Wird die Bezeichnung Mennonit in Mexiko falsch benutzt?

Ein Mann aus Cuauhtemoc, der Architekt Marco Antonio Delgado, hat das Anliegen, einige Wörter zu suchen, welche man anwenden könnte, um Menschen zu bezeichnen, welche zu den verschiedenen etnischen Gruppen gehören, besonders die, welche jetzt als Mennoniten und Mexikaner bezeichnet werden. Warum sind diese beiden Wörter nicht am geeignetesten?   Wenn man von einem Mexikaner spricht, meint man wirklich jemandem, der mexikanischer Bürger ist. Die meisten Mennoniten sind auch mexikanische Bürger.  Daher, wenn man von Mexikanern spricht, schließt man mennonitische und nicht mennonitische Mexikaner mit ein.  Doch wenn wir Mennoniten von Mexikanern sprechen, denken wir an nicht-Mennoniten, aber zur gleichen Zeit auch an Menschen, die ebenfalls nicht Indianer sind, obzwar Indianer auch, gesetzlich gesehen, Mexikaner sind. Wenn wir von Mennoniten sprechen, meinen wir damit unser plattdeutsches Volk.  Doch ist das Mennonitentum eine Religion.  Daher sind in Wirklichkeit nur Personen Mennoniten, welche den mennonitischen Glauben angenommen haben.  Eigentlich wird kein mennonitisches Baby geboren, denn es hat noch keinen Glauben. Wenn es einen Unfall gibt, spricht man davon, ob es ein Mennonit war, der im Unfall verwickelt war.  Man fragt aber nicht, ob es ein Baptist, ein Jehova Zeuge oder Katholik ist, sollte man dann die Frage so stellen, ob ein Verletzter  ein Mennonit war? Sollte man vielleicht überhaupt das Wort „Mennonit“ ungebraucht lassen, wenn es sich um persönliche Angelegenheiten handelt? Wenn eine mennonitische Schule, eine mennonitische Kolonie, eine mennonitische Kirche oder eine mennonitische Organisation etwas unternimmt, ist es am Platz, diese Beschreibung zu machen, da es etwas ist, was man im Namen der Überzeugung machen soll. Aber wenn jemand einen Unfall hat, ist es die Person, sei es Wiebe, Sawatzky, Reimer, Rempel, Dyck oder sonstwer, der den Unfall hatte.  Es hat nichts mit der Glaubensrichtung zu tun. Mir fiel auf, als es voriges Jahr die Spannungen wegen Wasser gab.  Der Name Mennonit wurde sehr benutzt.  Die Barzon sah einige Probleme mit einigen Bauern, und das ganze Mennonitentum wurde miteingezogen.  Später sagte Yaco Rodriguez, einer der Leiter vom Barzon:  Eigentlich hatten sie nichts gegen die Mennoniten im Allgemeinen, in Wirklichkeit hatten sie ein gutes Verhältnis mit den meisten Mennoniten.  Doch es war eine handvoll „Mennoniten“ welche habsüchtig seien und die Regeln und Gesetze übertraten, um auf alle Kosten sich mehr zueignen wollen. Dann steigt die Frage auf, wie das Wort Mennonit benutzt wird, und ob man von persönlichen Angelegenheiten spricht. Was glaubst du, sollte man sich ernstlich mit diesem Thema beschäftigen?

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