Vier Mennoniten helfen im Flüchtlingslager in Griechenland

Vor ein paar Wochen reisten Benny und __ Dycken aus El Agate, Suecos nach Griechenland, und vorige Woche fuhren Tina Enns und Rolando Martens hinterher. Sie wollen dort in einem Flüchtlingslager mithelfen.
Auf einer Insel bei Lesbos ist ein Lager für Flüchtlinge. Sie kommen aus Gegenden wo im Krieg ganze Ortschaften zerstört worden sind. Menschen haben ihre Wohnungen und Arbeitsstellen verloren. Oft sind auch mehrere Personen aus der Familie getötet worden, oder sie haben körperlich leiden müssen. Sie haben nichts.
Zum Beispiel, eine Frau war Ärztin und ihr Mann aus Afghanistan hatte eine gute Arbeitsstelle. Doch im Krieg verloren sie alles, und waren im Gefahr, getötet zu werden. Sie wagten sich nicht zu Hause zu bleiben, und ihr Haus frisch aufzubauen. Erstens, weil sie nichts dazu hatten, aber auch weil sie dabei könnten getötet werden.
Sie suchten, wo sie ihre Zukunft verbringen könnten ohne ständig in Gefahr und Angst zu leben. In den Nachbarländern von Afghanistan sieht es nicht viel besser aus. Irak, Syrien, Jemen, überall ist Krieg und Verwüstung. Sie setzten sich Europa als Ziel. Doch die Grenzen sind gesperrt, weil Millionen Flüchtlinge nach Europa möchten, aber nicht so viele aufnehmen können.
Bei Griechenland ist eine Insel. Auf dieser Insel ist ein Flüchtlingslager. Hier fahren sie mit Booten hin. Am 29. August landeten wieder 16 Boote, viel mit über 50 Personen. Sie wollen alle nach Europa, besonders gerne nach Deutschland. In diesem Lager sind über 10 000 Flüchtlinge. Viele warten schon über 9 Monate auf die Gelegenheit, eine Erlaubnis zu erhalten, weiter zu reisen.
Diesen verzweifelten Menschen wird hier von verschiedenen Gemeinden geholfen. Man versucht ihnen zu beraten, eine Freunschaft bieten und Lösungen vorhalten. Besonders wichtig ist es, ihnen den Frieden zu erklären, den Jesus lehrte.
Doch sehr viele Flüchtlinge sind Christen, und es ist ihnen verboten, das zu glauben. Wer zum Glauben an Jesus übergeht, kann in Lebensgefahr geraten, und sogar getötet werden. Dennoch bringen die Mennoniten ihnen das Evangelium.

Benny Dyck und seine Tochter Cristine, stehen mit einem Ehepaar aus Afghanistan zusammen. Die Frau ist eine gelernte Ärztin und ihr Mann hatte ebenfalls eine gute Anstellung, als sie wegen Krieg und Verfolgung ihr Land verlassen mussten. Im Flüchtlingslager warten sie auf die Erlaubnis, in ein europäisches Land ansiedeln zu dürfen, um eine friedliche, hoffnungsvolle Zukunft zu haben.
Cristine, Tochter von Benny und Neta Dyck aus El Agate machte zur Zeit einen Dienst mit ihren Eltern unter Flüchtlingen auf einer Insel in Griechenland. Sie versucht den Flüchtlingen zu trösten, da sie alles verloren haben und die Hoffnung haben eine neue, bessere Zukunft zu beginnen. Diese Frau und ihre zwei Kinder schätzen die ihnen bewiesene Liebe sehr hoch und sind interessiert mehr aus der Bibel zu wissen.
Neta Frau von Benny Dyck hat sich dieser Flüchtlingsfrau und deren Kinder angefreundet. Sie sind aus Afghanistan, ein vom Krieg zerissenes Land mehrere Tausende Kilometer entfernt von diesem Flüchtlingslager auf einer Insel von Griechenland.
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