Wiebe folgt den Fußstapen des Vaters

Das Käsemachen ist schon in der dritten Generation der Wieben Familie aus Rosenhof, Campo 104. Leonardo Wiebe hatte noch nicht klar, welchen Beruf er für sich wählen sollte. Er war ein etwas wilder Junge, der das Leben nicht sehr ernst nahm. Doch nachdem er eine Entscheidung machte, Jesus nachzufolgen, began er sich ernsthaft Gedanken zu machen, was er tun sollte.
Da schon sein Großvater Franz Rempel Thiessen und sein Vater Käsemacher gewesen waren, wählte er diesen Beruf. Franz Rempel Thiessen kaufte die Käsefabrik von Jacob Unger Wolf. Vorher arbeitete er zusammen mit seinem Bruder Cornelius Rempel in Steinbach. Später kaufte er dann die Käsefabrik in Campo 105 an der Linie. Es ist doch eine Ehre, wenn man die Kenntnisse des Vaters nutzen kann, um sein Leben zu meistern.
Das es nicht leicht sein würde, eine Käsefabrik aufzubauen, ahnte Leonardo schon. Sein Großvater hatte schon gesagt, dass es nicht einfach sei, einen Anfang zu machen.
Doch Leonardo und sein Vater Johan Wiebe einigten sich, einen Versuch zu machen. Wieben haben Milchvieh und wussten daher, was für Milch ihnen zur Verfügung stand um Käse zu machen.
Um in den Markt zu kommen, mussten sie aber sofort mit Qualität beginnen. Hier war der Vorteil, dass der Vater die Erfahrung in Käsemachen hatte. Die Milch musste pasteurisiert werden, und der Käse richtig gepresst und verpackt werden. Zudem musste alles nach den Sauberkeitsvorschriften der Regierung getan werden.
Die ersten Proben von Käse stellte Leonardo in den Kochtöpfen (Grupes) der Mutter her. Der interessierte dieses nicht. Dann nahm er einfach eine Milchkanne und benutzte diese, um die Milch aufzuwärmen. Ein Eigentümer von einem Restaurant aus Cuauhtemoc schmeckte den Käse und machte sofort eine Bestellung. Ein paar Tage musste Leonardo sich sehr anstrengen, den bestellten Käse herzustellen, da er noch nicht die notwendigen Geräte hatte.
Jetzt verarbeitet er etwa 16 Tonnen Milch pro Woche. Er hat einige Arbeiter, dessen Anstrengungen, guten Käse zu machen er sehr hoch schätzt. Er ist sich überzeugt, dass er von den Arbeitern abhängig ist, und versucht eine Atmosphäre zu haben, dass sie sich als Mannschaft fühlen.

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