Regen verschlechtert die Bohnenqualität

Der außergewöhnlich nasse Herbst hat den Landwirten große Schäden zugefügt. Die Bohnenernte sah in der Cuauhtemoc Gegend zufriedenstellend aus. Doch dann kam im Oktober der Frost. Ein sehr großer Teil der Bohnen war noch nicht reif und verfror. Einige Landwirte hatten schon die Bohnen ausgebracht, und freuten sich, dass die Bohnen vom Frost unbeschädigt geblieben waren. Doch dann kam ein Regen und verhinderte das baldige Dreschen.
Bald regnete es wieder mehrere Male innerhalb einer Woche (6. bis 13. November) und verhinderte nicht nur das dreschen, aber schadete die Bohnen. Sie wurden „Manchado“. 10 bis 15 Prozent war schon beschädigt.
Nach dem Regen schien es so aus, als ob gewünschtes Trockenwetter einsetzen würde, doch dann regnete es am 19. November wieder, und die Schäden an den Bohnen sind unberechenbar.
Ähnlich ist es mit dem Hafer. Der meiste Hafer wurde gemäht, aber kann nicht gedrescht oder eingepresst werden, weil es zu feucht ist. Die Qualität des Futters leidet darunter. Jeder Regen bringt Verluste für die diesjährige Ernte.
Die Maisbauern warten ebenfalls auf trockenwetter. Der Mais ist zu feucht und kann nicht gedroschen werden. Solch einen feuchten Herbst gab es noch selten, vielleicht noch nicht, seit die Mennoniten in Mexiko wohnen, dass es so viele Male im Herbst regnete und die Ernte so sehr darunter litt. Schon öfters hat es im Herbst geregnet, aber nicht so viele Male und so überall. Im Jahre 1991 regnete es vielleicht mehr im Herbst aber nicht so oft.

Die meisten Bauern haben ihre Ernte noch nicht aufräumen können da es zu nass ist. Viele Haferfelder wurden schon im Oktober gemäht, aber der Hafer lag einen Monat später noch im Swath. Dieses Feld bei Neuendorf ist eine der wenigen Ausnahmen, wo der Hafer schon Mitte November eingepresst war.
Um leichter zu dem Feld zu kommen, das David Kroeker in Yucatan beackert, machen sie einen Weg durch den Wald vom Hochweg aus.
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