölf Uhr an. Sie sangen zuerst einige Lieder. Der Gesang war lebhaft und bewegt. Die Menschen in Afrika wollen nicht stille stehen beim singen, sondern sich nach dem Takt bewegen. Doch als der Chor sang, hörten alle zu. Da klatschte niemand, denn die Töne waren so harmonisch und kräftig. Selten kann man einen gewöhnlichen Gemeindechor von 20 Sängern hören, der mit solcher Kraft singt.
Da der ganze Gottesdienst auf Portugiesich gegeben wird, konnte man nichts verstehen, es sei denn man versteht die Sprache.
Die Anwesenden waren gelassen aber andachtsvoll. Wenn gesungen wurde, wurde es recht lebhaft, doch das ist ihre Art von mit Schwung singen.
Für die Kinder wurde noch eine Sonntagschule von einer halben Stunde geboten. Leider haben sie Schwierig-keiten genügend Sonntag-schullehrer zu finden, da die Bibelkenntnisse bei vielen noch nur niedrig sind.
Zum Staunen war wieder wie aufnehmend die Anwesenden waren. Sie hießen jeden willkommen und zeigten Interesse.
Da die Kirche von mennonitischen Missionaren gegründet worden ist, stimmte die Lehre auch mit der Lehre der Mennoniten in Mexiko.
Da es etwas regnerisch war, waren an diesem Sonntag etwas weniger Gottesdienstbesucher, aber immerhin waren etwa 300 Menschen zugegen.
Viele machen einen langen Weg um zur Kirche zu kommen, doch machen sie die Anstrengung, trotzdem zum Gottesdienst zu kommen.
Der Prediger bestellte alle Mennoniten-gemeinden in Mexiko zu grüßen, und wünschte dass am nächsten Sonntag die ganze Gruppe aus Mexiko am Gottesdienst teilnehmen möchte.

Gute Beteiligung am Geld sammeln für das Gimnasio 105

Die Gewinnerin war die Lehrerin Greta Neufeld Dorf Nr. 107. Sie unterrichtet die 1. Klasse in der Komiteeschule in Campo 118. Sie gewann das Motorrad, dass auf dem Ausruf am 1. Dezember beim Gemeindeausruf verlost wurde.

Am 1. Dezember wurde ein Ausruf angestellt, um Geld zu sammeln um das Gimnasio Campo 105 fertig zu machen. Das Wetter war ziemlich gut und Leute beteiligten sich an der Versteigerung. Es war weit mehr als nur ein Ausruf, da wurden auch Sachen verlost und Essen verkauft. Mittag und Abendbrot konnte man sich da kaufen.
Das Gemeindehaus (Gimnasio) Campo 105 ist noch nicht fertig. Die Küche, Heizung, die Stuben oben und andere Kleinigkeiten sollen noch fertig gemacht werden.
Jede Unterstützung wird sehr geschätzt.

Dee-tweeda Dach en Angola

  Den ieeschten Dach en Angola vebrocht wie gaunz en dee Staud Luanda. Daut es ne groote Staud, haft bie 2.5 Millionen Enwohna. Daut see dee Menschen weinijch beeden kaun eena fuats seenen. Äwaraul sent Menschen oppe Gaußen. Atelje gonen de Gauß delenj, aundre vesäkjen waut too vekjeepen, uba väle doonen nuscht. Doa es bloß seeja väl too weinijch Oabeit fa soo väl Menschen. Bütadem woat lang nijch jenuach Ätwoa em Laund produzieet. See motten daut dann dia em Ütlaund kjeepen. Daut moakt det Läwen kompliziet fa dee Menschen.
Uba frindlich wieren dee Menschen. Wann eena irjends eenen Mensch aunred, auf oppe Gauß oda aum Mäa, aula wieren schaftich un behelplich. Eent waut oppfaulend wia, daut meist rein aule Menschen gaunz dunkle Hut hant. Doa send werkjlich weinijch witte Menschen jrodsoo oppe Gaußen too seenen.
Opp Meddach haud dee Grupp ne Veaufredung met Andre Luis Brandao. Hee haft väle Joaren fa de Rejierung jeschauft un es Beroda fa groote Projekte. Hee äarkjläad dee Loag von Angola, un säd uck, daut Angola voaken aus Krichplautz fa de groote Lända jewast es. Fa Joaren, aus doa Bürjakjrich wia, hielt dee Stets eene Sied, Russlaund dee aundre Grupp. Daut haft det Laund bloß seeja raufjebrocht.
Opp dee Froag, auf dee dunkle Menschen en Angola leijcht aufjenstich opp witte Menschen sent säd hee, nich en Angola. En väle Lända es soon Probleem, uba Angola es krajt soo aus Brasilien, von Portugal rejieet worden, un en dee Lända es dee Hutklia nijch wijchtig jeworden.
Hee säd, daut Angola den Birjakrijch too Enj jebrocht haft un nu ne väaren kjikjt. Doa fehlt väl too doonen. See säkjen besondasch no Menschen waut uck äare Menschen woaren seenen too lieren, wo see Oabeiden kjennen, un dee mol seenen mootja too kjriejen, uck meeja too doonen.
Laund woat en Angola nich vekoft, bloß utjeliet. Du kaust daut Laund liejen opp en jewessen Tiet. Wann daut no dem Tiet bloß onbeoabeit lijcht, woat daut trij jenumen. Uba Laund waut beobeit woat, blift dem Mensch sient un hee kaun daut ohne Trubble wieda brucken.
Daut dee Menschen nich det Laund kjeepen motten, spoat seeja väl. Äwa väl red dee Grupp met Brandao. Auf wäajen Tax toolen, dee Glowensfrieheit, Militäadeenst,Priesen, Krankenhiesa, Sorten von waut jeackat woat, Banken, Bürja (Citizenships) un välet meeja.
No dee Unjahoolung eet dee Grupp Meddach un fua noch en bät det Mäa beseenen. Opp det Mäa wieren un schoof Schäp too seenen. Dee kjeemen Ieedöl (Petroleo) holen. Angola produzieet bediedent väl Öl. Dee Diesel haft doa en Pries von en bät äwa 8 Mexikaunische Pesos det Lita.
Wiels meist aules vom Utlaund jekoft mott, sent dee Sachen doa dia, soo uck dee Foatia. Dee sent bloß tsimlich diera aus en Mexiko.

Bergens machen Wolldecken

Die Frau von Jakob Bergen aus Steinreich Farm und ihre Tochter Nelly haben diese Decke fast fertig, um das Muster hineinzunähen, und die Wolle fest zu nähen, damit diese später nicht verrutschaft oder knotig wird. Bergens machen die Arbeit in ihrem Hause (Hof Nummer 2). Sie können Decken bis zu einer Größe bis zu 3 bei 3 Meter ohne Schwierigkeiten nähen

Die Überschrift klingt einfach. Man macht Wolldecken. Aber um gute Wolldecken machen muss man schon die richtigen Werkzeuge und die notwendigen Kenntnisse dazu haben.
Man kann irgendwo Decken kaufen, aber eine hausgemachte Wolldecke hat einen besonderen Wert. Wenn Bergens eine Wolldecke machen, kann man wählen, mit welchem Muster sie die Decke nähen sollen. Damit man die Decke später auswaschen kann, muss sie richtig genäht werden. Die Nähte müssen nah aneinander sein.
Wichtig ist es auch, um eine Wolldecke machen zu lassen, dass man die Farbe Stoff (Zeug) wählt, die man für das Schlafzimmer haben will. Und die Dicke ist auch ein Vorteil. Es ist schwierig, in einem Laden richtig dicke und warme Decken zu finden. Wenn man eine Wolldecke machen lässt, kann sie dünner oder dicker gemacht werden, und das aus Schafswolle oder Baumwolle.
Die Wolle muss richtig weich aufgelockert werden. Dieses ist was im Deckenmachen die meiste Arbeit ist. Dieses ist schwieriger und dauert länger als die Näharbeit später.
Bergens machen auch alte Decken wieder neu. Die Decken auftrennen, die wolle wieder weich und locker zu machen ist zwar viel Arbeit, kann aber gemacht werden. Ein Vorteil davon ist, dann weiß man, von welcher Wolle man eine Decke hat. Denn die Decke gehörte ja schon zur Familie. So eine Decke hat einen größeren Wert als nur eine neu gekaufte.
Vor zwei Jahren kauften Bergens sich eine Maschine um den Stoff einzuspannen, wenn sie die Decken machen. Mit Hilfe dieser Maschine gehen die Näharbeiten schneller voran. Doch die Wolle lockern muss man mit einer Handmaschine. Das ist, warum das Lockern länger dauert als das Nähen.

Miene ieschte Endrukja von Angola en Afrika


Wann eena waut beläft es daut goot, wann eena daut fuats oppschrift, eeja eene dee Eenzelheiten fejat. Foaken sent daut Kjlienichkjeiten, waut eenem onwichtig too sennen schienen, sent uba voaken interessaunt. Soo, wann wie aus disse Grupp derch Angola reisen un ons met veschiedne Menschen trafen es daut met dee Aufsecht too seenen auf ons daut moakhauftig sit, wann dietsche Mennoniten häatrackjen wudden. Dootoo es daut wichtig, soo goot aus mäajlich no aules too kjikjen, doaraumshaulwen no dee Menschen opp de Gauß.
Dee Reis no Angola wia ne lange Reis. Ieschtens reisd wie von El Paso, Texas bat Miami, Florida, wua wie too Nacht en eenem Hotel bleewen. Aum nächsten Dach, den 30. Novamba fluag wie dann iescht bat Lisboa, Portugal. Von Portugal, wua wie äwa fief Stunden wachten kunnen, fluag wie met en Jet no Angola. De mieschte Menschen waut met den Jet no Angola fluagen wieren Menschen ut Angola waut no Hus fläjen wullen. Angola haft väl met Portugal too doonen, wielst Portugal väle Joaren Angola reijiet haft.
Dee Menschen von Angola sent meist rein aula schwoate, oda wenikjstens seeja dunkle Menschen. Mie voll fuats opp daut see aula gaunz reine, sindoagsche Schoo aunjetrocken hauden. Daut es en Bewies doafäa, daut see waut rommjäwen woo äant daut sit. See jeewen fuats den Endruck daut see nich jlikeltje Menschen äwa äa Utseenen sent.
Uba mie voll uck fuats opp, daut see fa sikj strieden deeden. Wua ne Räj Menschen stund, om em Jet nenntoo gonen, jinjen see wellig aun eenem vebie, wann eene nijch schwind jenuach wieda jinj. See vesochten sikj jiern en bät väa too drenjen wann daut schauft. Daut meent, see wellen väare wajch, sent nich Menschen waut aule Tiet oppe Welt han. (Dit es äwens en Endruck waut sikj seeja veändren kaun, wann eene äant tus trafen woat. Well we mol seenen).
Aus dee Jet jelaund haud, hilt dee soo wiet auf stell, daut ne Boss om noch det latste enjske fieren musst.
Dee Kontroll em Flughuwen wia äwens goot un eenfach, but dee Klienichkjeit wäajen ne Impfung, dee Vakzima jäajen ne Krankheit bekaunt aus Jälet Feeba. Wiels Mexiko dee Impfung nich haud, musst wie em Flughuwen jeimpft woaren. See neemen doa 200 Dola fäa, fa aule säwen toop. Doch daut died äwa eene Stund, bat see foadich hauden met jiedrem dee Nodel em rajjchten Oarm nenntospekjen.
Dee mexikaunischa Konsul wie selfst nom Flughuwen jekumen, om ons auftooholen. Daut died meist ne haulwe Stund bat daut Hotel too foaren wua wie wonen sullen. Daut wie nijch en grootschet, dieret Hotel, uba schmock rein un aunjenehm.
Framd späat sikj daut un noch en jewesset onbeholpen, wann eene sikj meist nijch met de Menschen veständjen kaun. Dee Menschen en Angola räden Portugisisch, un kjennen doahäa en bät Spaunisch vestonen. Doch räd sikj daut seeja kakernaksch soo prosst aus eena sikj veständjen kaun. Bütadem sit daut framd, daut dee Menschen aula soo dunkel sent, uba daut woat eene boolt jewant sennen.
Waut oppfaulend wia, daut clock alf tsiuwends, aus wie vom Flughuwen nom Hotel fuaren, noch soo väl Menschen oppe Gaußen wieren. Uck Mejales un Frues, waut auleen oppe Gaußen jinjen. Daut säd mie, daut dee Sejchaheit nijch too schlajcht sennen kaun.
Aus wie dann bat det Hotel wieren, sag wie en deel sindoagsche Menschen, schmock aunjetrockne Mejales un sindoagschie Junges. „Hie es en Casamento“ (Kjast) word ons jesacht. daut wie bat lang enne Nacht nenn too hieren, dee lude Musik. Uba schaftig un opnehmend wieren see aula, dee Oabeida uck dee Kjastensjast.
Dee ieschta Uwent en Luanda wia toofräd stallend. Doa woat jesajcht daut dee ieschte Endruck setten blift. Daut es wuarom ekj daut en een poa Wied toopfoten well: Aunnehmboa, uba nich kloa, auf maun tooroden oda aufroden

Gute Lesebücher fördern lesen Leihbibliothek in Gnadenthal

Hier steht Tina Klassen, in der Bibliothek mit Kindern die Bücher leihen wollten zum lesen. Klassens haben eine gute Auswahl an Büchern die sie ausleihen. Wer immer interessiert ist für Lesen, kann sich diese Bücher leihen. Auf dem Bild an der rechten Seite sind die Kinder von Peter Dycken Blumenort, (Nr. 22), und auf dem linken sind Susie und Tina Hiebert von Gnadenthal (Nr. 2A). Die Bibliothek ist an der Calle Manitoba Hof Nr.

Vor fast zwei Jahren wurde die Leihbibliothek bei Johan Klassens in Gnadenthal eröffnet. Hat es sich gelohnt? Ganz bestimmt. Besonders Kinder und Jugendliche leihen gerne Bücher aus. Es ist ja für vier Wochen umsonst.
Die Amischen aus den USA, die in vielen Schulen in Mexiko in den Schulen mithalfen, suchten Wege, um das Lesen zu fördern.
Wenn man lesen soll, muss man auch ein Buch haben. Diese einfache Logik führte dazu bei, dass die Amischen einige Leihbibliotheken eröffnen wollten.
In der Manitoba Kolonie suchten sie in der Nähe der Schule von Gnadenthal. Nach einigem Suchen erklärte die Johan Klassen Familie sich bereit, sich die Leihbibliothek zu übernehmen. Tina ist Lehrerin. Sie liest gerne und gibt gerne anderen die Gelegenheit zum lesen.
Auch wenn es etwas „angebunden“ ist, dass ständig jemand zu Hause ist, machen sie es gerne. Sie haben eine Ecke in einem Zimmer für die Bücher mit Regalen ausgestattet, damit die Bücher gut ausgestellt werden können.
Sie haben meistens deutsche, aber auch englische Bücher, doch werden viel mehr deutsche Bücher ausgeliehen als englische. Leider sind die englischen Bücher in größeren Auswahlen erhältlich. Doch langsam wächst auch die Auswahl von deutschen Büchern.

Kostenlos den Geburtschein korregieren

Im Standesamt (Registro Civil) unterlaufen manchmal Fehler auf einem Geburtschein. Vielleicht ist ein Buchstabe im Namen falsch eingetragen oder ein anderer Fehler wurde gemacht.
Es kostet, solche Fehler zu korregieren. Zuerst muss man fast 170 Pesos zahlen um den Fehler zu korregieren und zudem noch etwa 100 Pesos um den neuen Schein zu erhalten.
Doch bis zum 14. Dezember kann man das im ganzen Land kostenlos machen, teilte Ines Aurora Martinez vom Registro Civil Mexico mit. Sie bieten es kostenlos an, um alle Menschen anzuspornen, ihre Geburtsscheine in Ordnung zu haben.

Stroh verbrennen, nur im Notfall

Die Regierung von Cuauhtemoc will haben, dass die Bauern ganz aufhören, das Maisstroh zu verbrennen. Doch da es in diesem Jahr noch nicht Gelegen-heiten gibt, das viele Stroh zu verar-beiten, werden einige Bauern dürfen das Stroh verbrennen.
Die Regierung will aber eine strenge Kontrolle führen, wer verbrennt. Dazu muss der Landwirt eine spezielle Genehmigung (Pase) vom Vorsteher haben, und sich an der Vorschrift desselben halten. Es wird nur an wenigen Tagen die Gelegenheit gegeben werden, das Stroh zu verbrennen, und daran sollen die Landwirte sich ausnahmslos halten. Wer ohne Genehmigung Stroh verbrennt, kann mit einer hohen Geldstrafe rechnen.
Bis zum 20. Dezember soll alles Stroh, das abgebrannt werden darf, verbrannt sein. Aber auch für die Felder, von welchen das Stroh verbrannt werden darf, muss gezahlt werden, nämlich 50 Pesos pro Hektar, für solche die nicht das Stroh eingepresst haben. Wer das Stroh eingepresst hatte und trotzdem verbrennt, braucht nur eine Solicitud holen aber nicht die Zahlung machen. Wer ohne Solicitud das Stroh verbrennt, kann mit einer Geldstrafe rechnen.
Damit in Zukunft das Stroh genutzt werden kann, will die Regierung versuchen, eine Stromerzeugsanlage zu errichten. Es ist ein Anlage, in der mit Strohheizung Elektrizität erzeugt werden soll. Dieses ist eine teure Einrichtung, sollte sich aber lohnen.
Die Regierung von Cuauhtemoc ist der Ansicht, dass das Stroh vom Feld herunterholen oder in die Erde zu arbeiten in Zukunft ein Teil der Kosten von Maisanbau sein muss.